Google-App: Beta gibt Auskunft zu Smart Displays, Zweisprachigkeit des Assistant und mehr

Es gibt eine neue Version Google-App-Beta, die wieder einmal ein paar Informationen liefert, was Google so an künftigen Funktionen ausheckt. Die Hinweise darauf zeigen sich nicht einfach durch Nutzung der App, sondern sie sind in der Regel nur als Spuren innerhalb des Codes vorhanden. Dass solche entdeckten Funktionen dann auch tatsächlich einmal verfügbar sein werden, ist nicht zwangsläufig gesagt. Bei den jetzt entdeckten ist es aber mehr als wahrscheinlich, da es sich unter anderem um Smart Displays dreht.

Diese Smart Displays tauchen nun nämlich in der App auf, bei Jasper soll es sich um ein Referenzboard handeln, das in mehreren Smart Displays eingesetzt wird. Bei Quartz wiederum soll es sich um die Software-Plattform der Smart Displays handeln und Monet das User Interface bezeichnen. Das Ganze legt nahe, dass Smart Display ihre eigenen Services anbieten werden können, dazu fehlen allerdings noch die entsprechenden Tools von Google.

Spannender für Nutzer, die kein Interesse an einem Smart Display, wohl aber am Google Assistant haben: Der Assistant wird künftig aller Wahrscheinlichkeit nach auch zwei Sprachen verstehen können. Das belegen Einstellungen für eine primäre und sekundäre Sprache. Man könnte so den Assistant quasi sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch vollquasseln und er einen dennoch verstehen.

Das ist nicht nur in mehrsprachigen Haushalten von Vorteil, sondern könnte sogar dafür sorgen, dass man hierzulande Befehle nutzen kann, die noch nicht für den deutschen Markt vorgesehen sind. Das ist allerdings nur Spekulation meinerseits, es kann natürlich auch bei gleichen Feature-Set bleiben, das dann halt nur in mehreren Sprachen verstanden wird.

Außerdem taucht in der Google-App-Beta ein Sommerzeit-Modus auf. Völlig unklar, was dieser macht. Er ist nun mit dem Hinweis versehen, dass er aktuell nur auf Google-Home-Geräten verfügbar ist.

Die letzte Neuerung betrifft die Erkennung von Sounds. Nicht etwa Musik, so wie es bereits verfügbar ist, sondern TV-Innhalte sollen erkannt werden. Das gab es 2014 schon einmal als Google-Not-Karte, wurde aber wieder verabschiedet. Jetzt taucht diese Funktion wieder auf, ob es dabei wirklich nur um die Erkennung von TV-Sendungen gehen wird, ist aber unklar. Möglich wäre durchaus auch ein Feature wie X-Ray von Amazon.

Die genannten Funktionen sind noch nicht verfügbar, auch wenn Ihr Euch die aktuelle Version der App (7.19.16.21) zum Beispiel über APKMirror laden solltet.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

3 Kommentare

  1. Wenn wir schon bei zweisprachiger Erkennung sind. Kann es sein, dass der Satz: „Er ist Nut mit dem Hinweis versehen …“ aus einer Swiftkey-Eingabe mit zweisprachiger Einstellung resultiert? (Or are you just completely „Nuts“?).

    Anyway, ein zwei- oder mehrsprachiger Assistant würde mir sehr entgegenkommen (in der Hoffnung dass bei englischer Nachfrage auch eine englische Antwort kommt und dass man dann auch die hierzulande noch nicht so funktionierende Dinge in der Zweitsprache abgearbeitet kriegt) . Insofern würde ich mich deiner Spekulation gerne anschließen wollen. Auf Sounderkennung von TV-Inhalten kann man aber wohl verzichten (wüsste nicht, wozu das gut sein sollte, außer für Google selbst, weil sie dann wissen, was man glotzt und passend dazu Werbung ausspielen könnten. Eine X-Ray-ähnliche Funktionalität wäre dann wohl eher nur ein vorgeschobener Grund).

  2. Björn Fieweger says:

    Ahhh, wieder nix Neues zu den Routinen … Können die das nicht wenigstens schon Mal für einige einfache Use Cases ermöglichen?! Im Prinzip kann der Assisstant alles, was er dafür können muss…
    Und wenn sie die Shortcuts einfach erweitern, dass eine Phrase dann X lange Phrasen „auslöst“…

Es kann einen Augenblick dauern, bis dein Kommentar erscheint.