
In diesem Bezug will Google noch vor Ende 2017 einen Schalter umlegen. Auch die Unterstützung für Inline-Installationen wird dann wegfallen. Die Chrome Apps werden aber vorerst immer noch in den Ergebnissen von Suchmaschinen auftauchen. Über Deeplinks auf den dedizierten Store-Pages sollen dann weiterhin Installationen möglich sein. Google kommt es aber bereits jetzt darauf an, dass die bisherigen Chrome Apps nicht mehr einfach durch das Stöbern im Chrome Web Store auffindbar sind.
Komplett soll die Unterstützung für die Chrome Apps aber erst wegfallen, wenn die PWAs auch wirklich zur Verfügung stehen. Das soll zu einem noch nicht klar eingegrenzten Zeitpunkt 2018 der Fall sein. Ursprünglich sprach Google von „Anfang 2018“. Mittlerweile gesteht man aber bereits ein, dass sich der Zeitplan wohl einige Monate nach hinten verlagern werde.
Zudem gesteht Google den Entwicklern zu, dass die PWAs nicht alle Features der Chrome Apps ersetzen können. Deswegen suche man nach Wegen Entwicklern die Umstellung leichter zu machen, welche spezielle APIs für Chrome Apps verwendet hatten – etwa die Sockets, HID und die Serial-APIs. Auch hier kann Google jedoch noch nicht mir Details aufwarten und macht lediglich Hoffnung.
Am Ende betont Google, dass man die bisherige Form der Chrome Apps nicht als zukunftsfähig ansieht. Der Wechsel zu PWAs müsse stattfinden und man hoffe, dass das Procedere für sowohl Entwickler als auch Nutzer möglichst reibungslos verlaufe. Das baldige Entfernen der Chrome Apps aus den Suchergebnissen im Web Store ist jedenfalls der nächste Schritt in Richtung Umstellung.