Gigaset steigt in den Tabletmarkt ein

Die in Düsseldorf ansässige Gigaset Communications GmbH kennen viele sicherlich. Das Unternehmen stellt diverse Telefongeräte her, will sich aber auch jetzt im Tablet-Markt versuchen. Gigaset QV830 und QV1030, so heißen die beiden neuen 8“ und 10,1“ Tablet-Modelle, mit denen Gigaset in den Markt einsteigen will. Weitere Modelle werden in 2014 folgen.

gigaset qv 830

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Beide Geräte sollen den Nutzer durch sorgfältige Verarbeitung und hohe Materialqualität überzeugen. Verwendet wurden eloxiertes Aluminium für das Gehäuse und ein besonders kratzfestes Display. Beide Geräte verfügen ausschließlich über WLAN und kommen mit Android und dem Google Play Store daher. Softwareseitig verwenden beide Tablet-Modelle die als „Jelly Bean“ bekannte Android-Version 4.2.2.

Im Gigaset QV830, dem 8 Zoll-Tablet, verbaut man einen Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz (Cortex A7), 1 GB RAM und 8 GB Speicher, der sich mit einer MicroSD-Karte noch erweitern lässt. Weiterhin an Bord: 802.11 b/g/n WLAN (nur 2,4 GHz), Bluetooth 4.0, A-GPS, Mono-Lautsprecher, Mikrofon, zwei Kameras mit 5 Megapixeln / 1,2 Megapixeln, Kompass, Beschleunigungssensor, micro USB und ein 3260 mAh starker Akku, der bis zu 8 Stunden Internetnutzung möglich machen soll. Das Gigaset QV830 löst mit schlappen 1024 x 768 Pixeln bei 160 ppi auf und wiegt 339 Gramm. Es soll 199 Euro kosten.

gigaset qv 1030

Im Gigaset QV1030, dem 10 Zoll-Tablet, verbaut man einen Quad-Core-Prozessor mit 1,8 GHz (Cortex A15, Nvidia T40S), 2 GB RAM und 16 GB Speicher, der sich mit einer MicroSD-Karte noch erweitern lässt. Weiterhin an Bord: 802.11 b/g/n WLAN (2,4 und 5 GHz), Bluetooth 4.0 LE, A-GPS & Glonass, Stereo-Lautsprecher, digitales Mikrofon, zwei Kameras mit 8 Megapixeln / 1,2 Megapixeln, Kompass, Beschleunigungssensor, micro USB und ein 9000 mAh starker Akku, der bis zu 10 Stunden Internetnutzung möglich machen soll. Das Gigaset QV1030 löst mit 2560 x 1600 Pixeln bei 300 ppi auf und wiegt 590 Gramm. Es soll 369 Euro kosten.

Die Tablets QV830 und QV1030 werden ab dem 2. Dezember über die Gigaset-Seite vertrieben – ich selber prognostiziere mal einen sehr mäßigen Erfolg – oder denkt ihr da anders?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Wird dann nicht lange dauern und die Dinger gehen wieder unter. Gigaset soll dort bleiben, wo sie ihre Wurzeln haben und was sie wirklich können. Ich sehe sie nicht im Tablet-Bereich!

  2. Warum baut ein Hersteller von schnurlosen Telefonen dann nicht gleich ein DECT-Modul in die Tablets? Mittels Bluetooth Headset ließe sich das Tablet dann sinnvoll als heimisches Telefon nutzen. Da das Tablet ohnehin keine GSM-Karte aufnimmt, ist es eh ein Produkt für zu Hause und weniger für unterwegs.

  3. Ich sehe die Dinger schon für einen Apfel und ein Ei auf den Wühltischen liegen…

  4. Kommt doch immer drauf an, wie gut die Teile verbaut sind, ob die Oberfläche aller Samsung totoptimiert wurde. Ich hatte die Tage mit dem Galaxy Tab3 7″ mein Vergnügen, schlechter kann Gigaset nicht sein. Ich denke auch, manche werden sich so ein Produkt schon wegen dem guten Namen kaufen. Einfach abwarten und Tee trinken. Aber die Idee mit dem Dect-Modul ist wirklich nicht von der Hand zu weisen 😉

  5. das 8 Zoll Ding liest sich doch gut, wertige Verarbeitung 199€… könnte mein 7Zoll Samsung ersetzen

  6. wobei die Auflösung beim 8Zoll doch recht sparsam daherkommt

    Das 8“ Tablet bietet eine Auflösung von 1024×768 Pixeln und 160dpi. Das 10,1“ Tablet setzt mit über 4 Millionen Pixeln und einer Auflösung von 2560×1600 bei 300dpi

  7. Also das 8 Zoll Gerät sieht wirklich nur sehr mittelmäßig aus, aber das 10 Zoll Gerät hat doch zumindest von der Hardware Seite aus sehr ordentliche Daten und der Preis ist für die Ausstattung meiner Meinung nach Fair! Warum sollte es nicht erfolgreich verkauft werden?

