Gazelle Avignon 2025: Neue E-Bike Serie mit Premium-Anspruch

Gazelle präsentierte jüngst seine neue Avignon E-Bike Serie, die mit drei verschiedenen Modellen an den Start geht. Die niederländischen Fahrradbauer haben sich bei der Entwicklung auf Komfort und Design konzentriert, wobei man halt festhalten muss, dass es sich hierbei wohl nicht um komplette Neuerungen handelt. Man orientiert sich hier an den Modellen der Vorjahre, allerdings mit neuerer Technik und anderen Leistungseckdaten.

Wie üblich bei Gazelle: Die Linienführung ist durchgängig fließend gestaltet, Kabel und Beleuchtung wurden sauber im Rahmen versteckt. Ebenso typisch Gazelle ist die aufrechte Sitzposition und der niedrige Einstieg, das kennt man ja von den Holländern.

Statt einer klassischen Kette werkelt ein Gates Riemenantrieb, der laut des Unternehmens nicht nur leise ist, sondern auch wartungsärmer. Das Kiox 500 Farbdisplay sitzt zentral am Lenker und lässt sich per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden.

Die Modellpalette startet mit dem Avignon C5 für 4.399 Euro. Hier arbeitet ein Bosch Performance Line Motor mit 75 Newtonmetern und einer 5-Gang Shimano Nexus Schaltung – eher geeignet für die Stadt. Die beiden Topmodelle C380 (4.799 Euro) und C380+ (5.199 Euro) setzen auf den neuen Bosch Performance Line PX Motor. Der liefert serienmäßig 85 Newtonmeter und lässt sich per App sogar auf 90 Newtonmeter hochschrauben.

Interessant beim C380+: Hier schaltet die Enviolo Automatik selbstständig in den passenden Gang. Man gibt einfach die gewünschte Trittfrequenz vor und das System macht den Rest. So etwas bin ich noch nicht gefahren. Beim C380 gibt es die stufenlose Enviolo Schaltung, die man manuell bedient. Tolle Sache, macht Spaß.

Bei den Akkus hat man die Wahl zwischen 540, 600 oder 800 Wattstunden, damit sollten auch längere Touren kein Problem sein. Ein GPS-Tracker ist ebenfalls verbaut, allerdings braucht man dafür ein separates Datenabo bei Gazelle / Bosch.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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Ein Kommentar

  1. Vorweg: Ich kenne mich bei eBikes nicht aus und mein Post soll auch nicht negativ sein – sind die hier (und auch bei anderen) aufgerufenen Preise irgendwie zu rechtfertigen? Ja, man bezahlt immer soviel wie es einem Wert ist, aber Preise jenseits von 5.000 EUR für ein „Citybike“? Neutral betrachtet schon ein stolzer Preis (gilt natürlich 1:1 auch bei PKW).

  2. 28,2 kg ohne Akku … da hüpft das Rad leicht wie eine Gazelle über die Straßen – oder wie heißt das graue Tier mit dem Rüssel?

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