Google Chromecast: Und er streamt doch lokale Medien

Google Chromecast. Ein Stück in mehreren Akten. Zuerst war es möglich, lokale Medien zu streamen, dann wiederum behauptete ein Entwickler, dass Google diese Möglichkeit gesperrt hätte. Google teilte mit, dass das Entwicklerkit in einer frühen Phase wäre, man später aber doch das Streamen lokaler Medien zulassen würde.

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Zwar gibt es Fertigpakete für den Mini-PC Raspberry Pi, doch der Chromecast ist in Sachen Preis und Einfachheit für viele Anwender eine gute Wahl. Nun kann man sich seit gestern für knapp 53 Dollar (umgerechnet 39 Euro) den Stick auch via Amazon nach Deutschland schicken lassen, was ihn für viele noch interessanter macht, denn bislang ist ein offizieller Deutschlandstart nicht angekündigt.

Entwickler Bruno Hautzenberger hat sich einen solchen Stick nach Österreich schicken lassen und ist gerade fleißig bei der Sache. Gute News: auch das offizielle SDK sperrt kein Streaming, je nachdem, wie man lokales Streamen definiert. Die wohl bessere Streaming-Variante ist doch die, von einem Server im Netzwerk auf den TV streamen zu können. Wer dies bereits mit DLNA und UPnP macht, der hat ja alles Erforderliche bereits jetzt im Haus.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=pEUi1Z13SIo

Doch auch ohne Smart TV kann Chromecast nun zum Streaming-Erlebnis in den eigenen vier Wänden beitragen. Bruno teilt mit, dass er seinen im Netzwerk befindlichen Webserver mit einem Video ausgestattet hat. Mittels Chromecast-App auf dem Android-Smartphone wird dem Stick nun die URL des Films im lokalen Netzwerk übergeben. Dieser greift nun direkt auf den Server zu und spielt die Datei ab – ohne dass das Streaming über das Smartphone funktioniert. Was alles noch möglich ist, werden wir sicherlich in der nächsten Zeit erst lesen, Bruno Hautzenberger sitzt erst ein paar Stunden an seinen Ideen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Hallo,
    meine Frage ist zwar ein wenig Off-Topic aber ich versuche es dennoch mal. Welche fertig Pakete sind den für den Raspberry Pi gemeint? Mir ist da nur XBMC bekannt oder eben von Hand eine Installation für DLNA bzw. UPNP und Airplay.
    XMBC ist sicherlich ein etwas anderer Ansatz. Deshalb würde ich mich für ein zuverlässiges Paket für Streaming wie DLNA freuen (ich weiß das es XBMC kann).

    Den Chromecast finde ich daher sehr interessant und das offene SDK lässt mich auf einen ernsthaften und preiswerten Airplay Konkurrenten hoffen.

  2. Hallo Cachy,
    ich habe schon nach den so genannten Fertigpakete für den Mini-PC Raspberry Pi gesucht die ähnlich dem Chromecast arbeiten aber leider nichts gefunden. Könntest du mir diese nennen?

    Danke

  3. Coole Sache – ist bestellt. 🙂

  4. Meinen Chromecast hab ich vorhin bei FedEx abgeholt. Hatte ihn mir weiterschicken lassen. Hat mit mit allem drum und dran jetzt 65$ also ca 45€ gekostet.

  5. ups zu früh auf absenden geklickt: Also macht bisher schon Spaß. So wirklich vergleichbar ist das jetzt nicht mit dem RaspBerry mit XMBC drauf (hab den auch hier mit OpenElec laufen) auch wenn der Einsatzzweck schon ähnlich ist.

  6. XBMC auf Raspbmc funktioniert mit Yatse sehr gut! Habe meine Pi’s alle so ausgestattet. PiCast ist mir persönlich zu aufwenig und kompliziert.

  7. Mich würde mal interessieren ob der Chromecast auch von der DS Video App für Synologie im Netzwerk erkannt wird..Schon mal getestet?

  8. Spät aber doch hätte ich nun noch eine Ergänzung zu meinem Test mit dem Chromecast. Neben detaillierten Einblick in den technischen Aufbau habe ich auch ein Video gemacht indem ich zeige wie das mit dem Streaming aus dem Lan läuft. -> http://the-engine.at/chromecast-im-entwicklertest/

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