girocard bleibt auch in der Corona-Krise ein beliebtes Zahlungsmittel

EURO Kartensysteme, ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreditwirtschaft, teilt mit, dass die girocard 2020 so häufig wie nie zuvor genutzt worden sei. Es habe einen Anstieg um fast eine Mrd. Transaktionen gegeben. Mit knapp 5,5 Milliarden Transaktionen im Jahr 2020 erreichte die Karte an der Kasse einen neuen Höchststand. Nicht nur die Anzahl der Transaktionen stieg an, sondern auch der Umsatz: auf 236 Mrd. Euro. Das entspricht gegenüber 2019 einem Anstieg um 12 %.

Besonders gerne wurde dabei natürlich in Zeiten der Pandemie kontaktlos gezahlt. Wurden im Januar 2020 erst rund vier von zehn Transaktionen kontaktlos durchgeführt, so stieg dieser Anteil zum Jahresende auf 60,4 Prozent an. Der Umsatz durch kontaktloses Zahlen verdoppelte sich in etwa. Zu den kontaktlosen Bezahlvorgängen zählt auch das Bezahlen mit der digitalen girocard, beispielsweise im Smartphone. Auch dieses etabliere sich immer stärker.

Da die Zahlungsfreigabe hier ausschließlich über das Smartphone, zum Beispiel über Fingerabdruck oder Gesichtserkennung erfolgt, ist der Bezahlvorgang besonders hygienisch. Wobei man sich darüber natürlich streiten kann, denn Touchscreens sind oft reine Bakterienherde. Aber zumindest ist es besser, als auf einem Terminal, das täglich Hunderte von Personen berühren, die PIN einzugeben.

Dabei werde die girocard auch immer stärker für geringe Beträge als Zahlungsmittel genutzt. So sank der durchschnittliche Bezahlbetrag von 2019, 46,86 Euro, auf 43,14 Euro im Jahr 2020. Gleichzeitig stieg jedoch der Durchschnittsbetrag von kontaktlosen Zahlungen mit der girocard auf 35,31 Euro (2019: 33,93 Euro). Hier gewähren die Anbieter ja mittlerweile auch mehr Freiraum, da das Limit für PIN-freie, kontaktlose Zahlungen auf 50 Euro angehoben worden ist.

Die Verbreitung der Kartenzahlung steigt dabei, denn auch kleinere Geschäfte wie Bäckereien setzen mittlerweile mehr und mehr auf Kartenzahlung. Entsprechend stieg die Anzahl der aktiven girocard-Terminals im Jahr 2020 um über 30.000 auf bis zu 904.000 an. Weiterhin arbeite man aber auch an einem Gesamtsystem für alle Kunden der Banken und Sparkassen in Deutschland. Mit dem Zusammenschluss von paydirekt und giropay sei da ein erster  Schritt gegangen worden. Ziel sei es, eine für alle Anwendungen einsetzbare Lösung zu erreichen, mit der man im Ladengeschäft vor Ort und online zahlen sowie Geld senden und anfordern könne.

Das ist natürlich eine Reaktion der Banken auf PayPal, Google Pay, Apple Pay und Co. Ob bei diesem Produkt aber etwas wirklich Brauchbares herauskommt, muss uns die Zeit zeigen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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138 Kommentare

  1. Seit März 2020 Jahre ich meine Karten genau 2 mal verwendet. Die Barzahlungen sind auch rapide runtergegangen. Die Zahlungen mit den Handy haben deutlich zugelegt.

    • Handhabe ich auch so, schön zu sehen, dass das mittlerweile auch immer mehr in der Breite in Deutschland möglich ist.

      Wirklich schade, dass es dafür erst einer weltweiten Pandemie bedurfte bis auch Deutschland mal aus der Steinzeit erwacht und elektronische Zahlungen Standard werden.

      • Den großen Wurf gab es vor der Pandemie (Anfang 2017) durch die deutschlandweite Einführung bei den Discountern. Danach folgten schnell viele viele andere. Die Pandemie hat dazu geführt, dass dieses Angebot auch mehr genutzt wurde als zuvor und viele Unternehmen auf Schildern auch darum baten, kontaktlos zu zahlen. Hier passten also zwei Entwicklungen zufällig zusammen.

  2. Wann wird diese deutsche Insellösung endlich eingestampft!? Girocard bzw. Girokonto ist so ein Schwachsinn!
    Sieht man ja auch bei den Umsetzungen für Apple Pay und Google Pay – eine Bank unterstützt das bisher mit dem Girokonto.

    • Warum? Weil diese deutsche Insellösung sehr gut funktioniert. Und da die meisten girokarten ein Co-Branding haben, kann man sie in der Regel auch europaweit und teilweise darüber hinaus verwenden, so daß die Insellösung für die meisten Nutzer ohne nennenswerte Einschränkungen kommt.

      • Darum, denn eine Karte, die ein Co. Badge benötigt ist von Haus aus eher sehr mäßig. Es gibt in Deutschland schon Kassen, da denkt man mit der Girocard bezahlt zu haben, tatsächlich sieht man, dass man mit VPay oder Maestro bezahlt hat. Es gibt Terminalanbieter, die Girocard nicht unterstützen, da ein Co. Badge drauf ist funktioniert das Bezahlen. Die irre Girocard dient oft als Kreditkartenverweigerer.

    • > Insellösung eingestampft

      Wenn Du den Artikel liest, wirst Du feststellen, dass die Mehrheit der Menschen das nutzt und DU die Insel bist. Ähnlich sieht es übrigens in verwandten Bereichen aus: Telefonieren (Festnetz und Mobil) ist beliebter als Messenger. Klassischer TV-Empfang gängiger als Streaming. Und Barzahlung/Girocard weiter verbreitetet als alle anderen Zahlarten zusammen. Auch, wenn man persönlich anderer Preferenzen hat — die Firmen bieten das an, was die Kunden wollen. Und das ist nunmal nicht die Bezahlung per Handy oder Kreditkarte.

      • Schön auf den Punkt gebracht, Jörg – danke!

        • Nein, das ist nicht der Punkt. Diese nationale Karte kostet die Banken unnötig Geld, das die Kunden am Ende bezahlen.

      • „Die Mehrheit der Menschen“…
        Wenn die Karte mit jedem Deutschen Konto ausgegeben wird und nicht mal die Hälfte von AppSelect gehört hat, dann ist es ja wohl klar, dass bei Kartenzahlungen der Kram vorne liegt…
        In Nordkorea ist der Kim auch der beliebteste Politiker…

        • Girokarte, Nordkorea. Aaaahja. 😀

          • War natürlich ein extremer Vergleich von ihm, aber die Grundaussage stimmt: Wenn stattdessen mit jedem Konto kostenlos eine Visa/MC ausgegeben wäre, wäre diese natürlich die beliebteste Karte. Dahin versuchen ja auch Visa und MC kommen, dass sie die Karte zum Konto sind statt der Girocard und das klappt ja auch immer mehr. Man gucke sich die ganzen Onlinebanken der letzten Jahre an wie N26, Vivid und Co, da ist der Trend klar. Auch „altgediente“ Onlinebanken wie DBK und Consorsbank versuchen ihren Kunden mittlerweile die Girocard abzugewöhnen und verweisen auf die Visa. Das macht die Girocard noch lange nicht zur „bedrohten Art“, aber die Entwicklung dürfte den deutschen Banken Sorgen machen.
            Ob das so im Sinne von uns Kunden ist bezweifle ich, Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft, auch wenn man die Girocard nicht mag.

