General Motors Ariv Meld und Merge: Zwei neue eBikes mit App-Anbindung können vorbestellt werden

Mobilität wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Weg von großen Fahrzeugen, die die Innenstädte verstopfen, hin zu Kleinstgeräten, die mit elektrischem Antrieb ausgestattet sind. Scooter werden wohl bald offiziell über unsere Straßen rollen dürfen, bei eBikes ist das auch jetzt schon alles kein Thema. Und auch diese Kategorie wird wohl weiter Schwung aufnehmen, sich als umweltfreundliche Alternative zum Auto positionieren.

Klar, dass da auch Autohersteller Interesse an Produkten haben. Von General Motors gibt es unter der Marke „Ariv“ nun zwei neue Bikes, die vorbestellt werden können. Sie sind aus einer Crowdsourcing-Kampagne hervorgegangen. Besonders spannend: Zuerst werden die neuen Bikes in Deutschland, Belgien und den Niederlanden verfügbar sein – dort sind laut GM Fahrräder mit Lithium-Ionen-Akkus besonders populär.

Auch preislich gibt es eventuell eine Überraschung, denn in Deutschland werden die beiden Modelle Ariv Meld und Ariv Merge 50 Euro günstiger sein als in Belgien oder den Niederlanden.

Das Ariv Merge zeigt sich dabei als „Klapprad“, man kann es kompakt zusammenfalten, um es noch transportabler zu machen oder es schlicht einfacher verstauen zu können. Beide Modelle bieten eine Reichweite von 64 km, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und lassen sich in 3,5 Stunden wieder aufladen.

Die eBikes lassen sich auch mit der Ariv eBike-App, via Bluetooth, um Informationen bezüglich Akkustand, Motorunterstützung oder zurückgelegte Strecke anzuzeigen. Weitere App-Funktionen sind für die Zukunft geplant. Die eBikes sind zudem mit allen Funktionen ausgestattet, um auch in Deutschland am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen.

Bestellt werden können die beiden eBikes bereits über bikeexchange.com, in Deutschland werden für das Ariv Meld 2.750 Euro fällig, für das Ariv Merge sind es 3.350 Euro. Alles inklusive Steuern und Lieferung.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Mit Gashebel ?

  2. Da das Ding als Pedelec (nicht als E-Bike) in Deutschland zugelassen ist, kann da kein „Gashebel“ verbaut sein. Damit wäre sonst das Gefährt bei uns nur als E-Bike mit Versicherung + Kennzeichen / Helm und anderen Anbauteilen zulassungsfähig. Höchstgeschwindigkeit ist natürlich nur mit Motorunterstützung 25 km/h, man kann selbstverständlich auch schneller fahren, sofern es die Übersetzung der Ketten-/Nabenschaltung und Muskelkraft hergibt.

    • Fast richtig, man darf auch ohne Kennzeichen bis 6km/h mit einem Gashebel beschleunigen und das schimpft sich dann bei einem Pedelec Anfahrhilfe. Es darf halt nicht schneller als 6km/h unterstützen.

      • Fast richtig, nennt sich hier treffenderweise Schiebehilfe, geht bis max. 6km/h und hat jedes fast jedes Pedelec, allerdings per Taste die fortwährend gedrückt werden muss und nicht per zusätzlichem komfortablen „Daumengashebel“ wie man das von vielen Umbausätzen kennt. Mit Anfahrhilfe hat das wenig zu tun, dafür ist die hinterlegte begrenzte Stromstufe auch viel zu schwach.

  3. „Mobilität wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Weg von großen Fahrzeugen, die die Innenstädte verstopfen, hin zu Kleinstgeräten, die mit elektrischem Antrieb ausgestattet sind.“

    na wenn das amtlich ist, dann werde ich mich kurzfristig beruflich umorientieren und eine textilreinigung aufmachen.

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