Google Assistant will sich um eure Familie kümmern

Google peppt seinen Assistant um neue Funktionen auf – kürzlich kamen in Deutschland allerlei Actions für Zalando und Co. dazu. Außerdem soll der digitale Assistent aber auch euer Familienleben aufpeppen. Beispielsweise können Kinder den Assistenten bitten: „Hilf mir bei meinen Hausaufgaben“ und der Assistent bietet seine Unterstützung bei der Informationssuche an. Lustigerweise lautet eine Anmerkung dazu aber auch: „Du erledigst das Denken, ich das Suchen.“ Einige Features sind aber auch noch auf die USA beschränkt. So funktioniert das Kommando „Lass uns Lernen“ („Let’s learn“) in Deutschland aktuell noch nicht.

Google will den Assistenten sowohl als Unterstützung für Entertainment-Zwecke als auch als praktischen Helfer und Unterstützer beim Familienleben platziert wissen. Klar, am liebsten wäre Google wohl selbst Teil der Familie – wozu dann auch zählt reichlich Daten zu sammeln und sich sozusagen als Klatsch- und Tratschtante im Familienkreis zu erweisen. Aber das führt uns natürlich etwas weit ab vom Thema.

Google hatte ja auch bereits zuvor erklärt, dass Kinder über Spielchen mit dem Assistant bei Laune gehalten werden sollen. Die neuen Actions und Spiele werden ab heute ausgerollt. Eltern sollen ihren Kindern dann gewisse Rechte einräumen können, damit auch Familienmitglieder unter 13 Jahren loslegen können. Dafür nutzt man Family Link, was Caschy auch schon an dieser Stelle etwas ausführlicher für euch beschrieben hat.

Einige von euch werden es begrüßen, dass man über den Google Assistant, speziell in Kombination mit dem Google Home oder Home Mini, Kinder spielerisch an Technik heranführen kann. Andere sehen das Angebot bestimmt eher skeptisch, da Kinder eventuell beim Spielen im Knick mit ihren Freunden besser aufgehoben sind. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus, so dass z. B. die geplanten Lernspiele vielleicht wirklich für Kinder eine nette Sache sind.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

2 Kommentare

  1. dabei kann sich der assistant noch nicht mal um einen anwender kümmern…

  2. @goo sich um den anwender kümmern ist ja auch nur das vorgebliche ziel. hauptsächlich soll es sich um googles informationen über uns kümmern, am besten direkt ab dem kindergarten. die geheimdienste werden arbeitslos, die menschen verwanzen sich ganz alleine

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