            • Warum soll ich eine Karte mögen, die andere nicht? Mir ist auch egal welcher Aufdruck , ich meine nicht den Betrag sondern das Bildmotiv, auf einem Geldschein ist, meinetwegen Dagobert Duc – lach – solange der Gegenstand seine Rolle als Zahlungsmittel erfüllt. Und was ist an einem Girokonto anders als an einem anderen Konto? Sparkonto als „default“ für den alltäglichen Zahlungsverkehr doch irgendwie unpraktisch. Bislang reichten mir Barzahlung oder Girocard oder früher EuroCheque völlig aus – wenns jetzt sogar kontaktlos mit der karte geht auch gut. Ob da nun Giro oder master oder was immer draufsteht ist mir Wurscht – solange ich damit in meinem Alltag zahlen kann ist es gut. Und ja mein Alltag spielt sich zu 98 prozent meiner Lebenszeit im Inland ab, ich bin nur mal zu Urlaubszeiten im Ausland und war noch nicht im außer-Europäischen Ausland. Das mag mein Anforderungsprofil an ein Zahlungsmittel natürlich beeinflussen – andererseits glaube ich daß dieses Profil gar nicht so weit weg ist von der Mehrheit der hier lebenden menschen.

              • Naja grundsätzlich gäbe es schon Gründe, eine Karte der anderen vorzuziehen. Eine Karte kann in Summe für alle Beteiligten günstiger sein, bessere Privatsphäre bieten oder den Zahlungsvorgang der Kontrolle fremder Mächte (oder der eigenen, je nach Präferenz) entziehen.

                Das Problem an der Girokarte ist halt leider, dass sie nicht wesentlich günstiger ist und in Sachen Privatsphäre ein Desaster ist, vermutlich schlechter als Visa oder MasterCard.

                • Kannst du belegen, daß die Girokarte „nicht wesentlich günstiger ist“, oder ist das ein Bauchgefühl? Hier in den Kommentaren wurde schon mehrfach von Leuten, die anscheinend wissen statt zu vermuten, geschrieben, daß die Girokarte für den Händler günstiger ist.

                  Und wenn du dabei bist, belege doch bitte auch mal, warum die Girokarte in Sachen Privatsphäre ein Desaster ist. Fakten, nicht Bauchgefühl.
                  Die Girokarte kommt direkt von der Bank, bei der du das Konto hast, da erfährt kein Dritter etwas über dein Kaufverhalten. Bei einer Visa oder Mastercard ist ein Dritter im Spiel, der potentiell Dinge über dein Kaufverhalten erfährt.

          • Mangels automatischem Angebot der Banken, immer nur diese olle Girocard, die 2014 fast schon abgeschafft worden war.

      • Vielen Dank dafür!

      • Die Firmen bieten an, was die Kunden wollen? Das wäre aber neu… Tatsächlich ist es doch eher so, dass die Kunden nehmen, was angeboten wird – auch in anderen Bereichen. Dass die Girocard hierzulande so stark vertreten ist, dürfte vor allem an der Historie liegen, das ist ja nicht von heute auf morgen passiert, sondern über Jahrzehnte gewachsen. Und in den Köpfen vieler ist die Kreditkarte nach wie vor als Zahlungsmittel für „Reiche“ verankert, weil das zu früheren Zeiten irgendwie einfach so war.
        Nicht falsch verstehen, damit sage ich nicht, dass die Girocard was grundsätzlich schlechtes ist. Das System funktioniert und ist etabliert, gar keine Frage. Aber wenn man sie jetzt abschaffen würde, würden die Leute ganz genauso auch mit einer Kreditkarte klarkommen.

        • Hallo Chris, bei meinem „unbewußtem“ ist es das Wort „kredit-“ in „Kreditkarte, was ihr immer ein „Geschmäckle“ einbrachte , kredit nimmt man für ein haus auf oder ein Auto , also eine echte Investition, aber nicht für Socken, nen Anzug oder nen pfund Bananen. Das bezahle ich mit Geld was ich habe , in Bar oder eben direkt vom Konto , aber ich nehme keinen kredit dafür auf So wurde ich erzogen und das steckt in Sachen „Umgang mit Geld“ ganz tief drin. . Darum auch bei mir lange eine innerliche Hemmung im Warenhaus z. B. Alltagsklamotten mit „kredit“ zu zahlen. Ich finde die namensgebung ist größtes manko dieser Kartenart. und das hängt noch in vielen Köpfen , manchmal ganz ohne daß sich Menschen dessen bewußt sind.

          • a) von MC/VC gibt es auch Debitkarten, da wird direkt von Deinem Konto abgebucht
            b) einen Kredit aufzunehmen ist völlig OK und war auch seinerzeit clever, als man damit noch einen Zinsgewinn machen konnte (bis zu 6 Wochen zinsloses Darlehen, erst danach fallen die Wucherzinsen an). Natürlich sollte ein solcher Kredit immer ‚gedeckt‘ sein, das Geld für die Rückzahlung sicher verfügbar.

        • > Das System funktioniert und ist etabliert, gar keine
          > Frage. Aber wenn man sie jetzt abschaffen würde,
          > würden die Leute ganz genauso auch mit einer
          > Kreditkarte klarkommen.

          Ja, bestimmt. Aber warum sollte irgendwer etwas ändern, solange kaum jemand unzufrieden ist? Änderungen koste Geld.
          Wenn ich hier einen Hammer habe, der super funktioniert — warum soll ich mir einen neuen kaufen, der zusätzlich unter Wasser funktioniert, wenn ich das Feature nie brauche? Wer zahlt mir die Umstellung?

          Klar, wenn echter Mehrwert für die Masse entsteht, weil alle das brauchen, dann werde ich irgendwann „zwangsumgestellt“. Offensichtlich ist das aber nicht der Fall. Kaum jemand vermisst das Feature. Also muss die kleinere Gruppe derjenigen, die das gern hätten, damit leben.

        • Oder mit einer anderen Debitkarte. Die Girocard ist eine Debitkarte, wenn auch einer schlechteren, die ein Co. Badge benötigt. Andere Debitkarten belasten das Konto ebenso direkt wie die Girocard.

      • Die girocard ist so „beliebt“ weil sie nun mal seit Ewigkeiten bei jedem Konto dabei ist und die steinzeitlichen Sparkassen, Volksbanken und Co für Kreditkarten teilweise absurd hohe Gebühren verlangen.

        Das ändert aber nichts daran, dass die girocard eine deutsche Insel Lösung ist mit der man in vielen Bereichen im Ausland aufgeschmissen ist. Mit deiner girocard kriegst Du nicht mal ein Hotelzimmer oder einen Leihwagen.

      • Das stimmt so nicht. Die Aufklärung ist in D mäßig. Die Girocard wird doch nur genutzt, da sind wir doch mal ehrlich, weil sie automatisch ausgegeben wird. Würde stattdessen eine andere Karte, z.B. Maestro ausgegeben, dann wäre es diese! Warum eine Karte, die Co. Badges benötigt, teilweise sogar in D? Die Existenz der Girocard führt ja erst zur Verweigerung von KK. Hätte Otto Normal eine tauglichere Karte, keine Inselkarte, würde ihm nichts verloren gehen, allen anderen wäre geholfen.

    • Warum ist ein Girokonto denn Schwachsinn ? Giroxard kann ich verstehen aber was gibt es da für Alternativen zum Konto?

      • Es müsste gar kein Girocard Scheme sein. Eine echte Maestro VPay z.B. Die Girocard ist eine Debitkarte, das heißt, das Konto wird sofort belastet. Da gibt es technisch und international einfach bessere Debitkarten. Die o.g. oder Mastercard Debit und Visa Debit. Girocard ist teilweise die Sturheit von Sparkassen und Volksbanken. Das kostet die Banken auch unnötig Geld. Österreich spart sich die Kosten für eine Insellösungen.

