Google entfernt erste Apps von Cheetah Mobile und KikaTech aus dem Play Store

Wir haben schon über die Probleme mit den Apps von Cheetah Mobile und Kika Tech berichtet: Es heißt, dass die Apps dazu beitragen, dass sich die Entwickler mit Tricks Provisionen erschleichen können. Schnell stritten die Unternehmen das natürlich ab. Google scheint sich davon aber nicht überzeugen zu lassen. So hat man zwei beliebte Apps von Cheetah Mobile und Kika Tech aus dem offiziellen Play Store entfernt.

Entfernt wurden ganz konkret der CM File Manager und das Kika Keyboard. Laut Google habe man sich dazu entschlossen, da beide Apps durch „täuschende und schädigende Aktivitäten“ aufgefallen seien. Insgesamt sollen aber noch mehr Apps der beiden Entwickler aus der Reihe tanzen. Dazu will Google aber noch nichts genaues sagen, da man die anderen Anwendungen noch prüfe. Man rechne aber damit, dass weitere Schritte notwendig seien.

Offenbar hat Google die beiden Apps CM File Manager und Kika Keyboard auch von seinem Werbenetzwerk AdMob ausgeschlossen. Sollten die Entwickler es wollen, können sie nun gegen die Entscheidungen Einspruch einlegen. Für die chinesischen Anbieter Cheetah Mobile und Kika Tech ist das ein herber Schlag, denn ihre Apps wurden mehr als 250 Mio. mal heruntergeladen.

Andere Apps von Cheetah Mobile, Battery Doctor und CM Launcher, hatte das Unternehmen selbst aus dem Play Store zurückgezogen. Die Verantwortung für das auffällige Verhalten der Programme schob man dabei zunächst auf verwendete SDKs anderer Entwickler. Schließlich drohte man denjenigen, welche über das vermeintlich missbräuchliche Verhalten der Apps berichtet hatten, sogar mit Gerichtsverfahren. Auch Kika Tech stritt die Vorwürfe ab.

Google scheint sich aber nicht auf die Seite der chinesischen Entwickler zu schlagen und hat nach ausgiebiger Prüfung offenbar den Kritikern recht gegeben. Aufgedeckt wurde das Brimborium durch Kochava, eine Firma, die sich der Analyse von App-Statistiken verschrieben hat. Dort ist man zufrieden, dass Google quasi die Aussagekraft der eigenen Untersuchungen mit seinem Schritt bestätigt hat.

 

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Diese Apps blenden auch ungefragt Werbung auf Homescreen ein.
    Bekannte hatte diese massenhaft, verzweifelte daran.
    Kika Keyboard war auch dabei, gelöscht. Dann noch so eine (mir unbekannte, asiatische) Keyboard-App (Name nicht mehr im Kopf), die mit über 100 MB fast 50% ihres Datenvolumens produzierte. Rausgeworfen, da war dann die Werbung auch weg.

    • Ich hab selber bisher keine Probleme mit Kika Keyboard, auch keine Werbeeinblendungen. Gut, intuitiv hatte ich die Berechtigungen für Popup-Fenster und Sperrbildschirm entzogen gehabt…

  2. Da sind aber einige Apps die von Google gelöscht werden sollten dazu zählt für mich auch applike die mit einigen Apps die Leute abzocken

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