Gesichtserkennung von Android ausgetrickst

Ich schrieb mal über die Neuerungen und Features der kommenden Android-Version – Ice Cream Sandwich aka Android 4.0. Eines der Features ist das Freischalten des Smartphones via Gesicht. Ein Feature, welches in der Präsentation übrigens nicht funktionierte. Die Frage ist: lässt sich dieses System austricksen? Quasi dem Smartphone ein Foto der Freundin zeigen, um dieses zu entsperren? Schaut euch das Video an. Überraschend? Nicht wirklich.


(via)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

19 Kommentare

  1. Woher soll das Handy auch wissen, ob da ein Foto oder ein „richtiges“ Gesicht in die Linse schaut 😉

  2. ist ja auch nur ein Feature und nicht als 100% sicheres Erkennungssystem angepriesen. Mal abgesehen von der Tatsache, dass wenn jmd das Handy entwendet hat um solche Späße zu machen, derjenige auch so oder so ins System kommen würde, mit oder ohne Gesichtserkennung-Crack.

  3. ein foto vor die kamera halten, war die erste idee bei der gesichts-erkennung zum windowslogin an meinen lenovo netbook. funktioniert wunderbar.

    am schluss haben wir sogar zum anlegen eines profil als spass ein bild eines hasen genommen… 😉

  4. Ich glaube, die Sicherheit bei der Gesichterkennung wäre erst ansatzweise gegeben, wenn nicht nur die Biometrie gescannt, sondern das ganze auch mit einer Aktion gekoppelt wäre.
    Kurz ein Beispiel, was ich meine:
    Der Unlock klappt erst, wenn man neutral in die Kamera schaut und dann anfängt zu lächeln oder ein „O“ zu formen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand anderes ein Video mit dieser Bewegung hat, sollte recht gering sein und der Unlockprozess auch nicht wirklich länger.

  5. Ist es nicht langsam paranoid, den perfekten Schutz für die Handy-Daten zu fordern? Ich warte noch auf einen Retina Scanner …
    Wirklich geheim auf meinem Milestone sind nur Passwords und die werden eh verschlüsselt gespeichert.

  6. Naja das ist kein Geheimnis, die Nachteile von Gesichtsscannern sind seit Jahren bekannt…

  7. Michael Johne says:

    Wenn man es per Audio machen würde, dann würde es bestimmt ebenfalls klappen: Eeinfach eine Aufnahme der vermeintlichen Stimmen vorspielen. So kommt auch james Bond in jede abgesicherte Tür einer Geheimorganisation hinein. ^^

  8. Das das knackbar ist, ist doch selbstverständlich, ist ja auch kein Ultra-Security kram.
    Damit das halbwegs sicher wäre, müsste man mehr als nur das Foto nehmen – wobei ich in dem Feature auch weniger security als ne nette Spielerei sehe.
    Vor Diebstahl schützen diese Sperren ehh nicht – und wer an die Daten will käme auch an den Code oder ließt die daten einfach von außen auf – ist ja nix verschlüsselt.

  9. bei Retinascan fällt mir irgendwie immer die Bleistift/Kuliszene aus Demolition Man ein…

  10. Die 3D-Kamera gibt es ja schon. Jetzt muss sie also nur noch genutzt werden.

  11. Die Aktion von Thomas mit dem Hasen find ich interessant…
    man könnte doch ein Bild für die Gesichtserkennung nutzen, das man ständig bei sich hat, ob von nem Hasen, oder Großvater oder sonstwas. Solange niemand weiß, was auf dem Bild zu sehen ist, ist es dann schon ein recht sicherer Schutz 😉
    (wenn auch nicht besonders praktisch, wenn man ständig dieses Bild zum entsperren rauskramen muss)

  12. Apropos Hasenbild oder so.
    Wenn dann jemand auf die Idee kommt, die Uhr abzufotografieren, weil er die ehh immer dabei hat, dann gibts eben nur ein oder zwei Unlocks je Tag 😉

  13. ICS bietet ein viel interessanteres Feature an, nämlich device encryption. Also Hackfressenerkennung deaktivieren, device encryption einschalten und das smartphone über einen Buchstaben- und Zahlencode entsperren. Alles andere sind Homeuser- und Fanboyfeatures die es im Profibereich nicht bedarf.

  14. Gesichtserkennung mit Tiefensensor, würde das Sicherheitsproblem lösen, Android + Kinect 😉

  15. Frage mich sowieso warum kein Fingerprintreader drin ist. kostet doch nix.

  16. @networx Zumal man seine Fingerabdrücke ja eh überall auf dem Smarphone hinterlässt. Da wäre es dann mal gewollt – es gibt ja Firmen, die wissen, wie man dem Nutzer sowas verkauft: It’s not a bug, it’s a feature… 😀

  17. GhostWriter says:

    Hahahaahhaaha, nicht schlecht! Solche Meldungen versüßen einem doch den grauen Alltag!

  18. @Andi…der war gut 🙂 Ich würde trotzdem den PIN vorziehen. Will mir den Hobel ja nicht immer vor die Visage halten zum unlocken 🙂

  19. Erinnert mich an die tollen Zigarettenautomaten in Japan, die wurden vor einer Weile umgerüstet wegen neuer Jugendschutzbestimmungen, mit Gesichtserkennung, die erkennen sollte, ob die Person, welche da gerade Zigaretten ziehen will, wirklich über 20 ist. Das System war allerdings sehr lasch eingestellt und hat nicht nur Fotos akzeptiert, sondern sogar die Portraits auf Geldscheinen – sehr praktisch, da hält man einfach die 1000 Yen-Note vor dem Reinstecken noch kurz vor die Kamera. 😀 Die Automaten wurden dann wohl alle nochmal umgerüstet, nachdem das rauskam und haben nun noch eine Lebend-Erkennung des Kamera-Bilds. Zusätzliche Sensorik macht aber natürlich leider die Handys noch teurer, das will dann keiner machen, vor allem, wenn es nur dem Entsperren dient.