Gastbeitrag: Warum man seinen Kindle lieben muss

Im Gegensatz zu mir hat der Tobias scheinbar Zeit, sich Lektüre zur Brust zu nehmen. Allerdings greift Tobias nicht mehr zu einem Buch in Papierform, sondern er nutzt seinen Kindle. Über diesen kauft & konsumiert er Zeitungen und Bücher. Seinen kleinen Erfahrungsbericht aus seinem Blog stellt Tobias auch euch zur Verfügung. Fröhliches Lesen!

Tja, warum muss man seinen Kindle lieben? Dafür gibt es viele Gründe, aber der wichtigste Grund, warum ich meinen Kindle liebe, ist seine Vielseitigkeit. Wie? Vielseitigkeit? Das Dingen ist doch einfach nur nen eBook-Reader? Nee. Eben nicht! Er ist ein Bücherregal, eine Tageszeitung und ein Internet-Archiv.

Neben der (einfachen) Möglichkeit, sich Bücher aus dem Amazon Store zu laden (warum kostet ein eBook eigentlich genau so viel wie ein Papier-Buch?), gibt es etliche Möglichkeiten ein Buch auf seinen Kindle zu bekommen bzw. den Kindle zu Nutzen. Hierbei möchte ich _nicht_ auf den ersten Gebrauch und die ersten Schritte mit einem Kindle eingehen, auch keinen technischen Spezifikationen loswerden, sondern einfach die Möglichkeiten zeigen, was man mit einem simplen eBook-Reader machen kann.

Das Bücherregal

Der Kindle kann zwar PDF-Dateien lesen und darstellen, den vollen Funktions– und Darstellungsumfang kann man aber eigentlich nur mit dem Kindle-Format *.mobi nutzen. In den kommenden Versionen soll zwar die native Verwendung von *.epub ebenfalls mit geplant sein, aber momentan geht es leider nur mit Hack bzw. „Jailbreak“ oder Duokan. Weder mit der einen noch mit der anderen Lösung dieses Problems habe ich mich bis jetzt aus einander gesetzt, warum auch? Es gibt genügend Möglichkeiten pdf und epub auf den Kindle zu bekommen, und zwar simple wie nur was.

1. E-Mail

Wenn man seinen Kindle bei Amazon auf der Webseite registriert, bekommt man eine Kindle-eMail Adresse. An diese eMail Adresse sendet man _alles_. PDF’s, ePub’s, Klippings. Und zwar einfach die Datei und fertig.

Und wenn man das ganze noch fertig umgewandelt haben möchte hängt man in der Betreffzeile einfach ein “convert” mit ein. Klappt mit ePub und mit PDF. It’s that easy.

Man sollte nur seine Absender-eMail in den Amazon Kindle Einstellungen eingetragen haben, sonst funktioniert das nicht.

2. ePub-Converter

Wenn man die konvertierten *.mobi Dateien auf seinem Rechner oder in der Dropbox behalten möchte, kann man die o.g. Dateien auch per online-Converter umwandeln und dann

a) die fertige Datei per eMail senden oder

b) die Datei in seiner Dropbox abspeichern. Der Kindle hat nämlich einen Browser mit an Bord. Surfen ist damit zwar eher als “so la la” einzustufen, aber für das Einloggen ins Dropbox-Webportal völlig ausreichend. Dort die Datei anklicken, laden und fertig.

 

Im grossen und ganzen wars das mit den Büchern bzw. PDF-Dokumenten, und bis hier hin auch nichts was mich oder irgendwen anders vom Hocker reissen wird. Also weiter im Takt:

Die Tageszeitung

Tageszeitung? Ja. Tageszeitung. Mit einem kleinen, kostenlosen Programm namens Calibre (mit dem man natürlich auch Bücher/Dokumente konvertieren und an seinen Kindle schicken kann) funktioniert das sogar ganz von selbst. Also fast. In dem Programm Calibre gibt es die Funktion “Nachrichten abrufen”. Hier wählt man die Zeitung seines Vertrauens, Aktualisierungszeitraum 1x/Tag und sendet dies an seinen Kindle. Auf dem Kindle findet man dann die Zeitung mit Inhaltsverzeichnis und allem schnipp und schnapp. Jeden Tag. Kostenlos. Automatisch.

