Was die New York Times gerade unter Berufung auf mehrere Google-Mitarbeiter verkündet, geistert schon seit Ende letzten Jahres durch die Tech-Szene: Google bastelt an einer Brille, die auf Android basiert und uns in Augmented Reality-Manier Bilder aufs Auge zaubert. Ich muss zugeben, dass das für mich immer noch ein wenig mehr nach Science Fiction als nach einem reellen Produkt klingt, nichtsdestotrotz behaupten die Quellen, dass diese Brille bereits dieses Jahr zu kaufen sein wird.
Die Brille bietet uns dem Vernehmen nach nicht nur ein eingebautes Display mit Android, sondern auch eine Cam, einen Bewegungssensor, 3G/4G-Funktionalität und GPS. Ihr könnt euch hier eure Status-Updates und E-Mails auf den Schirm holen, generell will diese Brille uns aber unterstützen, während wir so durch die Gegend trampeln. Die Cam wird nämlich dafür sorgen, dass wir – wie bei einer Augmented Reality-Anwendung – zu jeder Straße, jedem Shop usw in Echtzeit zusätzliche Informationen eingeblendet bekommen.
Ich persönlich bin schwer gespannt, wie diese HUD-Brille (Head up-Display) aussehen und funktionieren wird und ob sie beim Tragen eher wie ein Fremdkörper wirkt oder nach einer Eingewöhnungszeit gar nicht mehr großartig auffällt. Wie gesagt soll es schon Ende des Jahres soweit sein und der Preis soll im Range von Smartphones liegen, was natürlich alles und nichts heißen kann. Egal also, ob das Teil nun 150 oder 600 Euro kosten würde: wäre sowas für euch eine spannende Investition oder zumindest ein Stück Technik, welches ihr ausprobieren möchtet? Oder eher totaler Geek-Humbug, denn die Welt nicht braucht?
Quelle: New York Times