Google Docs: Machine Learning soll eure Grammatik kontrollieren

Der eine oder andere von euch wird täglich damit beschäftigt sein, Texte zu schreiben. Seien es Studienarbeiten, Notizen für sich selbst, wissenschaftliche Abhandlungen und so weiter. Dabei kommt eventuell auch Google Docs zum Einsatz. Google möchte den Nutzern von G Suite Basic, Enterprise und Business nun eine neue Funktion an die Hand geben, die die Grammatik verbessern soll und bereits auf der Google Cloud Next im letzten Jahr vorgestellt wurde.

Konkret handelt es sich hierbei um eine neuartige Grammatik-Überprüfung, für die Google – wie kann es anders sein – natürlich die eigenen Machine Intelligence-Technologien benutzt. Um diese Machine Translation-Technik zu entwickeln, hat man sich mit Sprachwissenschaftlern hingesetzt, damit man die manchmal sehr komplexen Sprachregeln in ein Modell gießen kann, welches zum Anlernen genutzt wird.

Herausgekommen ist ein Tool, welches euch zukünftig beim Schreiben in Google Docs unterstützen wird. Schreibt ihr nun längere Texte, wird die automatische Überprüfung bestimmte grammatikalisch fragwürdige Phrasen blau unterstreichen. Per Klick darauf bekommt ihr einen Vorschlag zur Verbesserung.

Das Ganze ist natürlich vorerst nur in Englisch verfügbar. Wann und ob wir auch hierzulande damit rechnen können, wird in dem Google-Post nicht erwähnt.

 

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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8 Kommentare

  1. Die Wahrheit says:

    Wo sind die Aluhutmenschen?
    Kommt raus aus euren Kellern, ich weiss, dass ihr da seid 🙂

    • Aluhut hin oder her. Ich verfasse meine Manuskripte in Google Docs und habe neulich eine Passage über den Tod eines Ministers und eine geforderte Obduktion geschrieben.

      Prompt kriege ich am nächsten Morgen in meiner Top-Auswahl der Google News die Headline „Berühmter Sänger stirbt – Minister fordert Obduktion“ angezeigt.

      Den Rest überlasse ich der Fantasie der Aluhutvertreter 😉

  2. I bims! Deim correctening vong auto her => Ich bin es! Deine Autokorrektur.
    Oder wird die Grammatik anhand der mehrheitlich eingegebenen – wenn auch falschen – Sätze/Texte korrigiert?
    Menschen, die eine Kündigung schrieben, schrieben die Beschimpfung in der Anrede so: …

  3. Die Rechtschreibhilfe von Google Docs momentan ist wirklich so lala.

  4. Wenn es besser als beim Duden Korrektor funktioniert, dann könnte es echt interessant werden 😉

  5. Solange es keine deutschen Anführungszeichen oder eine Silbentrennung gibt, ist Google Docs als professionelle Lösung doch völlig unbrauchbar. Wer (deutsche) Studienarbeiten oder wissenschaftliche Abhandlungen damit verfasst, der hat – um Karl Lagerfeld zu zitieren – „die Kontrolle über sein Leben verloren“.

    • Sparbrötchen says:

      > um Karl Lagerfeld zu zitieren – „die Kontrolle über sein Leben verloren“.

      Diese Aussage ist zumindest für Lagerfeld selber seit kurzem zutreffend.

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