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Allo ist alleine durch die Integration des Google Assistant komplexer als eine App, die rein auf Videochats ausgelegt ist. Damit der Assistent auch wirklich assistieren kann, benötigt er nun einmal Informationen über den Nutzer, wo sollte Google diese leichter herbekommen als über den Google-Account.
In den Einstellungen lässt sich die Verknüpfung mit dem Google-Account auch wieder trennen, in diesem Fall kann Google Assistant aber keine Vorschläge mehr liefern, erinnert den Nutzer aber stets daran, dass eine Verknüpfung ganz zuträglich für die Funktion wäre.
Die Einrichtung selbst erfolgt bei Allo wie bei Duo ausschließlich über die Mobilfunknummer, es wird also auch hier kein Nutzer gezwungen, einen Google-Account zu nutzen. Das geht ein bisschen gegen Googles Taktik, den Google-Account zur Zentrale zu machen. Dennoch werden natürlich Nutzer von Allo, die ihren Google-Account verbinden, den Vorteil des Google Assistant haben, die einzige Stelle in der App, in der sich die Verknüpfung bemerkbar macht.
Theoretisch könnte so eine Verknüpfung auch dafür sorgen, dass sich Allo über mehrere Geräte nutzen lässt. Bei Duo nicht vorgesehen, glaube ich nicht, dass Google für Allo daran groß Interesse hat. Es ist einfach ein neuer Ansatz, ein weiterer von Google, nachdem die Social Network- und Messenger-Versuche bisher eher nicht so beliebt bei den Nutzern waren.