Google Chrome: Chrome Home jetzt schon in der finalen Version nutzen

Wir haben hier schon ein paar Mal über die großen Änderungen berichtet, die auf Google Chrome auf der mobilen Plattform zukommen. Das dickste Ding ist sicherlich Chrome Home, welches die Bedienung des Android-Browsers ordentlich umkrempeln wird. Wir erwähnten damals schon, dass die Adressleiste nach unten wandert. Erst noch ein Experiment, welches aber nach Aufnahme in die Betaversion des Browsers bald zu einer festen Geschichte werden dürfte.

Adressleiste unten, neues Kontextmenü

Man gibt also nicht mehr oben die Adresse ein, sondern unten. Muss man schauen, ob man das mag, ich persönlich finde es gar nicht mal so schlecht. Doch nicht nur die Adressleiste wandert nach unten, auch Chrome Home ist ja eine Option. Will man eine Adresse eingeben, dann bekommt man gleich Nachrichten zu sehen, dessen Quellen man derzeit noch nicht über diese Ansicht ausblenden kann. Ebenso ist in einer Leiste der Zugriff auf Downloads, Lesezeichen und Verlauf möglich.

Datasaver und neue Navigation

Auch das Kontextmenü hat Google umgekrempelt, so gibt es jetzt neue Ansichten und Möglichkeiten für Links, Texte und Bilder, was ich hier in Screenshot-Form einmal eingebunden habe. Das Ganze ist übrigens schon in der finalen Version von Google Chrome nutzbar, wenn auch ein paar Schalter umgelegt werden müssen. Hab die neuen Funktionen ein paar Tage bereits in der Mache und würde sagen, es läuft stabil. Wer die Neuerungen mit der finalen Version von Google Chrome einmal testen will, der geht wie folgt vor:

Generell kann man die Einstellungen erreichen, wenn man in der Adresszeile about:flags eingibt. Danach kann man die folgenden Punkte suchen und aktivieren.

Chrome Home (neue Ansicht, Adressleiste unten): enable-chrome-home

Neues Kontextmenü: enable-custom-context-menu

Datasaver mit Seitenanzeige: enable-data-reduction-proxy-site-breakdown

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Dankeschön! Sieht cool aus und ist in wenigen Minuten erledigt! Darum Folge ich diesem Blog.

  2. Den Datensparmodus kann man sich, seit eigentlich alle Seiten (bis auf diese hier) über https laufen, sowieso sparen – zeigt das Bild oben ja auch sehr schön.

    Und mit der „Adressleiste unten“ konnte ich mich schon bei Windows Phone nicht anfreunden und werde es wohl auch bei Android nicht – und ich hoffe, dass das optional oder wenigstens deaktivierbar ist.

  3. Adressleiste unten hab ich ausprobiert und direkt wieder deaktiviert. Leider ändert sich nicht nur die Position der Leiste, sondern wird auch noch grausam umgebaut. Der für mich wichtigste Weg zu den Favoriten dauert jetzt ewig. Vorher war es ein swipe – jetzt swipe, Tap und scroll.

  4. Hab das auch gemacht, sieht gut aus… Adressleiste unten ist praktisch, wundert mich aber, wozu sie nach dem Antippen nach oben wandert. Beim Android-Browser Eagle ist sie auch unten, bleibt aber da…

  5. @Kasupke
    Ist das nicht ziemlich unpraktisch weil man dann ständig auf die Android Kontroll Buttons kommt wenn die Adressleiste unten ist?

  6. Hatte direkt seit das möglich war die Adressleiste nach unten gelegt, find ich super! Seit einigen Monaten hat sich dann die Ansicht sehr umgebaut, jetzt weiß ich auch endlich, was es ist : Home! 🙂 Anfangs ungewohnt, aber inzwischen will ich es nicht mehr missen! Sehr praktisch!

  7. Was ist denn da bei Googles UI-Truppe zur Zeit los? Ich habe gerade das Gefühl, dass alles was bislang sehr gut läuft, nun unnötig kompliziert gemacht wird. Nicht nur hier bei Chrome sind jetzt mehr Aktionen nötig, siehe Totos Hinweis zu den Favoriten. Auch beim Update der YouTube App auf der Shield letztens hab ich mir die Haare gerauft. Die ist für mich unbedienbar geworden, hab auf die alte Version downgegraded. Eigentlich ist das KISS-Prinzip doch Googles Markenzeichen, keine unnötigen Klicks soweit möglich. davon scheinen sie sich immer weiter zu entfernen. Schade.

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