Google Earth: Dank WebAssembly wohl bald auch auf anderen Browsern als Chrome benutzbar

Ganz zu Beginn, als Google Earth noch in den Kinderschuhen steckte und die Welt erstmals ausführlich für jedermann zoom- und drehbar darstellen konnte, da gab es die Software ausschließlich als nativen Download. Der Grund dafür war, dass die Technologie noch derart viel Drumherum und Rechenleistung benötigte, als dass ein Browser dies hätte stemmen können.

Glücklicherweise ändern sich die Zeiten auch und die Technologie schreitet voran. So konnte dann vor einiger Zeit Google Earth tatsächlich auch als Anwendung in einen Browser implementiert werden. Bis heute konnte dies allerdings ausschließlich Googles eigenes Produkt Google Chrome bewerkstelligen. Doch dank den Möglichkeiten von WebAssembly soll Google Earth schon bald auch auf alternativen Browsern wie Microsoft Edge, Safari, Firefox oder auch Opera laufen können. Mit WebAssembly soll es möglich sein, auch anspruchsvolle Anwendungen wie Spiele und dergleichen im Web laufen zu lassen.

Einfach so werden die Browser dies natürlich nicht unterstützen, hierfür werden dann doch ein paar mehr Voraussetzungen abgefragt, die Google in seinem Beitrag näher erläutert.

The Chromium-based browsers—including Chrome, the forthcoming version of Edge, and Opera—all offer support for WebAssembly (some with multi-threading, others without). Once the new version of Edge based on Chromium ships, apps in WebAssembly will work as well in Edge as they do in Chrome. Firefox offers good support for WebAssembly, but had to disable support for multi-threading due to a SharedArrayBuffer issue. And while Opera is based on Chromium, the current version of Opera only offers single-threaded support of WebAssembly. Safari has a strong implementation of WebAssembly, but it lacks full support for WebGL2. Our deep-dive technical post offers more details about WebAssembly support across the browsers.

Dank diverser Verbesserungen (SIMD support, Dynamic linking, verbessertes Debugging), die WebAssembly zukünftig noch erfahren soll, werde sich laut Google auch die Performance von Google Earth noch um ein gehöriges Maß verbessern, was sich sowohl auf dessen Ladezeiten positiv auswirken soll, als es dem Dienst auch ermöglichen werde, in anderen Web-Angeboten eingebunden zu werden. Für interessierte Entwickler hält Google hier zahlreiche Informationen parat.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. Richard Rosner says:

    Schön dass sie Mal ausführlich erklärt haben, warum es bisher nur in Chrome möglich ist. Die ganzen Flachpfeifen die nur herumheulen, dass Google das ja nur künstlich einschränke um Kunden an die eigenen Produkte zu binden ist einfach lächerlich. Demnach dürften sie ja anderen Browsern gar nicht erst erlauben ihre Webseiten zu besuchen, wenn es nicht schlichtweg technische Gründe gäbe sondern alles nur Ausnutzung von Monopolstellung wäre…

    • Naja das Problem Sowas m a Chen die halt auch. YouTube.de ist ein Beispiel.

      • Richard Rosner says:

        Wo? Wenn du das Teil meinst, das angeblich dazu da sein soll, dass die Hardwarebeschleunigung von Edge nicht mehr laufen soll, da hat man schon gesagt dass es für Kompatibilität zu IE sorgen soll.

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