Google Domains verlässt die Betaphase

Diverse Internetdienstanbieter bieten die Möglichkeit, eine Domain zu registrieren. Seit 2015 darunter auch Google mit der Betaphase von Google Domains. Eine Domain ist oftmals mitverantwortlich für das Aushängeschild eines Unternehmens. Zahlreiche kleine Unternehmen sehe ich häufig noch mit aufgedruckter GMX-Mail-Adresse oder ähnlichem durch die Gegend gurken, obwohl eine eigene Domain nebst Mail-Hosting sicher nicht die Welt kostet, aber eben eine gewisse Professionalität signalisiert.

Ab sofort ist die Betaphase Geschichte und Google Domains ist – auch hierzulande – allgemein verfügbar. Dies feiert man bis zum 16. April mit 20 Prozent Rabatt (gedeckelt auf 5 Euro) bei einer Domainregistrierung oder Übertragung zu Google Domains (Code: DOMAINS20). Google bietet mehr als 300 Domainendungen. Ab 7 Euro im Jahr geht es los. Mit dabei: E-Mail-Weiterleitung, DNSSEC & Co. Mit Workspace hat man beispielsweise auch ein Tool parat, um entsprechende E-Mail-Adressen, nebst weiteren Tools, zu verwalten. Profitieren soll man zudem von der Geschwindigkeit sowie Sicherheit der DNS-Server von Google. Neben Google Sites hat man auch einige Partner wie Wix oder Shopify für einen Web-Auftritt an Bord.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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39 Kommentare

  1. 7 euro für eine .de domain ist im übrigen nicht günstig, geht günstiger. angebote über 10 eur für die .de domain/jahr sind nur wucher!

  2. Muss man da Geschäftskunde sein? Ich kann eine Domain leider nur als Geschäftskunde mit Angabe einer UstId bestellen.

    • Selbe Problem mit workspace / gsuite.
      Da die Umsatzsteuer direkt entfällt und man im reverse Verfahren dies zu leisten hat, muss man dies entsprechend beim Finanzamt melden oder begeht Steuerbetrug. Verstehe bis heute nicht, warum Google nicht einfach Option Privat mit Mehrwertsteuer drauf, bereitstellt.

      Letztlich hat man sehr viele in die iCloud mit hosted Domain getrieben

  3. Ich finde nirgends, ob auch „catch all“ konfigurierbar ist?

    • Die Domain selbst ist erstmal unabhängig davon.
      Du kannst deine Domain bei einem komplett anderen Anbieter hosten als deine Mails.

  4. Und Google liesst mit? Klar, dann ist dafür Geld bezahlen sogar noch teuer. Warte auf Apple.

    • Du zahlst also gerne mehr, damit anstatt Google Apple mitliest?

      • Wieso mehr?
        Apple ist da mit 0,99 € für die Mails doch sehr günstig.
        Googles vergleichbares Angebot wäre Gsuite und wäre bei 10,nochwas €/Monat

    • Apple bietet bereits an, die Mails mit einer eigenen Domain für dich zu hosten. Ist in iCloud+ (was du bereits hast, falls du den günstigsten Speichertarif gebucht hast) mit drin.

      Wenn du deine Mails von Apple gekostet haben willst, such dir einfach irgendeinen Domainregistrar aus befolge Apples Anleitung.

  5. Ich muss auch immer lachen wenn ich irgendwelche Firmen mit aufgedruckten GMX Mail Adressen durch die Gegend fahren sehe. Noch effektiver kann man auf Anhieb keinen schlechten ersten Eindruck hinterlassen.

    • Ich finde @web.de toppt das Ganze noch. Da werden dann die Mails rejected weil der Empfänger mehr als 40 Mails (oder was war noch gleich das Limit?) im Posteingang hat 🙂

    • Ist für mich auch so ziemlich das unprofessionellste was es gibt.
      Die doch sehr überschaubaren Euro sollte einfach jeder über haben. Also jemanden engagieren, der einem eine einfache, statische Webseite mit Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten (da könnte ich ausflippen, wenn das fehlt. Kommt bei so kleinen Buden gefühlt viel zu oft vor) baut – eben samt Domain und Mailadresse.

