Notch, Cutout oder Display-Aussparung. Haben wir alle schon gehört. Manche fluchen, mich stört es nicht. Und bevor Google selber aktiv wurde, gab es Smartphone-Hersteller, die auf die Aussparung und Android setzten. Google wurde aktiv, erkannte die Wünsche und gab bereits im Februar die Unterstützung durch Android P bekannt.
Kritisiert wird die Einkerbung häufig von Menschen, die keine Einkerbung im Display ihres Smartphones haben und somit auch nicht merken, dass man sich sehr schnell daran gewöhnt. Manche Vorteile liegen auf der Hand, es bleibt mehr Displayfläche übrig, diese kann man zum Beispiel mit Statusanzeigen füllen, ohne das eigentlicher Platz vom Display verschwendet wird. Nachteile wie fehlender Content im Querformat? Nun ja, sind Apps entsprechend angepasst, wird man sich auch daran nicht stören.
Nun hat Google aber noch einmal ein paar Grundregeln verfasst. Diese besagen, dass ein Smartphone nicht mehr als zwei Aussparungen haben darf. Allerdings nur eine oben und eine unten – nicht seitlich. Das bedeutet nun nicht, dass wir kein schräges Telefon mit x Aussparungen sehen könnten, denn irgendetwas Krudes darf jeder bauen, er bekommt dann aber wohl keinen Play Store und die Diensteunterstützung von Google.
Der eigentliche Sinn dieser Einschränkung durch Google besteht darin, sicherzustellen, dass Apps korrekt angezeigt werden, unabhängig vom genutzten Gerät. Google teilt ferner mit, dass Android jetzt auf sechzehn Smartphones mit Cutout von elf verschiedenen Unternehmen ist – und man darf sicher sein, dass die Anzahl wächst. Also die der Smartphones, nicht der Aussparungen. Hoffentlich.
