Google Collections: feilt Google am Evernote-Konkurrenten?

Google scheint im Hintergrund wieder zu basteln, was uns Nutzern später in Form von Google Collections entgegenspringen könnte. Im Sourcecode von Google+ finden sich nun bereits Code-Fragmente, die daraufhin deuten. Dabei handelt es sich um eine Funktion in der Websuche, beziehungsweise der Bildersuche von Google. Sie erlaubt es den Nutzern, Bilder und scheinbar auch Webseiten als sogenannte „Collections“, also Sammlungen zu speichern.

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Diese Collections werden sich mit Titeln benennen und mit Beschreibungen versehen lassen und voraussichtlich ebenfalls eine Art Favoritenfunktion besitzen. Man könnte mutmaßen, dass die Collections Teil von Google Drive werden, alternativ ist auch eine Nutzung innerhalb von Google+ denkbar – hier wäre dann auch ein Sharing und ähnliche Interaktionsmöglichkeiten möglich. Erste Hinweise zu Collections tauchten Mitte des Jahres erstmals auf. Welche Möglichkeiten und Strings bereits hinterlegt sind, habe ich hier einmal festgehalten. Hat ein bisschen was von Evernote, wenn man sich das mal so anschaut.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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18 Kommentare

  1. Da muß Google aber mächtig Dampf machen. Bis zu Evernote aufschliessen zu können ist es ein weiter Weg.

  2. Damit sie es wieder schliessen können wie bei Reader? Ich werde bei Evernote bleiben.

  3. Schön blöd, wer nach dem Wegfall von Google Reader bei seinen alltäglichen Routinen noch auf Google setzt. Selbst wenn dieses Projekt marginal erfolgreich wird, hieße das noch lange nicht, dass Google nach einem Jahr nicht einfach wieder den Stecker zieht.

  4. Und am Ende kommt wieder etwas halbgares dabei raus, was dann Stück für Stück (also mindestens 1 Jahr und mehr) um Funktionen erweitert wird – nur um (mich) dann doch zu enttäuschen.

    Ich bin eigentlich ein großer Google Fan – aber was die da manchmal treiben und die Strategie dahinter verstehe ich schon länger nicht mehr.

    Regards

  5. Ich glaube bei diesem Service kann etwas beruhigter sein, was eine Schließung angeht. Das ganze richtet sich bestimmt hauptsächlich an die google apps for business Kunden, die gerne alles aus einer Hand möchten.

  6. Es gibt immer noch „Reader-Schließen“-Kommentare? Wahnsinn….! Ich dachte das Thema wäre langsam vom Tisch und die Heulsusen (nicht böse gemeint) hätten sich abreagiert und was anderes gefunden.

    Zum Thema: Ich fände eine Art Evernote von Google absolut fantastisch. Keep bietet mir zur Zeit irgendwie noch zuwenige Funktionen. Hauptsache die fangen nicht, wie in alter „Messenger“-Manier, wieder an drei inhaltlich gleich Produkten zu basteln

  7. Keep? Tasks? Collections? Vielleicht mal eine Sache richtig verwirklichen?!

  8. oder gleich Nägel mit Köpfen machen und Evernote kaufen.

    „Hey, Larry! Haben wir noch ein paar Milliarden in der Portokasse? Ja? Gut, dann lass uns einen grünen Elefanten kaufen“

  9. @Jens:
    Natürlich sind mittlerweile alle bei anderen Diensten. Hier geht es nur darum, dass es keinen Grund für Leute mit gesundem Menschenverstand gibt, mit ihrem Workflow zu einer Firma zu wechseln, die nachweislich Projekte in den Sand fährt, wenn es ihnen nicht lukrativ genug ist. Das ist für Google als Firma aus kurzfristig-finanzieller Hinsicht natürlich absolut in Ordnung, aber der Konsument muss das dann langfristig einfach nicht mehr mitmachen.

  10. @Stefan: Du glaubst also, dass z.b. Evernote (oder jeder andere Dienst, jeder anderen Firma) nicht dicht gemacht wird wenn es für das Unternehmen nicht mehr lukrativ ist? Ich denke wenn man lange genug sucht findet man für jedes Unternehmen einen Grund sich von ihm fern zu halten. Ich möchte die aller meisten Google-Dienste jedenfalls (zur Zeit) nicht missen. Und nur weil ein (kleiner) Teil eingestellt wird gleich das ganze Unternehmen zu verteufel halte ich nach wie vor für grob überzogen.
    Aber das ist natürlich auch jedem selbst überlassen. Ich würde jedenfalls immer wieder gerne zu Produkten und Dienstleistungen von Google greifen, WENN(!!) sie gut gemacht sind.
    Aber darum sollte es hier eigentlich auch gar nicht gehen … 😉

    • @Jens:
      Natürlich nicht, aber der Vergleich hinkt gewaltig, da Google in erster Linie eine Suchmaschine ist und die potentielle Organizer-Sparte auf der Wichtigkeit im Unternehmen weit hinter Google Play, E-Mail und anderen Sparten anzusiedeln sein wird. Für Google wäre es also kein Problem, Collections bei Nichtgefallen einfach wieder abzuschalten. Bei Evernote steht aber deren gesamtes Unternehmen auf dem Spiel.

  11. Evernote kaufen. Umbenennen und integrieren. Fertig 😀

  12. 90% der Serien, die ich gucke (Sci-Fi) werden nach 1 oder 2 Staffeln abgesetzt, da die bekloppten Amis meinen es lohnt sich nicht mehr zu produzieren, weil es in den USA nicht gut ankommt, obwohl es international sehr gut läuft. Soll ich deswegen erst gar nicht anfangen die vorhandenen Staffeln zu gucken?

  13. ach leute das läuft wenn über Google+ oder über Drive und das sind beides konzepte die entweder durch werbeschaltung oder durch speichererweiterung geld reinbringen… ganz sicher aber mit nutzerdaten… kann verstehen dass google den reader eingestampft hat aber keep als teil von drive ist doch klar in collections integrierbar…

    ich seh hier eventuell eine brücke zwischen google+ und drive … sozusagen dass man sich beiträge vortippt und später mit fotos teilt… wäre schon geil

  14. Hmm, unabhängig vom Google Reader: meine letzte Notizsammlung bei Google war in Google Notebook, welches ja bekanntermaßen auch letztes Jahr eingestampft wurde. Und nun kommen die mit einem neuen Sammel-Tool daher was ich nutzen soll? Nee danke, fool me once, ….

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