    • Ich zahle zu 95% mit Visa, Mastercard und Amex per Apple Pay. Girocard halt dann, wenn der Händler Girocard-only akzeptiert. Trotzdem finde ich die Girocard extrem wichtig und ich finde die derzeitige Transformation (Google/Apple Pay, Web Kompatibilität, Zusammenführung mit europäischen Lösungen) sehr spannend. Warum sollten wir uns ausschließlich von amerikanischen Anbietern abhängig machen und von deren Gebühren, wenn wir selber eine starke Lösung haben, die es einfach nur zu modernisieren gilt. Die Händler sind froh, dass es die Girocard gibt, da man hier teilweise sehr günstige Gebühren verhandeln kann, die dann deutlich unter MC/Visa liegen.

      • HO
        die Händler. Es gibt da sehr günstige Angebote für die. Wenn sie aber nur mit ihrer Hausbank arbeiten, naja.
        Es geht in erster Linie um den Kunden, ich persönlich habe wegen der Übersicht lieber die Abbuchung nur einmal im Monat, andere nicht. Deshalb wäre ohne Girocard beiden gedient.
        Außerdem gab es mit der EuroCard eine echte europäische Kreditkarte, die aufgrund von Fehlentscheidungen abgeschafft wurde. Diese KK ergänzt durch die EuroCard Debit wäre ein Ding gewesen. Sie wäre wohl international anerkannt. Die Girocard und andere nationale Lösungen mit Co. Badges wären nicht mehr notwendig gewesen. Aber die europäischen Banken!

    • Sehe ich auch so, ist absolut überflüssig dieses Inselsystem das sonst keiner kennt.

  3. Einmal kurz die Apple Watch vor das Lesegeräte gehalten ist halt sehr bequem.
    Und gerade jetzt im Winter ist es noch angenehmer so zu zahlen anstatt erstmal Smartphone oder Karte aus den Schichten an Stoff zu suchen.

  4. Immer wieder herrlich, wie man versucht diese Insellösung an den Mann zu bringen. Vergleichen wir lieber mal die Zahlen der Kartenzahlungen europa- oder lieber weltweit, und schon wird man sehen, dass girocard doch nicht so toll ist, wie die DK es den Leuten Glauben machen mag.

    • In China nutzen alle WePay, und in Japan ist Felica (sp?) verbreitet. Insellösungen gibt es überall. Wenn sie für das jeweilige Land funktionieren, dann ist das ok. Ein Problem wäre es nur, wenn es nicht zusätzlich international verbreitete Lösungen gäbe.

      • Unsere Insellösung ist tatsächlich besser als viele andere. Z.B. WePay setzt auf veraltete QR Codes, da sind wir mit NFC Lösungen besser aufgestellt. Und nur weil die Nutzung bisher niedriger war, als die im Ausland, muss ja nicht die Girocard schuld sein, es ist eher die Einstellung zum Bargeld.

        • > veraltete QR Codes

          Was soll das sein? Ein QR Code bei dem das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist?

          Das Problem mit WePay ist offensichtlich die Überwachungsinfrastruktur die bei uns auch nur deshalb marginal besser ist, weil nicht alles von einem Unternehmen gemacht wird. …sondern von fünf oder so.

          • QR Codes wirken im Vergleich zu NFC altbacken

            • Hmh, okay. Keine Ahnung wie man darauf kommt.

              Ein großer Vorteil ist, dass man sie über die Kamera einlesen kann. Die Kamera ist eine offenere Schnittstelle als NFC, hauptsächlich wegen Apple.

              Langfristig sollte alles über die Kamera gehen, bestenfalls nicht über QR Codes sondern in einem für Menschen lesbaren Format. … Das dann hoffentlich auch ein offener Standard wird.

              • Jaja, dann das Smartphone rausholen entsperren, App fürs Bezahlen öffnen. QR Code scannen….
                Das ist wie Briefe schreiben mit einer mechanischen Schreibmaschine.
                Außerdem ist Apple Pay sicherer als offene Systeme durch die fürs Bezahlen eingerichtete Sequre Enclave.

    • > Vergleichen wir lieber mal die Zahlen der Kartenzahlungen
      > europa- oder lieber weltweit

      Warum? Mich interessieren nur die Läden, in denen ich tatsächlich einkaufe.

      Weisst Du, was das Haupt-Reiseziel der Deutschen ist? Deutschland. Nicht erst seit Corona. Die meisten Menschen benötigen über Jahre hinweg keine Zahlung im Ausland, weil sie in Deutschland bleiben, oder in der Eurozone mit Bargeld weiterkommen.

      Ich selbst war das letzte mal vor 15 Jahren im Urlaub in einem anderen Land. Viele Menschen haben ab Mitte 30, Ende 40 halt eher Bock, einfach mit dem eigenen Auto mit Kind in die Alpen, an die Nordsee oder die Mittelgebirge zu fahren und benötigen keine internationalen Zahlungsmittel — und selbst wenn man dann einmal mit dem Kegelclub in die Türkei fliegt, tauscht man für das eine Mal halt Bargeld.

      Ich habe die Kreditkarte überhaupt nur für Online.

      • Man tauscht Bargeld?
        1970 hat angerufen und will seine Sprüche zurück…

        Und warum hast du die Kreditkarte für online? Doch nicht etwa, weil das bei der tollen girocard nicht geht?

        • > Man tauscht Bargeld?
          > 1970 hat angerufen und will seine Sprüche zurück…

          „Es funktioniert zwar hervorragend — aber es funktioniert jetzt schon viel zu lange hervorragend, daher müssen wir das ändern. Es hat zwar ausser mir keiner was davon, egal, ändern!“

          Du machst dich lächerlich.

          > Und warum hast du die Kreditkarte für online?
          > Doch nicht etwa, weil das bei der tollen girocard nicht geht?

          Genau, genau dafür. Ich wäre froh, wenn ich keine zweite Karte dafür bräuchte, würde aber lieber die Kreditkarte wieder abschaffen können.

          • Ja, dann schaff doch die Kreditkarte ab. girocard ist doch so viel tollererer und kostet auch nicht so viel und wird auch überall auf der Welt und im Internet akzeptiert…

            • Er will darauf hinaus, dass mehrere Systeme zu haben gut ist.

              … eine triviale Erkenntnis die hier jedem einleuchtet, außer den drei Payment-Hooligans die Grade für den neuesten Trends trommeln. Die wollen alles andere einstampfen.

          • Ich verzichte auch gerne auf die zweite Karte, nur bei mir ist es eben die Girocard. Warum sollte ich die nutzen, wenn ich all das, was diese Karte kann, auch mit der Kreditkarte erledigen kann und noch einiges mehr? Natürlich, die Szenarien sind unterschiedlich, genauso wie die Menschen, gar keine Frage. Aber wenn es auch darum geht, möglichst wenig Karten nutzen zu wollen, dann ist die Kreditkarte eindeutig die bessere Wahl.

            • > Aber wenn es auch darum geht, möglichst wenig Karten
              > nutzen zu wollen, dann ist die Kreditkarte eindeutig die
              > bessere Wahl.

              Wie Du siehst:
              Nein. Die Deutschen gehen mit ihrer Girocard zum ALDI, nicht mit ihrer Kreditkarte, nicht mit ihrem Handy.

              Damit ist der Drops doch gelutscht, oder?

              • Das stimmt nicht, sie gehen mit der Kreditkarte! Glaubt es doch endlich, die Girocard ist nicht das Gelbe vom Ei. Ich beneide jedes Land, das nie eine Insellösung hatte. Österreich hat ihre Insellösung vor vielen Jahren abgeschafft. Nur wieder einmal Deutschland.
                Die französische Insellösun, die CB führt nicht zur Ablehnung von KK durch Händler.
                Die Girocard wäre eben durch ersetzen mit eineranderen Karte überflüssig.
                Die Sparkassen verwenden in Zukunft Masterd Debit als Co. Badge. Eigentlich ist dann das Scheme der Girocard überflüssig.