  6. Hm, kein Postfach, nur Weiterleitung, kein catchall. Da bleibe ich doch lieber bei Strato, da gibt’s ein richtiges Postfach und catchall geht auch für Subdomains.

    • DragonHunter says:

      Joah, oder man nimmt ne Domain bei nem gescheiten Anbieter, z. B. Netcup und das Mailpostfach auch bei nem gescheiten Anbieter, z. B. mailbox.org

    • catchall müsste funktionieren, einfach Weiterleitung mit *
      Finde es gerade gar nicht so unspannend als Alternative zu den auslaufenden kostenlosen Google Apps Accounts.

  7. Übertragung einer Domain kostet 19€? Kenne keinen Anbieter der dafür Geld verlangt.

    • Kann ich nicht bestätigen, hab zwei Domains dort hingezogen und nur die Gebühr fürs erste Jahr bezahlt. Aber keine Umzugsgebühr oder ähnliches

  8. Naja, günstig ist das nicht wirklich: Die *.io-Domain kostet bei Cloudflare ca. 30 USD, bei Google 57 Euro…

  9. Was ich vor allem nicht verstehe: eine Firma hat eine eigene Website (mit eigener Domain) und bewirbt trotzdem eine *@gmx.de-Mailadresse. Das ergibt doch gar keinen Sinn?

    • Wenn die Firma möchte, dass ihre Mails auch bei Microsoft ankommen, hat sie die Wahl zw. den kostenlosen Großen (wie gmx) oder den teuren Guten (wie mailbox.org).
      Die Mails, die im Webhosting inkludiert sind, werden gerne von Microsoft angenommen und danach verworfen. Kein Reject, kein Junk, nur verworfen. Dann lieber gmx, web oder t-online.

    • therealThomas says:

      Doch, weil man das ganze über einen Web-Baukasten von vor 15 Jahren gebaut hat. In dem Paket ist dann kein Mail-Hosting drin und weitere 10€/Monat sind dann echt viel zu viel für ein Unternehmen, weil wer achtet schon auf sowas?

      Ich… Ich achte auf sowas und eine mangelhafte professionelle Erscheinung kann durchaus ein Ausschlussgrund sein…

      • jonas wagner says:

        Ich würde sagen das kommt auf die Branche an. Wenn das ein Landschaftsgärtner ist, kann ich gut damit klarkommen. Bei IT-Service sehe ich das anders.
        Aber ja, mir fällt das auch immer auf.

  10. Es heißt Bord, nicht Board.
    Die englische Sprache nimmt immer mehr Besitz von der deutschen Sprache und besonders die jüngere Generation ist oftmals nicht mehr in der Lage, sich klar und verständlich auf deutsch auszudrücken ohne ständig irgendwelche Anglizismen zu verwenden. Voll Wirt.

  11. Für die Schnäppchenjäger:
    „Compare the prices of every domain extension from 54 registrars“

    https://tld-list.com/

  12. Ich kann noch InterNetX empfehlen. Die bieten wohl das größte Angebot an Domainendungen und Preis-Leistung ist 1A. API-Anbindung ist auch möglich. Just sayin’…
    https://www.internetx.com/domains/autodns/

    • therealThomas says:

      Es ist scheinbar nicht möglich, die Preise der Domains zu erfahren, ohne einen Account zu erstellen, sehe ich das richtig? Deutet schon mal auf exorbitant hohe Preise hin, sonst könnte man sie dem potentiellen Kunden ja einfach anzeigen.

      Wärst du so freundlich, mir die Preise für eine .de, .com, .yt, .eu und .link Domain zu nennen? 🙂

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