Google Chrome 12 ist da

So Leute, heute Nacht wurde der Developer-Channel auf Version 12 gewuppt. Eigentlich nicht wirklich eine Erwähnung wert. Wer die 12er nutzt, sollte beachten: altes Icon ist gerade wieder drin (ist bereits als Fehler gemeldet) und Flash macht extreme Probleme. So, nun aber zur Intention dieses Beitrags. Geht mal bei ZDNET lesen, und lasst euch verzaubern von den wissenden Texten des Redakteurs, besonders der Part mit den Versionsnummern – ihr wisst ja: nur was eine hohe Versionsnummer hat, ist richtig gut. Röööööchtööööög!

Übrigens, wer Google Chrome portable testen will: Download Portable Chrome 12.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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38 Kommentare

  1. Puh, der ZDNet-Artikel ist ja wirklich…ziemlich merkwürdig, um es mal freundlich auszudrücken.

  2. AUTSCH der ZDNet artikel ist ja mal übelst schlimm. Wie kann man soviel geistigen Dünnschiss in nur wenigen Sätzen unterbringen, respekt. Wer auch immer das geschrieben hat, hat ja mal sowas von keine Ahnung…

  3. Was ich mir für Chrome wirklich wünschen würde, wäre CertPatrol (das leider unter dem aktuellen FF4 auch nimmer funktioniert)

  4. JürgenHugo says:

    Das originale „wieder alte“ Chrome Icon is viel schlimmer, als es je ein Artikel irgendswo sein kann… :mrgreen:

  5. Alexander Trefz says:

    Wenn man die Grundintension des Artikels ansieht hat der Schreiberling durchaus Recht. Der Firefox hat keine Chance wenn sein Release-Cycle weiter so langsam bleiben würde. Er würde bei Opera Niveau ankommen. Das sehen sogar auch die Mozilla leute so, und greifen sich mal eben den Release-Cycle von Chrome und setzen ihn für sich selbst ein: http://people.mozilla.com/~sayrer/2011/temp/process.html

    und in der Tendenz gilt: Was eine höhere Versionsnummer hat, ist besser, denn es hat mehr Revision, und damit mehr Verbesserungen erfahren und es weren deutlich schneller Bugs gefixt. IM ALLGEMEINEN!

  6. Ich denke auch, dass die Grundintention stimmt. Firefox war wirklich *lahm*. Google und Microsoft haben in recht schneller Folge Updates rausgehauen, die ihre Browser verbessert haben, schneller gemacht haben, WebM, HTML5, CSS3 ppp. Bei Firefox hat es sich viele Monde hauptsächlich auf Security-Fixes etc beschränkt und nur die Developerpreview hatte all die netten Verbesserungen. Das hilft aber nicht, wenn die nie stabil werden und nie beim Nutzer ankommen. Google übertreibt vielleicht mit den Releasezahlen – aber immerhin schafft das Team es in schneller Folge, stabile Releases rauszubringen, die jedesmal auch Verbesserungen mitbringen.

  7. Naja, die Grundintention des Artikels sind ja nicht die Entwicklungszyklen der einzelnen Browser, sondern dass in mehreren Jahren die Betriebssysteme eigentlich nur aus der Browserengine (siehe Chrome OS) bestehen werden und die Benutzeroberfläche und die Anwendungen komplett in HTML bestehen wird. Da hat Firefox als stand alone Anwendung gegen Microsofts zukünftiges OS auf Basis der IE-Engine und Google Chrome OS keine Chance, da es seine Engine nicht als Betriebssystem direkt auf Hardware installieren kann und es sich als drittes Betriebssystem wohl schwer etablieren würde. So müsste er dann als HTML-Anwendung geschrieben werden, womit er immer etwas langsamer wäre als die darunter liegende Browser-Engine (IE oder Chrome OS).

  8. bigrandalo says:

    auch wenn er von der „zukunft“ redet, verstehe ich bei so zahlen nicht im geringsten seinen standpunkt:
    http://blog.mozilla.com/blog/2011/03/25/the-first-48-hours-of-mozilla-firefox-4/

  9. Wenn man den Artikel so liest könnte man meinen ein kleiner Junge hat den geschrieben. Mann wie ich diesen Schmarrn mit den Versionsnummer sowas von blöd finde.

    Aber irgendwo hat er Recht wenn er sagt FF ist etwas langsamer im Entwickeln. Dennoch könnte der glatt bei Computerbild anfangen. 😉

  10. Verstehe die Reaktionen nicht ganz. Bis auf den „mutigen“ letzten Absatz fand ich den Artikel ganz passabel. Die Prognose für die Zukunft erschien mir nicht allzu abwegig.

    (Hab in Carstens Einleitung möglicherweise vorhandene Ironie nicht erkannt, oder haben alle anderen fälschlicherweise welche hineininterpretiert? Hab irgendwie das Gefühl ich hab etwas verpasst. Ich lass mich gerne aufklären. Was stimmt nicht mit dem Artikel? ^^)

  11. Etwas reißerrisch ist der Artikel zwar schon aber zum großen Teil muss ich dem Author auch Recht geben, wirklich viel hat sich beim FF seit v3 nicht geändert, für mich ist Chrome mittlerweile einfach der beste Browser, die Audit Funktion ist großartig und das gefühlte Tempo beim surfen auch, lediglich eine Downloadhelper Extension fehlt mir irgendwie noch – der einzige Grund den Fuchs gelegentlich nochmal anzuwerfen, ansonsten gehts in meinen Augen kaum praktischer als mit der Sync Funktion von Chrome. Aber das ist lediglich meine Sicht der Dinge

