
Android und Updates, das ist auch heute noch ein großes Thema. Google ist seit Jahren bemüht für bessere Updates zu sorgen. Mit den monatlichen Sicherheit-Patches noch mehr als zuvor, immerhin geht es hier um die Gerätesicherheit bei den Nutzern. Die großen Hersteller sind mittlerweile halbwegs auf dem Laufenden, vor allem, was die High-End-Geräte angeht. Aber High-End ist eben nicht die Masse, die gilt es mit Updates zu versorgen.
Google hat mit den Security Bulletins eigentlich schon eine große Hilfestellung geleistet, die Hersteller müssen sie nur nutzen. Damit dies auch gemacht wird, hat Google nun aber eine entscheidende Änderung bekanntgegeben. Denn bisher war es den Herstellern letztlich überlassen, ob sie die Patches ausliefern oder nicht.
Das scheint in der neuen OEM-Vereinabrung nicht mehr der Fall zu sein, wie XDA-Developers berichtet:
“We’ve also worked on building security patching into our OEM agreements. Now this will really … lead to a massive increase in the number of devices and users receiving regular security patches.” – David Kleidermacher, Googles Head of Android Platform Security
Details zu dieser OEM-Vereinarung sind rar, insofern muss man da mal abwarten. Aber die Aussage, dass diese Änderung zu einem starken Anstieg der Updates führen sollte, lässt hoffen. Keine Versions-Updates zu liefern, ist die eine Sache, da kann man keinen Hersteller zu zwingen, schließlich wurde das Gerät zum Zeitpunkt X mit Version Y als funktionierend verkauft. Aber den Nutzern Sicherheit-Updates vorzuenthalten, ist eigentlich schon grob fahrlässig, egal wie groß oder klein ein Hersteller ist.
Ob die Updates dann mit der neuen Partnervereinbarung monatlich verpflichtend sind oder in größeren Abständen, ist noch nicht bekannt, aber das wird auch nicht ewig ein Geheimnis bleiben. Mit Project Treble und der neuen Partnervereinbarung könnte tatsächlich einmal Bewegung in die Update kommen, auch wenn man fairerweise sagen muss, dass sich diesbezüglich schon viel getan hat. Viel ist aber eben nicht immer genug.