      • Naja, das stimmt so nicht mehr. Es sind 2019 nur noch gut 31% in Deutschland geblieben. Der Rest der Urlauber ist ins Ausland gereist. Daher kammen auch die gestiegenen Flugbewegungen, die ja 2019 den letzten Höhststand hatten. 😉

        Ich selbst gehe auf die 50 zu. Bargeld meide ich wo ich kann, ganz besonders im Ausland. Ist mir viel zu teuer, das ganze getausche. Mit meiner Visa direkt von der Bank, habe ich immer den offiziellen Tageskurs, gant ohne Auslandseinsatz- oder Umrechnungsgebühren. Gibt noch viele weiter Vorteile.
        Zumindes hatte ich im Ausland, selbst Kuba, immer eine 100% Akzeptanz mit der Visa.

        Und ich fahre / fliege wann immer ich kann in Ausland. Deutschland kann ich machen, wenn ich Rentner bin und weite Strecken nicht mehr verkrafte. 🙂
        Zumindes in meinem Bekanntenkreis sieht es der Großteil ähnlich. Und auch 69% der deutschen Urlauber sahen es so. Aber es kommt natürlich immer aufbdas soziale Umfeld an. Und hier sucht man sich ja gerne Gleichgesinnte.

        Kurzum, ich bin das genaue Gegenteil von dir, finde es aber gut, das es Beide Systeme gibt. Ein Traum wäre aber, wenn ich die Girocard genau wie eine Visa, mit einem ähnlichen Gebührenmodell und Einsatzmöglichkeiten nutzen könnte. Aber außerhalb der EU wird das Teil nicht nur verdammt teuer, sondern auch fast Unbenutzbar. Wenn man Glück hat, findet man am Flughafen noch ein ATM der Giro nimmt. In Kuba ist hingegen komplett die Luft raus.

        • > Naja, das stimmt so nicht mehr. Es sind 2019 nur noch
          > gut 31% in Deutschland geblieben.

          Da hast Du mich verlesen. 🙂
          Ich habe gesagt, dass das Haupt-Reiseland der Deutschen Deutschland ist. Also Platz 1 der Reiseziele.
          Ich habe nicht geschrieben, die *Mehrheit* der Deutschen bliebe in Deutschland, also über 50%.

          Dazu muss man bedenken, wer in der EU bleibt, kann sogar mit Bargeld zahlen, geht also prima ganz ohne Karten. Und wenn man in großen Urlaubsorten ausserhalb EU ist, wird dort oft sogar der Euro akzeptiert (Türkei zum Beispiel)

          Ich sehe hier Null, aber auch wirklich Null Anreiz (geschweige denn Leidensdruck), irgendwas an meiner Kombi zu ändern: Normalerweise Giro, gern auch Bargeld, Online Kreditkarte.

        • Ist zwar ein anderes Thema, aber ganz grundsätzlich ist Urlaub in Deutschland inzwischen auch einfach viel zu teuer.

          • > grundsätzlich ist Urlaub in Deutschland inzwischen
            > auch einfach viel zu teuer.

            Kommt vermutlich darauf an, was Du unter „Urlaub“ verstehst. Ich zahle für 2 Wochen Ferienwohnung im Harz 1200 Euro für eine dreiköpfige Familie, kann selber günstig Essen kochen und die Wanderung ist kostenlos. Besuch im Bergwerk 5 Euro, 5 Fahrten mit der Sommerbobbahn 15 Euro — so what, das ist schon das teuerste. Die Anfahrt kostet mich einmal volltanken. Und da ich dann mit eigenem PKW vor Ort bin, bin ich für Kleingeld superflexibel, kann tütenweise Essen zu Supermarktpreisen kaufen, und mein Feierabendbier nehme ich aus dem eigenen Kühlschrank.

            Wenn Du im Restaurant isst, Wellness mit Massage machst, Surfbretter mietest und einen Mietwagen brauchst — ja dann kommt Deutschland natürlich nicht mit den Cent-Löhnen von Beinahe-Dritte-Welt-Ländern mit. Aber das ist ja auch gut so, ich verdiene auch nur dann Geld, wenn andere was zum ausgeben haben.

      • Jörg, warum ist das ein Argument für die Girocard? Warum eine Insellösung, wenn es doch auch anders geht, egal ob man ins Ausland fährt oder nicht, dir würde durch eine bessere Debitkarte, es muss ja keine KK sein, nichts verloren gehen. Außerdem Ware dieses dumme Elektronische Lastschriftverfahren, Unterschrift an der Kasse und bei Verlust mit einer über die 116 116 hinausgehende weiteren Sperre über die Polizei und einer extra Datenbank notwendig. Diese kann beim Auffinden der Girocard nicht mehr rückgängig gemacht werden.
        Warum nicht gleich eine Karte für alles?
        Es gibt in D Kassen, da bezahlst du mit Girocard, meinst du. Auf dem Bon steht aber als Zahlungsart das entsprechende Co. Badge. Diese Terminals kommen von internationalen Firmen, die gar kein Interesse am Girocard Scheme haben. Warum auch, das Co. Badge ist eh drauf.
        Also warum dann Girocard?!
        In meinem Wohnort gibt es 6 Bäcker, inzwischen haben alle die Verweigerungshaltung aufgegeben.

    • Hi Pi-Nutzer, auch wenn Du mit Deiner Betrachtungsweise zur Rolle der Girocard als zahlungsmittel außerhalb Deutschlands recht haben magst: Guck Dir mal die Lebenswirklichkeit der hier lebenden Menschen an: Wieviel Lebenszeit verbringen sie prozentual in Deutschland, in Europa oder gar außerhalb? Das ist der maßstab ob ein Zahlungsmittel für sie funktioniert oder nicht. Bei mir waren es bislang geschätzt 99,irgendwas prozent im Inland – mal ein urlaub in benachbarten europäischen Ländern , nie außerhalb der EU. Ich denke daß ich damit – gerade was die im nicht-EU-Ausland verbrachte Lebenszeit angeht – Durchschnitt bin. Hätte ich – vor allem vor Online-Kauf-zeiten – keine kreditkarte gehabt und nur die girocard hätte mir nichts gefehlt. Der hauptteil des Lebens findet für die meisten menschen vor (Wohn-)ort statt – was da funktioniert ist völlig ausreichend.

      • Andreas, das alles sind doch keine Argumente. Die Sparkassen und Volksbanken verteidigen ihr Ding. Gerade in Österreich gingen sie einen anderen Weg.
        1. die Girocard wird automatisch durch die Bank ausgegeben. Der Deutsche nutzt sie, ohne sich Gedanken darüber zu machen. Wäre es eine bessere Debitkarte würde er diese nutzen auch wenn er sich nicht ins Ausland verläuft.
        2. die Existenz der Girocard macht es Händlern und manchen Behörden doch erst möglich andere Debitkarten und Kreditkarten zu verweigern.
        3. mit einer anderen Karte würde dir nichts verloren gehen, aber Leute mit anderen Karten würde es besser gehen denn ihre Karten würden genau wie deine überall akzeptiert.

        Die Verteidigung der Girocard ist nicht zu verstehen, auch nicht, wenn ich nicht ins Ausland will.

  5. Sparkasse Girocard ist am iPhone hinterlegt. Wird also indirekt jedes Mal genutzt, wenn ich mit meiner Uhr oder dem Handy bezahle

    • Da du nicht mit Apple Pay bezahlst, sondern mit Girocard, zahlst du DIREKT mit Girocard. Apple Pay ist kein „Scheme“ und übernimmt nur ein Teil des Datentransports und der Authentifikation.

      • Richtig HO, deshalb kannst du zurzeit z.B. bei IKEA und anderen nicht mit der Girocard über ApplePay bezahlen, weil bei der tollen virtuellen Girocard noch kein Co. Badge eingerichtet ist. Das merkst du an allen Kassen, wo das nicht funktioniert. Klar kommt da noch irgendwann das Co. Badge dazu. Aber das ist Indiz für die eher mangelhafte Girocard.