    @Jürgen: Tja welche Anwendung wandert wohl als letzte in die Cloud? – richtig – der Browser 😉

  12. Ps: Versionsnummer hin oder her. Ob Nightly oder Official. Die Leistung stieg bei Chrome genauso konstant an wie ihre Versionsnummern. Daher ist es für mich auch kein Spielchen mit der Versionsnummer, sondern einfach die fortschrittlichere Art der Weiterentwicklung. Dass man beim IE weiterhin dem gewohnten Trott nachgeht ist fast schon selbstverständlich und mir auch relativ Latte. Doch dass man bei Mozilla die letzten Jahre verschlafen hat glich einer tiefen Depression mit anschließendem Selbstmordversuch. Würde gerne sehen dass sich der Firefox rehabilitiert und wieder mit guten Ideen den Markt auffrischt wie er es damals getan hat. Wobei ich schon sagen muss dass man bei Google ähnlich gute und innovative Arbeit leistet wie bei Apple.

  13. Da wagt sich jemand bei ZDNet weit vor, aber so falsch scheint er mit Firefox nicht zu liegen. Möglicherweise wird der Fuchs dereinst ein ebenso grundsolider Browser sein, wie z. B. Debian heute ’nur noch‘ eine grundsolide Linux-Distribution ist – mit fanatischer oder nostalgischer Anhängerschaft.
    Mein erster Eindruck vom 4er Fuchs ist jedenfalls, dass hier zu Google Chome nur halbwegs aufgeschlossen wird, Masstäbe aber keine gesetzt werden.

  14. @kurtextrem
    Ne sieht nur so aus. Alle Lesezeichen, welche im Firefox Schlüsselwörter haben werden ohne Kommentar nicht übernommen, egal ob importieren od. synchronisieren. Einstellen kann man da leider auch nix. Hab mich anfangs nur gewundert warum manche Lesezeichen nicht da sind, muss man erst mal drauf kommen.

  15. Wieso wird eigentlich wenn ich beim Portable Chrome den Updater starte die installierte Chrome Version aktualisiert, aber nicht die Portable?

    Und dann sieht die Version so aus: http://www.flickr.com/photos/big2k/5560115959/

  16. Offensichtlich sind – eventuell auch durch die Herangehensweise des Autors hier – ein paar erhebliche Missverständnisse bei der Lektüre des KOMMENTARS (nicht Analyse oder Testbericht oder sonstwas) zu den KÜNFTIGEN AUSSICHTEN von Firefox in einer sich verändernden IT-Welt entstanden. Danke erstmal an Alexander, Micha, Jürgen und Marco für die sachlichen Kommentare.

    Die Versionsnummer kann man als Browserentwickler natürlich vergeben, wie man lustig ist. Das wird ja aber nur bedingt getan. In dem von mir übersetzten Beitrag unseres US-Kollegen Ed Bott geht es darum ja aber auch nur am Rande: Er zieht sie (in den ersten paar einleitenden Absätzen) lediglich als äußeres Symptom des inneren Zustands der drei Browser heran. Wer weitergelesen hat, weiß, dass es in dem Beitrag nicht darum geht, welchen Browser man zuhause auf Rechner, Tablet oder sonstwas installieren soll, weil er ach so toll ist: Es geht um den Einsatz in Firmen. Dass da schillernde neue Features nur ein Aspekt sind, zeigt zum Beispiel die auch von Microsoft mit zunehmender Verzweiflung geführte Diskussion um den IE6 (zum Beispiel hier: http://www.zdnet.de/41540722 oder auch hier http://www.zdnet.com/blog/bott/its-time-to-stop-using-ie6/1645 auch hier http://insights.chitika.com/2010/internet-explorer-6-alive-by-the-hand-of-it-departments/ ) Und noch eine Anmerkung: Apps im Artikel sind nicht nur Apps wie man sie vom iPhone kennt: Es geht dabei in erster Linie um Anwendungen, die Firmen benötigen. Klar hätte man in dem Beitrag noch groß und breit auf diesen und jenen Nebenaspekt eingehen können – aber dazu ist ein KOMMENTAR ja nicht da. Wen Tests, Tipps oder Benchmarks interessieren, der findet die zum Beispiel da: http://www.zdnet.de/41550719 da http://www.zdnet.de/41550610 und da http://www.zdnet.de/41550574

    Peter Marwan

  17. Beim Lesen dachte ich mir eben schon, dass mir der Artikel doch sehr bekannt vorkommt. Kein Wunder, er stammt von Ed Bott, einem recht bekannten Kolumnisten und Windows-/MS-Enthusiasten bei ZDNET USA, siehe http://www.zdnet.com/blog/bott/why-internet-explorer-will-survive-and-firefox-wont/3064).

    Eigentlich ist Bott durchaus jemand, der gute und durchdachte Beiträge schreiben kann, auch wenn man sicherlich immer im Hinterkopf haben sollte, dass er alles andere als objektiv ist, weil er wie gesagt ein glühender Anhänger von allem ist, was von MS kommt. Leider zeigt sich dies bei diesem Artikel aber auf eine sehr merkwürdige Art und Weise und er verrennt sich gewaltig und gibt nur Preis, dass er sich in der Thematik nicht richtig auszukennen scheint.

    Es beruhigt mich aber, dass der Original-Artikel in den Kommentaren genauso abgewatscht wurde. Das zu lesen war gestern richtig unterhaltsam. 🙂 Ein Grund sich gleich einmal die Kommentar zum deutschen Artikel anzusehen.

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