
Die PaymentRequest-API wird speziell für die Android-Version von Chrome integriert, um Zahlungen bei Bestellungen zu vereinfachen. Zwar gibt es dafür auch die Autovervollständigung, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man auch damit seine liebe Mühe haben kann. So ist mein Accent aigu auf dem letzten Buchstaben meines Vornamens immer wieder eine Herausforderung für viele Bestellformulare. PaymentRequest soll es über Kreditkartendaten oder Android Pay vereinfachen, Bestellungen und Zahlungen abzuwickeln. Auch eine Lieferadresse und weitere Angaben zur Zahlung und Rechnung sollen sich so ohne jegliches Tippen speichern und abrufen lassen.
Eine ebenfalls relevante Neuerung: Chrome soll bald Videos automatisch wiedergeben, aber nur dann, wenn der Ton durch die Anbieter stumm geschaltet wurde. Das Video muss also mit einem Autoplay-Attribut versehen sein und zugleich auf stumm gesetzt worden sein. Entwickler können alternativ auch über Scripts dafür sorgen, dass stummgeschaltete Videos automatisch starten, wenn sie ins Blickfeld des Anwenders rücken. Tricks lässt Google aber nicht zu: Versucht ein stummgeschaltetes Video ohne Interaktion des Nutzers später den Ton anzuknipsen, wird es automatisch pausiert.
Es gibt viele weitere, Neuerungen, die Google in einem längeren Beitrag im Chromium Blog vorstellt. Etwa können Websites, die Benachrichtigungen an Android-Geräte senden ab Android 6.0 ein anderes Logo zeigen als jenes von Chrome. Diese Möglichkeit werden sicherlich viele Websites mittelfristig in Anspruch nehmen, da bin ich sicher.