    • Ich habe die Girocard auch in ApplePay hinterlegt, ebenso die Kreditkarte als Standard.
      Verhältnis beim Bezahlen bei mir
      KK:GC – 99-1
      Nur wenn ich auf sture Händler treffe, die ich im Ausnahmefall nicht meiden kann. Oder bei der Zulassungsstelle. Sogar meinen verdienten Knollen habe ich über ApplePay mit KK bezahlt.

  6. Also ich zahle seit 2016 mit dem Smartphone und seit 2019 mit der Smartwatch. So bleiben die Karten zu Haus und können nicht geklaut werden. Außerdem geht es viel schneller eine Uhr ans Terminal zu halten als erst die Geldbörse zücken Karte rausfummeln vorhalten und wieder reinfummeln.

    Aber jeder wie er mag.

    • Wenn man es so macht, wie du es schilderst, mag es schneller sein, bei mir ist es nicht so. Ich ziehe einfach meine Geldbörse aus der Tasche, halte sie vors Terminal und die Sache ist erledigt. Mit dem Handy bin ich auch nicht schneller und spätestens seit Corona und den Umhausungen aus Plexiglas auch nicht mit der Uhr, wo es schon einen Unterschied macht, an welchem Handgelenk du die trägst bzw. an welcher Seite das Terminal steht.

      • Chris R deine Art hat Haken,
        1. Geldbeutel geklaut, jeder kann zahlen du hast zumindest den Ärger.
        Bei ApplePay kein Problem Sicherheit ab dem 1. Cent, bei GooglePay mit den richtigen Einstellungen auch.
        Bei ApplePay wir das Gerät noch nicht einmal vollständig entsperrt, Sicherheit pur.
        2. über einer bestimmten Summe musst du wieder eine PIN eingeben, wie schön…

        Zur Sicherheit noch bemerkt: Es ist anerkannt, dass das Bezahlen mit Smartphone oder Watch sicherer als mit physischen Karten ist..

  7. „Touchscreens sind oft reine Bakterienherde“ Aber nur meine Bakterien…

    • Richtig. Und zudem berühre ich mein Display nicht, wenn ich mit Apple Pay bezahle, nur den Sleep/Wake Knopf.

  8. Meine Girocard habe ich noch nie genutzt. Habe nie verstanden, was der Vorteil gegenüber einer Kredit-/Debitkarte sein soll.

    Vermutlich ist die Verbreitung auch nur so hoch, weil viele Banken absurde Gebühren für VISA / Mastercard verlangen.

    Die Gebühren für die Händler sind in Europa ja auch gedeckelt.

    • Ja, nach oben gedeckelt, aber nicht nach unten (btw: nur ein kleiner Teil der Gebühren ist gedeckelt). Und Girocard bietet oft deutlich geringere Gebühren als MC/Visa. MC/Visa kann so schon mal das 3-4 fache an Gebühren kosten.

      • Und das ist Schwachsinn…
        Bei girocard hast du mitunter einen Festbetrag plus x Prozent obendrauf. MC und Visa sind ab einem gewissen Betrag günstiger.

        • Das ist kein Schwachsinn. Generell ist die Girocard günstiger, das ist schließlich deren Hauptvorteil. Ich habe noch nie ein Kostenmodell gesehen, wo eine Debitkarte und erst recht keine Kreditkarte von MC/Visa günstiger für Händler ist.
          Die allermeisten Verträge beinhalten keine Fixbeträge mehr, aber es gibt sie zb bei den ganz großen Deals zwischen Girocard und Aldi bzw ähnlichen Händlern. Ich kenne die Beträge nicht, aber als Beispiel: 1,5 Cent pro Transaktion + 1,5%.
          Ganz anders sind die normalen Verträge für kleinere Händler, da fallen keine Fixkosten an, sondern nur zB. 0,6% für Girocard und 1% für Kreditkarten. Es geht natürlich noch deutlich teurer, der Abstand zwischen Giro und MC/Visa bleibt aber.

  9. Kniffel König says:

    Die Girocard ist ganz okay und seit vielen Jahren ein wesentlicher Bestandteil des Girokontos. Daß die Girocard sich ruhig ein wenig moderner geben kann und man sie auch als Zahlungsmittel per Smartphone oder Smartwatch nutzen sollte, ist ein Wunsch, der sich bestimmt leicht erfüllen lässt. Klar ist aber auch, daß eine solche Karte gegenüber global agierenden Bezahlsystemen wie VISA oder MasterCard auf Dauer keine Chance hat. Sie bietet schlicht keinerlei Vorteil gegenüber Debit- oder Kredit-Karten.

    • Doch, die Girocard bietet den Vorteil dass es deutlich mehr Akzeptanzstellen gibt. Der Grund ist der zweite Vorteil: Die Gebühren der Girocard Zahlung sind deutlich geringer.
      Und die Möglichkeit per Smartphone zu bezahlen gibt es ja bereits.
      Un der Satz „bietet schlicht keinen Vorteil gegenüber Debit… Karten) ist falsch, die Girocard ist eine Debitkarte.

      • Diese Unmengen von „Akzeptanzstellen“ gibt es dann allerdings auch nur in Deutschland… weltweit sieht es daher eher mau aus.

        • Naja, die meisten hier dürften in Deutschland wohnen und in der ganzen Welt. Und wenn doch, zahlt man da halt mit KK. So what?

        • Die meisten Nutzer verbringen aber auch 95% ihrer Zeit in Deutschland. Daher reicht es ihnen, wenn es in Deutschland viele Akzeptanzstellen gibt. Und für das Ausland sind die meisten Girokarten ja co-branded.

          • Kniffel König says:

            Sehr wahr! Ich befand mich 2018 zuletzt im Ausland. Und mich zieht da eigentlich auch nichts mehr hin. Mein Leben spielt sich zu 99% im Inland ab.

      • Es gibt doch kaum mehr Geschäfte die nur die Girocard, aber keine VISA/MC akzeptieren.
        Im Gegensatz dazu kann man VISA / MC in fast jedem Land der Welt und auch in fast jedem Onlineshop benutzten.

        Ist für mich also eher ein Nachteil, dass die Girocard deutlich seltener als Zahlungsmittel akzeptiert wird.

        • Da täuscht Du Dich…aufgrund der hohen Gebühren für Kreditkarten gibt es immer noch massig Händler, die „nur“ die Girocard akzeptieren. Und wie oben schon mehrfach geschrieben wurde: für Leute, die sich i.d.R. in DE aufhalten, ist der Rest der Welt ziemlich egal….

          In DE ist die Girocard auf jeden Fall verbreiteter als Kreditkarte, definitiv.

          • Liegt aber doch daran, dass die meisten Banken für die KK extra Gebühren haben wollen, je nach Bank sind das doch paar Euro mehr im Jahr die viele nicht ein sehen zu bezahlen.

            Gut die Sparkasse hat ja mal ein Anfang gemacht, dass man die Girocard mit ApplePay nutzen kann.

            Bei mir war es so 2016 Sparkasse >>>Deutsche Bank mit Debit MC (18€ p.a.) bezahlt mit Deutsche Bank App und LG G4. Dann 2017 Gpay mit Paypal verknüpft MC bei der D-Bank gekündigt. Seit 2019 D-Bank >> N26 mit gratis MC und bezahlen mit Gpay über Watch. Seit 12/20 N26 mit Apple Pay und Watch 6.

            Wenn jetzt noch der e-Perso kommt auch für die Apple Watch brauch icht gar kein Karten kram mehr mit schleppen, was geklaut werden kann.

            • Nö, ich meinte das Entgelt, dass der Händler pro Umsatz zahlt. Da sind KK immer noch deutlich teurer als die Girocard…entsprechend bieten das mehr Händler an.

