GOG.com beendet „Faire Preisgestaltung“


GOG.com kennt man als PC-Gamer eventuell, der Anbieter bietet alle Games DRM-frei an und kann auch oft mit sehr niedrigen Preisen locken. Weniger bekannt ist vielleicht das Programm „Faire Preisgestaltung“, selbst wenn man davon schon einmal profitiert hat. GOG gleicht Preisdifferenzen in verschiedenen Regionen aus eigener Tasche aus. Zahlt man also in einer Region mehr, bekommt man die Differenz als Guthaben für GOG.com.

Mit diesem Programm wird es ab dem 31.März vorbei sein, wie GOG aktuell verkündet. Begründet wird das Aus damit, dass die Entwickler-Anteile der Einnahmen steigen, GOG es sich schlicht nicht mehr leisten kann, diesen Ausgleich zu bezahlen, ohne dabei gesamt Verluste zu machen.

GOG lässt wissen, dass diese Entscheidung nicht leicht fällt, sie aber eben dafür sorgt, dass Entwickler ein größeres Stück vom Kuchen abbekommen. Das wiederum sollte dann ja langfristig auch den Spielern wieder zugutekommen, nämlich dann, wenn Entwickler eben neue Spiele veröffentlichen. Habt Ihr denn von dem „Faire Preisgestaltung“-Programm bislang profitiert?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Ich habe noch nicht davon profitiert, kann aber diesen Schritt verstehen. Verluste kann sich kein Unternehmen leisten. Ob insgesamt dadurch wirklich Verluste entstehen kann ich nicht beurteilen und muss es einfach glauben.

  2. Bedankt euch bei Epic, die gerade aggressiv versuchen, den Spielemarkt zu spalten.

    Epic (mit dem chinesischen Milliardenkonzern Tencent im Rücken) kauft zur Zeit dem Wettbewerb die Spiele weg, um sie als Exklusivtitel im Epic Store herauszubringen (z.B. Metro Exodus). Mit den Milliarden kann Epic den Entwicklern auch eine größere Quote anbieten.

    Da Epic aber gleichzeitig Marktführer bei den Grafikengines ist, haben sie die Entwickler ganz am Sack, wenn sie ihnen für die Kombination aus Engine und Store Rabatte anbieten. Diese Verquickung von Unreal Engine, Epic Store und den Milliarden von Tencent ist fatal.

    Genau genommen ist das ein „Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung“, gegen die z.B. die EU-Kommision einschreiten und Strafen verhängen kann. Das haben sie ja z.B. bei Microsoft und dem Internet-Explorer gemacht. Aber die Spiele-Industrie ist halt nicht auf ihrem Radar.

    Diese aggressive Methode von Epic/Tencent, sich Marktanteile zu erzwingen, kann sich GoG einfach nicht leisten. GoG ist das erste Opfer. Die Spieler die nächsten.

  3. Jetzt muss man auch hier schon so eine gequirlte Sch… über Epic lesen. Wie alt bist du? 12? Dann darfst du Metro eh noch lange nicht spielen…

    • @Wurst: Warum so aggressiv, Epic-Fanboy? Wahrscheinlich bin ich doppelt so alt wie du und war schon Epic-Fan der ersten Stunde. Habe schon Unreal 1 gespielt, als Epic noch Exklusiv-Deals mit 3Dfx hatte.

      Aber den aktuell wettbewerbsfeindlichen und kundenfeindlichen Kurs von Epic / Tencent kann man als Spieler nur ablehnen. Wer das noch schönredet, hat den Schuss noch nicht gehört.

      • Weil dein Beitrag keine differenziert Auseinandersetzung erlaubt, sondern Vermutungen und Behauptungen die man sehr schnell entkraften könnte.

        Deine Sicht ist halt zu einseitig.

        • Könnte. Das man für Geld alles bekommt, ist wohl uns allen klar.
          Wenn Tencent mit dem Geld also der Strategie von Epic Unterstützung leistet, ist das zumindest eine Theorie, die nicht von der Hand zu weisen ist. Und wer von uns bekommt schon mit, wenn Tencent anfängt, Anteile zu kaufen?

  4. Bei knapp 1200 gekauften Spielen kann man wohl davon ausgehen, dass der ein oder andere Euro zurückkam. Trotzdem war das Ganze schon Nepp. Vorher wurde alles mit Dollar bezahlt und weltweit derselbe Preis. Da gab es auch noch kein Geoblock für indizierte Spiele. Das Rumgefriemel mit den Cookies jedesmal nervt ganz schön. Dass die angebotenen Spiele nicht unbedingt „old“ sind, stört ja nicht weiter, dass inzwischen etliche nicht ansatzweise „good“ sind allerdings schon. GOG hat über die Jahre leider deutlich nachgelassen. 🙁

  5. Ich hab davon schon profitiert. Finde es schade, aber verständlich, dass sie damit aufhören. Werde auch weiterhin alles was ich über GOG bekomm dort kaufen

  6. Spiele die ich bei Steam bekommen kann, kaufe ich bei Steam.
    Vorteil: Nutzung über GeforceNOW mit Shield TV

    Die Klassiker dann gerne bei GOG. Preis egal wenn das Spiel gut ist.

  7. gog sollte sich auf die Klassiker konzentrieren und nicht den neuen kostenintensiven Müll hinterher rennen.

    • Irgendwann sind die Klassiker aber alle. Oder anders ausgedrückt: Es gibt schon jetzt Menschen, für die „unsere“ Klassiker total uninteressant sind. Meinen 11jährigen Neffen interessiert Day of the Tentacle jedenfalls einen feuchten Furz. Der will unbedingt eine PS für Fortnite. Frag mich nicht warum, er hats auf dem Laptop. Ob der jemals was von Counter Strike gehört hat… keine Ahnung.

  8. Was die wenigsten wahrscheinlich wissen, weil nie damit beschäftigt. CD Projekt ist der Eigentümer von GOG.com. Und CD Projekt kennt sicher jeder von der Eigenproduktion der Witcher Teile. Nur mal als Info.

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