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Google einigt sich mit Europäischer Kommission, wird Bing und Yahoo besser platzieren

Monopole sind eine schwierige Sache, will bis auf die Monopolisten selbst keiner haben. Was aber, wenn man unbeabsichtigt zum Monopolist wird, weil das eigene Produkt einfach besser ist, als das der anderen? Die Europäische Kommission weiß Rat. Man wird einfach gezwungen, die Konkurrenz zu bewerben, um einer empfindlichen Strafe entgehen zu können. Was ziemlich falsch klingt, passiert mit Google gerade. Alternativ könnte man bei Google natürlich auch eine Strafe in Höhe von bis zu 5 Milliarden Dollar auf den Tisch legen.

Es geht um die Darstellung der Suchergebnisse bei Google. Google hat in den letzten Jahren mehrere Vorschläge zur Beilegung des Streits gemacht, die alle nicht zufriedenstellend waren. Wir berichteten im Dezember bereits davon. Google hat sich nun bereit erklärt, Suchergebnisse der Konkurrenten gleichwertig mit den eigenen Angeboten zu präsentieren. Die genaue Form der Darstellung wird so aussehen, dass sie für den Nutzer klar erkennbar sind. Für Google anscheinend eine günstigere Lösung, als die Strafe zu akzeptieren.

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