          • Online-Shops gibt es nur im Ausland oder was? Davon gibt es ebenfalls massig… Ich bleibe dabei, selbst wenn man nur deutsche Onlineshops dazuzählt, werden es am Ende mehr Akzeptanzstellen für VISA / MC sein.

            • Das darfst Du auch gerne – und mag in Deinem Usacase sogar so sein 😉 Ich habe zwar eine Mastercard, aber ganz ehrlich? Im Grunde nutze ich die gerade mal fürs Tanken….

              Im Geschäft Girocard, online Lastschrifteinzug (Amazon & Co.) bzw. Paypal. Selten mal Kreditkarte.

              • Mir geht es ja nicht darum, zu verurteilen, wer was nutzt. Meinetwegen kann auch jeder bar oder mit Bitcoin zahlen.

                Wenn du online Paypal nutzen möchtest, ist das okay. Ändert aber nichts daran, dass diese Shops wahrscheinlich deine Mastercard akzeptieren würden, nicht aber deine Girocard.

                Und mir ging es lediglich darum, dass auch in Deutschland die Girocard nicht „mehr Akzeptanzstellen hat“, weil auch hier E-Commerce einen signifikanten Marktanteil hat und die Girocard ganz einfach keine Möglichkeit bietet, online zu bezahlen.

                Ich bin da ganz unemotional, jeder zahlt so, wie er es will. Im Idealfall akzeptieren die Händler sowieso diverse Zahlungsmittel.

                • Am POS hat die Girocard natürlich ein sehr viel höheren Verbreitungsgrad. Ich schätze 90% aller Terminals akzeptieren Girocard, die restlichen 10% kannst du mit deinem EC-Karten Co-Badge (zB Maestro) oder Lastschrift abdecken.
                  Kreditkarte MC/Visa schätze ich so auf 70% Akzeptanz aller POS Terminals.

                  Online ist halt eine ganz andere Geschichte. Girocard liegt da noch bei 0% jedoch nicht mehr lange, denn die Girocard wird nun auch online-fähig. Auf Rechnung, Paypal und Kreditkarte dominieren noch den Online-Markt.

                  • Girocard online, irre, aber auch das will ich nicht. Deine Bankkarte wäre ohne die Sturheit der Banken schon längst onlinefähig.

                • Grunsätzlich wollen viele mit der Karte bezahlen, die sie ohnehin von ihrer Bank bekommen. Das müsste eben nicht die (schwache) Girocard sein.

          • Hör doch mit diesem Stuss über die hohen Gebühren auf…
            Das ist ein Ammenmärchen, welches seit Jahren verbreitet wird. Wenn die Gebühren für andere Karten so hoch wären, warum sind diese im Ausland so verbreitet? Und warum heulen da die Händler nicht rum, dass die Gebühren exorbitant hoch sind und täglich fünfzig Geschäfte Konkurs anmelden?

      • Kniffel König says:

        Ist das so?
        Wenn ich am Frankfurter Hauptbahnhof bin, kann ich jedes Croissant und jeden Milchkaffee mit Google Pay und hinterlegter MasterCard zahlen. In der Provinz sieht das anders aus. Aber auch dort wackelt die Bargeld-Bastion. Ich kenne nur noch einen Ort, an dem die Girocard wirklich benötigt wird.

      • Gibt es wirklich inzwischen noch deutlich mehr Akzeptanzstellen als für die Kreditkarte? Ich kann ja nur für mich sprechen, aber mir ist schon lange nicht mehr passiert, dass Kartenzahlung angeboten wurde, dann aber keine Kreditkarte akzeptiert wurde, außer bei der örtlichen Gemeindeverwaltung. Und auch das wird sich früher oder später erledigt haben.

      • Genau deshalb ist die Girocard ja Mist, weil deren Existenz andere Behindert. Von wegen Gebühren, wenn Händler nicht vergleichen und nur ihrer Hausbank den Auftrag geben.

    • Kniffel König
      Mal mit dem Irrtum aufräumen. Die Girocard ist ebenfalls eine Debitkarte, wenn auch eine schlechtere. Debit bedeutet, dass zeitnah vom Konto abgebucht wird. Sie macht es einzelnen Händlern überhaupt möglich andere Karten zu verweigern. Außerdem lässt sie noch das elektronische Lastschriftverfahren zu. Das ist das mit der Unterschrift. Der Händler sieht deine komplette IBAN und weiß, wie oft du da warst.

  10. Mein beliebtestes Zahlungsmittel war und ist Bargeld. Während alle elektronisch bezahlen empfand ich Bargeld als deutlich sicherer. Jeder fasst jetzt verstärkt diese Bezahlterminals an, das war für mich ein Grund darauf zu verzichten.

    • Kniffel König says:

      Definiere: „Sicherheit“.
      Sicherheit – vor was?

    • Und der erste Schwachsinnspost mit „Bargeld ist Freiheit“…

    • Nimm einfach dein Smartphone und dann musst du das Terminal nie anfassen. Und bei kontaktloser Zahlung müsstest du auch selten die PIN eingeben.

    • Quatsch, mit Smartphone oder Watch fasse ich kein Terminal an. Das geschieht nur, wenn bei physischen Karten eine PIN und/ oder bei der Girocard eine Unterschrift nötig wird.

    • Warum sollte Bargeld deutlich sicherer sein. Wenn es weg ist ist es verloren, du bekommst es nicht ersetzt. Bargeld ist sehr unsicher.

  11. Das mit der Girokarte kann ich wirklich nicht mehr nachvollziehen. Ich muss diese Karte leider weiterhin mit mir herumschleppen, falls irgendein „zurückgebliebener“ Händler keine KK akzeptiert, dessen Laden ich versehentlich betreten habe, weil ich nicht darauf geachtet hatte, dass er keine KK nimmt.
    Die physische KK wiederum liegt schon seit fast einem Jahr zu Hause in der Schublade, weil ich ausschließlich meine AW zum Bezahlen nutze.

    Läden, welche gar keine Kartenzahlung akzeptieren, die meide ich wie der Teufel das Weihwasser. Mein Bargeldbestand liegt in der Regel bei unter 5€. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal an einem GAA Bargeld geholt habe.

    • Komisch, ich „muss“ meine Girokarte nicht rumschleppen. Meine Bank hat eine Android-App, mit der ich bezahlen kann.
      Daß ich die Karte trotzdem „mitschleppe“ liegt daran, daß ich mich nicht darauf verlasse, daß das Smartphone immer einsatzbereit ist.

      • 1. das ist kein GooglePay, das ist ein DrittApp deiner Bank und lange nicht so gut wie GooglePay
        2. bei der Sparkassengruppe kannst du die Girocard auch über ApplePay nutzen. Mache ich nur ca. bei jeder hundertsten Zahlung.
        3. eine Dritt App für das Bezahlen kommt mir nicht aufs Phone.

    • Das mit dem mitschleppen der Karte ist wirklich ein Riesenproblem. Die Karte ist mit einer Kantenlänge von 12,4 Kilometern ja wirklich kein Leichtgewicht, zumal die Bleiumantelung zusammen mit der Stahlbeton-Armierung auf die Unbenutzbarkeit einzahlt.

      Eine großes Problem tritt immer dann auf, wenn ich die mitgeschleppte Karte auf dem ALDI-Parkplatz mit dem Schwerlastkran vom Tieflader heben will. Oft ist die Pflasterung nicht darauf eingerichtet, und mir fliessen immer wieder hunderte Hektoliter Schwerlastöl aus. Hier zeigt sich das wahre Problem mit der mitgeschleppten Karte: Aufgrund des hohen Eigengewichts kann man sich nicht unerkannt vom Unfallort entfernen, da die Polizei oft vor dem gemieteten Gabelstapler eintrifft.

