Google Cardboard SDK ist nun ebenfalls ein Open-Source-Projekt


Vor 5 Jahren überraschte Google mit Cardboard ein wenig. Ein Pappkonstrukt, das im Zusammenspiel mit einem Smartphone zu einer VR-Brille wird. Günstig und quasi für jeden realisierbar. Mehr als 15 Millionen Cardboards wurden an die Nutzer gebracht. Zwischenzeitlich gab es von Google auch noch Daydream, das wurde kürzlich komplett eingestellt. Und auch bei Cardboard gab es schon Veränderungen, das Cardboard Manufacturer Kit ist als Open Source verfügbar.

Dem folgt nun auch das Cardboard SDK, Google möchte die Software in die Hände der Entwickler geben. Denn Cardboard wird weiterhin genutzt, allerdings nicht mehr in dem Maße, dass es sich für Google lohnen würde. Mit dem Cardboard SDK können Entwickler immersive Erfahrungen für Android und iOS erschaffen. Während Google das Cardboard SDK nicht mehr weiter entwickelt, teilt das Unternehmen mit, künftig dennoch Beiträge zu leisten, die allerdings nicht näher benannt werden.

Durch den Open-Source-Ansatz erhofft sich Google eine bessere Unterstützung für die Vielzahl neuer Displayauflösungen, die kommen und auch die Kompatibilität mit neuen Cardboard-Viewern. Man darf gespannt sein, wie das weiter geht, richtig angekommen ist VR irgendwie noch nicht, trotz niedriger Einstiegshürden wie Cardboard.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Nützt bald nicht mehr viel, wenn selbst Google für seine Hardware (Pixel 4) keine Funktionalität mehr für Daydream View anbietet:
    https://www.theverge.com/2019/10/15/20915609/google-pixel-4-no-daydream-support-view-vr-headset-discontinued

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