Google Bar: bald noch anpassbarer und mit weiteren Google-Diensten bestückbar

Die Google Bar, die man in den verschiedenen Google-Diensten hat, bietet bekanntlich auch einen flotten Zugriff auf andere Google-Dienste. Diese Auswahl hat man schon im Chrome Launcher lokal und auf dem Rechner lassen sich Apps bereits anordnen. In den nächsten Wochen wird Google eine neue Funktion ausrollen, die das Anordnen der Apps per Drag & Drop auch im Web erlaubt, sodass man schnell Zugriff auf seine bevorzugten Dienste hat. Noch besser: die Anordnung wird im Google-Konto gespeichert, sodass die Anordnung der Web-Dienste auf jedem Rechner gleich sein sollte. Ein entsprechender Eintrag bei Google ist in der Hilfe bereits hinterlegt.

Bildschirmfoto 2014-03-28 um 07.39.12Besonders interessant: man kann auch Dinge wie Googles Notizdienst Keep hinterlegen, die eigentlich kein Bestandteil der Bar sind: „Sie können auch Google-Produkte hinzufügen, die Sie zwar verwenden, die aber nicht in der Auswahl „Mehr“ angezeigt werden. Rufen Sie einfach das Produkt auf, das Sie hinzufügen möchten, und öffnen Sie die App-Übersicht. Daraufhin erhalten Sie eine Aufforderung, das Produkt als App hinzuzufügen.“

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

9 Kommentare

  1. Und ich hab mich heute morgen noch gewundert, was das denn wieder neues sei..
    http://www.pic-upload.de/view-22690691/google-bar.jpg.html

  2. Ich hoffe ja, dass die „Neue Tab“-Seite bald wieder anpassbar wird. Seit geraumer Zeit geht das bei mir nicht mehr. Oder hab nur ich das Problem? Früher ging das doch unter about:flags.

  3. Lässt sich dieser Button eigentlich auch irgendwie fest in Chrome integrieren via Plugin oder so. Fände ich recht praktisch.

  4. Ich hasse das Ding und hoffe die werden diesen Usability-Albtraum irgendwann wieder abschaffen. Warum man nicht einfach die schwarze Navi-Bar behalten hat werde ich wohl nie verstehen, die war von der Bedienung viel einfacher.

  5. Gute Sache. Darauf habe ich schon lange gewartet. Dafür funktioniert das bei Keep jetzt nicht mehr. Vor einiger Zeit konnte man Notizen noch per Drag & Drop umordnen. Jetzt geht das nicht mehr. Und gerade bei Keep fände ich das Umordnen wichtiger.

  6. DesignKrit says:

    Wieso die schwarze Leiste nicht bleiben konnte?
    – Rein gestalterisch ein zu großer Störer zwischen dem ansonsten generell eher hellen UI von Chrome und Google. Der schwarze Balken lag schwer auf dem übrigen Inhalt, drückte diesen zusammen und zog vor allem zu viel Aufmerksamkeit beim Blickschwenk von der Adresszeile runter zur Suchleiste auf der Google-Hauptseite auf sich. (Ja, ein Großteil der Nutzer nutzt nicht die Suche via Adressezeile, sondern geht immer noch manuell auf google.de etc. und tippt dann.)

    Wieso wurden die einzelnen Google-Seiten hinter einem Button versteckt?
    – Googles hoch erkorenes Ziel aus der Sicht der Service Designs ist es nicht mehr eine Suchmaschine zu sein, sondern Antworten zu bieten; und zwar Kontext abhängig. Und das muss man Google lassen, der Fortschritt der in diesem Bereich in den letzten Jahren gemacht wurde ist immens (Stichwort: Knowledge Graph).
    Die Kontext Vorauswahl durch den Nutzer wird immer irrelevanter und ist auch gar nicht mehr gewollt. Wenn der Nutzer beispielsweise nach einer Adresse von einem Restaurant sucht, so können in der normalen Google Suche auch gleich übrige Lokale oder Alternativen zur Abendgestaltung angeboten (lies: „beworben“) werden.
    Ferner soll er Nutzer daran gewöhnt werden, Google schrittweise als Assistenten für sein Leben zu akzeptieren. Das Ganze zielt auch auf die Kompatibilität mit Wearables (Brille, Uhr) und in Fahrzeuge integrierte Systeme ab, bei denen die Möglichkeiten der Eingabe von Natur aus begrenzt sind. Der Knowledge Graph ermöglicht dies überhaupt erst. Die Kompatibilität ist hierbei die Kompatibilität des Nutzers sich an diese anzupassen…nicht falsch verstehen 😉
    Das Ziel dieser schrittweisen Limitierungen ist es das Nutzerverhalten längerfristig zu formen. Von jetzt auf gleich auch auf die Buttons zu verzichten wäre nicht möglich. Die im Google Drive abgelegten Dokumente unter die übrigen Sucherergebnisse zu mischen oder die angezeigten Inhalten aus den in Gmail abgelegten Mails zu propagieren für viele ein zu großer Eingriff in die Privatsphäre. – Zumindest vorerst… 😉

  7. Ich will auch die schwarze Leiste zurück und so gleich die meistgenutzten Optionen sehen, ohne vorher ein Pulldown-Menü aufklappen und sich orientieren zu müssen. Auf meinem Schirm ist auf jeden Fall genug Platz vorhanden.

  8. Bin auch für die schwarze Leiste – gerne auch in weiß oder einer anderen Farbe, wenn das jetzt besser zum Google-Design passt. Hab mir die wichtigsten Links jetzt in die Lesezeichenleiste gezogen. Aber da hab ich eigentlich schon genug andere Sachen und keine Platz für die Google-Links…

  9. DesignKrit says:

    Da hilft kein Meckern und Nörgeln…ihr zählt damit schlichtweg nicht mehr zu den Zielnutzern.
    Das Einzige was hilft…Hand anlegen:
    Tampermonkey (Chrome) oder Greasemonkey (Firefox) besorgen und mit userscripts.org rumspielen…z.B. hiermit:
    http://userscripts.org/scripts/show/152777

    😉