      Aber mal im Ernst: Wie oft sieht man, dass in der Schlange der Vordermann mit seiner iPhone-App oder Sportwatch 3 bis 4 Picosekunden schneller zahlt als man selbst. Da kann man es sich natürlich aus dem Kopf schlagen, mit seinem Bargeld (erfunden 4000 Jahr vor Christus!) oder der draussen parkenden, mit Hydrauliköl verschmierten Girocard noch die Kassiererin beeindrucken zu wollen.

      Ich selbst bin da schon weiter: Ich nehme die Ware einfach mit, ohne zu bezahlen. Das ist mal richtig effizient!

      • Es geht ja nicht nur um das Gewicht und die Abmessungen der Kante, natürlich geht das. Aber es ist eben auch nicht die einzige Karte, die man so bei sich hat, und da kommen im Einzelfall schon mal ein paar zusammen, und ich bin froh über jede, die ich nicht dabei haben muss. Ja, ich nehme sicherlich auch welche mit, die ich nur selten benötige, trotzdem aber habe ich bestimmte Karten immer dabei, einfach weil ich es so möchte und auf bestimmte Situationen vorbereitet sein will.

        • > Aber es ist eben auch nicht die einzige Karte,
          > die man so bei sich hat

          Ähm… doch. Bargeld brauche ich sowieso für kleine Läden, und überall sonst, wo ich jemals mit Karte zahlen wollte, wird die Girocard akzeptiert.

          Die KK liegt ganz bewusst zuhause — was ich nicht dabei habe, kann ich nicht verlieren.

          Ich habe noch nie einen Laden erlebt, der gesagt hätte: „Sorry, GC nehmen wir nicht, nur KK“, also, was soll ich damit?

          • Es geht nicht nur um dich Jörg. Es geht auch um andere Menschen. GC only wird ja zum Glück immer weniger.

      • Da haben wir aber ganz schön unterschiedliche Erfahrungen gemacht. In meinem Alltag an den Kassen wollen noch sehr viele (vor allem ältere) Menschen ihr Kleingeld loswerden und fangen an zu rechnen, wenn der Betrag an der Kasse angezeigt wird. Ich bezweifle, dass ich hier mit dem Smartphone nur 3-4 „Picosekunden“ schneller bin.

        Gefühlt sind das dann auch die Leute, die sich nochmal den ganzen Zettel anschauen und wegen 5 Cent Falschbepreisung den Quark reklamieren.

        Es mag sein, dass manche Leute jeden Euro 3 Mal umdrehen müssen – Ich würde mich aber sehr freuen, wenn es „Nur-Kontaktlos“-Kassen gäbe. Wer sein Kleingeld loswerden möchte, ein Schwätzchen halten oder sich über die hohen Preise beschweren möchte, kann gerne an eine eigens dafür geschaffene Kasse gehen.

        Ich persönlich bin genau zu einem Zweck im Einkaufsladen: Einkaufen. Und das sollte bitte schnellstmöglich von statten gehen. Um 10 Minuten an der Kasse zu stehen ist mir meine Zeit wirklich zu schade.

        • @Goofy: Ich sehe kein Problem darin, falsch berechnete Ware entsprechend zu reklamieren. Und das kann man den Kunden auch nicht wirklich vorwerfen.

        • Ich finde es, ehrlich gesagt, ziemlich lächerlich, wenn es hier darum geht, angeblich „effizient“ und „schnell“ zu zahlen und dann die Sekunden als Argumente in den Raum geworfen werden.

          Ich meine — Hallo? Wieviel Kunden schafft ALDI so ungefähr? Alle 2 Minuten einen? Was zählen denn bietteschön die 5 Sekunden von „Uhr an der falschen Hand“ oder „Bei der PIN vertippt“ oder „Ich müsste es passend haben — ne, doch nicht?“

          Und für jeden, der mit Kleingeld zahlt, gibt einen anderen, dessen Watch leer ist oder das Handy nicht entsperrt. Sind wir auf dem Niveau angekommen, wo ich meine Konto umstellen soll, um bei ALDI 0,7 Sekunden schneller zu sein? Wofür? Warum? Was ist das überhaupt für ein Kriterium? Geht irgendwer zu ALDI statt zu REWE, weil die Kasse da schneller ist?

          Macht doch mal LOCKER.

          • Es geht nicht nur um Geschwindigkeit. Es ist sicherer und besser. Außerdem muss z.B. das iphone nicht entsperrt werden, es wird nur für die Zahlung vorbereitet durch klicken und draufschauen oder den Finger drauf halten. Es geht immer offline.
            Sicherer als Bargeld und physische Karten.
            Wo ward ihr all die Jahre der Diskussionen?

      • @Jörg: Dazu kommt immer noch das leidige Problem, dass Kranplätze verdichtet sein müssen.

        • > dass Kranplätze verdichtet sein müssen.

          Immer! Aber ich bin ja nur von Idioten umgeben, hier! Deswegen sind die ja auch nicht in der EU!

      • Das Gewicht? Naja, aber sie ist eh nicht so sicher wie das Bezahlen mit dem Smartphone erst recht bei Neträgen unter 40€. Darüber ist eine PIN einzugeben. Bei manchen edlen Geschäften ist es sogar notwendig zu unterschreiben wegen des doofen Elektronischen Lastschriftverfahrens.
        Da ich die Watch nie entsperren muss ist der Unterschied in der Geschwindigkeit schon deutlicher.
        Komischerweise finden teilweise schon sehr viel ältere Menschen hinter mir das Bezahlen mit der Uhr als cool

  12. Aber warum sollten wir das ändern? Wenn die breite Mehrheit mit der Girokarte zufrieden ist und das alles prima funktioniert, dann ist doch gut.
    Das DU einen Usecase hast, ist kein Argument.

    • Die breite Mehrheit Nordkoreas ist auch mit Kim Jong-Un zufrieden, also warum sollte man den abschaffen wollen?

      • Die Girokarte. Im Wesentlichen wie Kim Jong Un.

        Weiß man doch. 😀

        • Pi-Nutzer: Du hast anscheinend ein wenig Probleme damit, andere Meinungen zu akzeptieren. Warum ist das so?

          • Die Meinung pro Girocard und die Begründungen sind leicht zu wiederlegen, auch wenn man was deutsches will aber immer ein Co. Badge drauf ist, das auch in Deutschland immer mehr notwendig ist.

          • Ach ja,
            warum eine Karte, die mäßig ist, wenn andere alles können, was die Girocard kann? Umgekehrt aber nicht, trotz Co. Badge. Die Girocard hat für den Kunden eigentlich keinen Sinn mehr.

    • LOL. Die breite Mehrheit ist mit der Girocard zufrieden? Wer sagt das? „EURO Kartensysteme, ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreditwirtschaft“. DIE sagen das. Das sind die, die an der Girocard verdienen. Und zwar richtig. Hat mal eine unabhängige Instanz die Einzelhändler gefragt? Oder die Kunden? Wir ist keine Studie bekannt, die auch an die Öffentlichkeit gekommen ist. DIe Girocard ist eine teure, deutsch Insellösung. Die Einzelhändler werden von den Banken nach Strich und Faden über den Tisch gezogen – nicht nur bei diesen Gebühren. Und die können sich, sind sie doch mittlerweile oft hoch verschuldet, nicht wehren. „Sie wollen Kreditkarten akzeptieren? Kontaktlos, mit Apple- und Google-Pay? Gerne. Das neue Terminal kostet 500 im Monat, die CC-Gebühr liegt bei 5% und mindestens 99 Euro im Monat.“ Das habe ich selbst erlebt, als ich meinen Dorfbäcker dabei unterstützt habe, Apple Pay einzuführen. Ich dachte, ich bin im Mafia Film. Der Bäcker hat den Banker rausgeschmissen. Dann haben wir Sumup eingeführt. 50 Euro für das Gerät und zwischen ein und zwei Prozent pro Transaktion. Nach 5 Tagen war das Teil da und arbeitet seitdem einwandfrei. Die überweisen einmal die Woche und der Steuerberater bucht das automatisiert ein. Seitdem kostet mich jedes Brot dort nur noch 2 Euro. Win-Win. Mehr als die Hälfte der Kunden zahlt mit Karte. Die Verkäuferin ist froh, je weiter der Kunde von ihr wegbleibt. Abstandstechnisch. Das gilt auch für Bargeld.

