Google: App-übergreifendes Tracking auf Android-Telefonen soll eingeschränkt werden

Google hat bekannt gegeben, dass man Android in Sachen Datenschutz aufrüsten wolle. So kündigte man eine mehrjährige Initiative zum Aufbau der Privacy Sandbox auf Android an, mit dem Ziel, neue, privatere Werbelösungen einzuführen. Diese Lösungen werden laut Google insbesondere die Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte einschränken und ohne App-übergreifende Identifikatoren arbeiten, einschließlich der Werbe-ID.

Außerdem erforsche man Technologien, die das Potenzial für eine verdeckte Datenerfassung verringern, einschließlich sichererer Möglichkeiten für die Integration von Apps in Werbe-SDKs. Laut Google sind derzeit über 90 % der Apps auf Google Play kostenlos und bieten Nutzern Zugang zu wertvollen Inhalten und Diensten. Digitale Werbung spiele dabei eine Schlüsselrolle, die Branche müsse sich aber entwickeln, um den Datenschutz der Nutzer zu gewährleisten. Details gibt’s derzeit noch nicht viele, da will man im Laufe der Zeit informieren. In den nächsten zwei Jahren werden die aktuellen Lösungen aber noch unterstützt.

Sicherlich keine ganz freiwillige Sache von Google, dem Unternehmen, welches die Branche wohl beherrscht wie kein zweites. Man verpflichte sich aber auch zu einer engen Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden. Man habe öffentliche Verpflichtungen für die Datenschutz-Sandbox-Bemühungen im Internet angeboten, einschließlich der Sicherstellung, dass man die Anzeigenprodukte oder Websites von Google nicht bevorzugt behandelt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. „mehrjährige Initiative“ Das ich nicht lache, noch schwammiger kann man sich nicht ausdrücken. Wann soll es dann kommen ? Mit Android 15,16 ?

  2. Erinnert mich an Tabakkonzerne, die für neue Zigaretten mit geringeren Gesundheitsschäden werben.

  3. Da kann sich Meta ja schon mal wieder ein paar Lügen einfallen lassen, warum das den kleinen Blumenladen um die Ecke trifft, dass Facebook 10 Milliarden USD weniger in der Bilanz hat und damit wieder seitenweise Werbung in Zeitungen schalten.

  4. Eine völlig zahnlose PR-Maßnahme von Google. Die Nutzung dieser angeblichen Sandbox durch Werbetreibende ist nämlich nicht nur völlig freiwillig, sondern greift sogar nur wenn Werbe-SDKs aktiv umgestellt werden.

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