  8. Für den Preis ein 10 Zoll tegra 4 mit guter Ausstattung, geht doch eigentlich ☺

  9. Klaus Minhardt says:

    Gerade wird das Nexus 7 mit besserer Auflösung und aktuellerem OS für 119 us$ verramscht.

    Hoffentlich verschluckt sich Gigaset nicht an dem Unsinn. Ein Tablett als schnurlose Telefonzentrale mit DECT hätte ich verstanden.

    Klingt wie Selbsttötung.

  10. @Matze
    Man braucht kein DECT-Modul.

    In Verbindung mit einer FritzBox und der AVM-App (Android und iOS) kann man per WLAN das Tablet/Smartphone zum Telefonieren übers Festnetz nutzen.

    Neben den maximal 6 DECT-Handgeräten ist dann das Tablet das 7. Gerät.

  11. Weil auch jeder Ottonormalnutzer eine Fritzbox hat

  12. @JMK
    Ja klar, hast Du etwa keine? 🙂

  13. @Robin:
    Aus Sicht von Gigaset wäre es doch Unsinn, den Käufern zu sagen, sie sollen doch eine FritzBox als Basistation nutzen. Schließlich will doch Gigaset seine eigenen Geräte verkaufen. Und da würde ein Tablet mit DECT ganz gut ins Portfolio passen
    Davon mal abgesehen: ich habe die FritzApp mit meinem Smartphone mal ausprobiert und den Schrott nach zwei Tagen wieder runtergeschmissen. Telefonieren via WLAN ist um Klassen schlechter als mittels DECT. Die Verzögerung ist nicht zu ertragen.

  14. Wenn die 10-Zoll-Variante nur ein mäßiger Erolg wird dann sicher auch weil es nicht gehyped wird sondern solche selbsterfüllende Propheziungen wie von Caschy bekommt.

    Ich wüsste nicht was an der 10-Zoll-Version für den Preis auszusetzen wäre, außer das natürlich nicht Apple oder Samsung draufsteht.

  15. Ich denke die Geräte scheitern eher am Marketing als den Spezifikationen und Features. Vertrieb nur über die eigene Webseite? Ich bin gespannt ob diese Einstiegsstrategie aufgeht. Es ist ja nicht selten, dass Einsteiger über ihre ersten Produkte nur erstmal Erfahrung ins Haus holen wollen bevor richtig investiert wird.

  16. Gigaset wird von Singapur übernommen und das Portfolio wird sich ändern … da wird noch einiges kommen, was mit der alten Gigaset nichts zu tun hat.

  17. @Micha
    Hoffentlich ändert sich nichts an der Auf- und Abwärtskompatibilität.

    Ist problemlos, unterschiedlichste DECT-Gigasets (über 10 Jahre auseinander gekauft) zusammen zu betreiben und dann auch noch die Telefonbücher gegenseitig rüberzuschicken. Das war immer ein Grund für uns, neuere Gigasets zu kaufen. Geht das nicht mehr, dann kann man auch auf andere Hersteller ausweichen.

  18. Warum nicht? Mit ihren Wurzeln können sie sowieso nichtmehr viel anfangen. Obwohl ich vermutlich eher ein Nexus kaufen würde 😀
    @Robin AVM-App ist aber doof :\ da kann zwar Gigaset nichts für, aber die Telefonanbieter sollen endlich mal ihre Voip-Zugangsdaten rausgeben, sodass ich mit meinem Android, meinem PC, mit whatever von überall mit ausreichender Internetverbindung mit meinem normalen Telefonvertrag telefonieren kann… jaja, geht auch mit Skype oder anderem Frickelkram, aber ich will das so :D: clean und direkt vom Voip-Server meines Telefonanbieters zu mir

    Eine Kombination aus schnellem Internet und freigegebenen Voip-Zugangsdaten würde mir am besten gefallen. Gerne auch getrennt voneinander.
    Weiß jemand sowas? 😀
    sipgate + internetanbieter wäre sowas, oder?

  19. Ah, ein typisches Pearl.de-Billigprodukt für knausrige Leute. XD

  20. Wenn Gigaset da auch die neueste Android Version drauf bekommt, spricht doch nichts gegen das Gerät. Ich finde das Aussehen und die Hardware nicht schlecht. Ich habe das Nexus 10 und sehe durchaus Ähnlichkeit. Sogar einen microSD Anschluss.

  21. Wow: „1024 x 768 Pixeln bei 160 ppi „. Schuster bleib bei deinen Leisten.
    Dann lieber nen refurbished N7 für 130.-Euro.

  22. Hm, grundsätzlich finde ich mehr Auswahl gut, aber… Bosch und Siemens haben auch mal Handys herstellt, aber wo sind sie heute damit? Von daher kann ich mich Olli K nur anschließen: Schuster bleib bei deinen Leisten 😉

  23. @Robin
    Dass die Provider verstärkt ihre eigenen Boxen den Kunden zwangsweise aufdrücken, weist Du schon?

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