      • Bis auf die 5%, die nicht stimmen können, wenn sie aus den letzten Jahren stammen, stimme ich zu.

      • Richard, was für ein Unsinn.
        Geh zur Volksbank, da bekommt ein Bäcker ein ganz einfaches Abrechnungsmodell..
        VR Pay inkl. Terminal:
        zB bei 6000€ Karten-Umsatz pauschal 60€ (entspricht somit 1% Gebühren auf den Umsatz), für alle Karten (Giro/MC/Visa), keine weiteren Kosten, also keine Transaktionskosten oder Miete für das Terminal.

      • > Die breite Mehrheit ist mit der Girocard zufrieden?
        > Wer sagt das?

        Das ist doch ganz einfach: Was passiert, wenn die Kunden nicht mehr zufrieden sind? Sie wechseln.

        Es dürfte inzwischen fast jeder eine zusätzliche KK haben, und ein Handy. und die Leute haben das ganze Zeug und Nutzen

        1. Bargeld
        2. Girocard

        Das besagen die Zahlen. Warum nutzen sie denn nicht die Karte oder das Handy, das sie schon haben?

        Weil sie nicht wollen.

        Ich versteh ehrlich gesagt nicht, wie man ein derartig eindeutiges Kundenverhalten sehen kann und trotzdem sich selbst zur Norm erklären mit einer wenig gebräuchlichen Methode. Ja, es ist OK, das doof zu finden und sich zu ärgern — aber wir werden uns doch nicht alle deinen Wünschen unterordnen? Warum? Wie dreist ist das eigentlich?

        • Es fehlt an Aufklärung, viele haben Angst oder sind bequem. Auch Verkäufern muss ich die Sicherheit erklären. German Angst

      • Ja, sogar unsere Imbiss stellt nun um, auch er war von einem SK Vertreter falsch beraten worden.
        Ja die Girocard muss gewartet werden, sie muss angepasst werden, und mehr. Das kostet die Deutsche Kreditwirtschaft mehr, als wenn sie sich bestehenden Systemen anschließen würde. 3 mal darf man raten, wer das bei den Sparkassen bezahlt. Der klein Kunde. Du bist gezwungen eine Flat abzuschließen, um nicht jede Transaktion zu bezahlen, toll!
        Insbesondere bei den Sparkassen hängt die Politik im Vorstand ganz vorn mit drin. Stadtsparkassen der OB, bei Kreissparkassen der Landrat, bei Landesbanken…wer wohl. Der Erhalt der Girocard ist auch eine politische.

    • Warum kapiert ihr das nicht? Mit einer anderen Karte als der Girocard, die automatisch ausgegeben wird, wären die Leute genauso zufrieden. Denen würde NICHTS verloren gehen, die würden sie vielleicht immer noch EC Karte nennen. Dispo etc. alles kann so bleiben. Aber alle anderen hätten Vorteile.

    • Die breite Mehrheit zufrieden? Mit was? Die wären mit jeder anderen Karte, die unmittelbar vom Konto abbucht und automatisch ausgegeben werden würde zufrieden.
      Außerdem wissen 90% der so Zufriedenen gar nicht, dass es eine Girocard ist, die meinen immer noch, es sei die EC-Karte. Die würden auch die besseren Karten EC-Karte nennen. Die würden sich vielleicht noch nicht einmal wundern, dass sie überhaupt nicht mehr unterschreiben müssen. Das ist aber alles kein Argument für die Girocard. Hauptsache eine Karte, die sie von der Bank bekommen.

  13. Bin mit der Girocard bestens bedient und zufrieden. Kreditkarte kann ich über meine Bank kostenlos bekommen, brauch ich aber nicht und will ich auch nicht. Tanken bezahle ich mit Fillibri, Kleinkrams bar und alles andere mit der Girocard. Keine Ahnung wofür ich eine Kreditkarte brauchen sollte…

    • Dass Du keine KK willst, ist völlig legitim, aber natürlich könntest Du die auch genau dafür einsetzen, was Du jetzt mit Fillibri, Bargeld und Girocard machst. Möglichkeiten gäbe es also schon …

      • Nö, mit Fillibri brauch ich beim Tanken nicht an den Schalter, sondern zahle direkt an der Zapfsäule, gebe die Säule frei, drücke beim Handy auf bezahlen und fahr wieder los…

        • Es fehlt an Aufklärung, viele haben Angst oder sind bequem. Auch Verkäufern muss ich die Sicherheit erklären. German Angst

  14. Eine allgemeine Frage an die „Smartphone“-Bezahler:
    Wie verhält es sich im europäischen/asiatischen Ausland?
    Wenn der Einkauf kontaktlos mit Apple Pay oder Gpay bezahlt wird- wird dann im Hintergrund geprüft, ob eine Kreditkarte belastet wird?
    Was passiert, wenn als Wallet-Karte eine Debitkarte hinterlegt wird?

    • @Stefan
      Was da _genau_ im Hintergrund abläuft, weiß ich nicht, interessiert mich so gesehen auch nicht. Ich habe seit 2019 in grob 15 Ländern innerhalb und außerhalb Europas und der EU mit Apple Pay in verschiedenen Währungen bezahlt. Hinterlegt war immer eine Revolut-Karte (Debit, also vorher „aufgeladen“). Das hat wirklich immer sehr gut funktioniert.

      Davor hatte ich genau einmal Probleme, mit dem Handy zu bezahlen, als ich standortbasierte Sicherheit eingeschaltet hatte. Ich wollte in Frankfurt/Oder bezahlen, mein Handy war aber noch in Polen…

    • Ob du mit Karte, oder kontaktlos mit Karte oder mit G-/Apple Pay bezahlst, ist völlig egal, die Abwicklung ist bei allen drei Methoden identisch (der Unterschied liegt nur in der Authentifizierung > keine PIN oder Touch/FaceID statt PIN).
      Bei einer Kreditkarte wird also wohl abgefragt, ob sie gültig ist und nicht gesperrt ist, sowie ob der Kreditrahmen noch nicht ausgereizt ist. Bei einer Debitkarte ähnlich, nur halt nicht der Kreditrahmen beim Kreditkartenanbieter, sondern der Kontostand bzw Dispo vom Bankkonto.

  15. Lustig aber auch völlig bescheuert, wie man an sich bei diesem Thema so aufgeilen kann. Wenn ich schon lese, ich muss die Girokarte „mitschleppen“… Wahnsinn.

    • Es geht aber auch darum, dass die Girocard durch bessere Karten ohne Problem ersetzt werden könnte. Dem, dem die Girocard an sich genügt, geht nichts verloren. Aber der Wegfall der girocard würde vieles für alle anderen Nutzer vereinfachen. Kein nur EC Karte mehr. Die anderen Debitkarten, die das Konto wie die Girocard sofort belasten, können alles, was die Girocard kann, umgekehr aber nicht, trotz Co. Badge

  16. Beachtlich. 16 Kommentare von EINER Person über 3 Stunden verteilt zur Abschaffung einer Lösung, mit der eigentlich alle vollkommen zufrieden sind, die billig perfekt funktioniert, und zwar weil. Und wegen. Und überhaupt.

    Entweder
    1. Ein Mann mit einer Mission (einer merkwürdigen…)
    2. …oder: Für welchen Wettbewerber arbeitest Du? Wäre ja mal interessant zu wissen, wer hier für Social Engeneering bezahlt…

    Also, mir ist das zu doof. Ich ent-abonniere diesen Thread. Echt jetzt. Girocard ersetzen… so ein Schwachfug…

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