Nicht ganz überraschend dürfte für Seitenbetreiber die Tatsache kommen, dass Webseiten, die nicht auf HTTPS umgestellt sind, mit dem für heute geplanten Update auf die finale Version 68 von Google Chrome als unsicher gebrandmarkt werden. In der Vergangenheit warnte Google schon bei Eingabefeldern auf Nicht-HTTPS-Seiten, dass diese unsicher seien, nun wird der Browser-Anbieter das Ganze auf die Adressleiste ausweiten.
Google selber kommunizierte das Vorgehen bereits im Februar 2018. Damals gab man schon Statistiken aus: So sind 68 Prozent des Traffics von Chrome unter Android und Windows nun über HTTPS laufend, 78 Prozent bei macOS und Chrome OS. Seit 2014 ist HTTPS in der Google-Suche auch ein Ranking-Faktor.