Das Angebot ist derzeit auf rd. 4o Zeitungen begrenzt, aber es finden sich zB so Schmankerl wie “brandeins”, “FAZ” oder “Zeit”. Natürlich gibt es auch da Premium-Inhalte, wie zB “Zeit Premium”, kann aber nichts dazu sagen was die kosten…

Internet-Archiv

Wer kennt das nicht? Instapaper. Read-it-later. Diverse Internet-Dienste die einem Webseiten zum späteren Lesen archivieren oder abspeichern.

Ich nutze Instapaper. Mehr oder weniger. Und Instapaper hat ein nettes Extra für den Kindle parat. Man kann in einem festzulegenden Zeitraum bis zu 2o der letzten “gespeicherten” Artikel an seinen Kindle schicken lassen.

Die Einrichtung ist denkbar einfach. Man gibt seine Kindle-Adresse an, den Zeitraum wie häufig Instapaper die archivierten Seiten an den Kindle schickt und gibt in der Kindle-Management-Suite die von Instapaper angegebene eMail ein. Boom.

Noch einfacher ist es mit einem Google-Chrome Addon namens “Send to Kindle”. Nen interessanten Artikel bei einem Eurer Lieblings-Blogautoren gesehen, aber keine Zeit diesen momentan zu lesen?

Chrome Addon - Send to Kindle

Chrome Addon - Send to Kindle

Kein Problem. In der Addon Seite auf den Button, Vorschau-Fenster abwarten, absenden. Abends zu Hause den Kindle anschmeissen und warten bis der Artikel von alleine ankommt. Klar, Videos und so sendet das Addon nicht mit. Dafür aber Bilder und _keine_ Werbung.

Nun. Darum liebe ich meinen Kindle.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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66 Kommentare

  1. Mag alles stimmen… aber ich hoffe auf nicht all zu viele dieser Gastbeiträge, welche mir wie „gesponsort by Amazon“ vorkommen.

    Liebe Grüße
    mkrueger

  2. @mkrueger: morgens gleich die Gesichtspalme bekommen: m(

    Kommentierst du hier auch bei jedem Beitrag so, der von Google, Apple, Facebook, Asus, Acer, Samsung, LG oder whatever handelt?

  3. 100% Zustimmung, auch wenn ich meinen Kindle nur zum Lesen von Büchern verwende.

    Was hier nicht erwähnt wurde: Liest man ein von Amazon gekauftes Buch auf dem Kindle oder mit der Kindle Software auf einem Device, dann wird die aktuelle Seite mit Amazon synchronisiert und man muss sich nicht merken, wo man aufgehört hat zu lesen.

    Ist in meinem Fall ganz praktisch, da ich den Kindle nur zu Hause nutze und unterwegs auf einem Tablet lese.

  4. Martin Dreger aus Hamburg says:

    Kann mich mit keinem E-Reader anfreunden, zu gering sind die Vorteile für mich persönlich. Würde es Tageszeitungen für 5 Cent anstatt 50 Cent geben, OK, aber identischer Preis oder 1 Cent günstiger. Geht ja gar nicht. Dazu dann „schwarz-weiss“ Display wenn man „nur“ 250 Mark (Monatsmiete in den 90er Jahren) ausgeben will.

    PS: Was Bücher betrifft, auch hier ist der Unterschied nicht riesig. Dann 5 Euro mehr ausgeben und dafür ein echtes Buch in der Hand halten. Da kann man auch sicher sein, dass man es (bei guter Pflege) auch noch in 5 Jahren besitzt. Bei Amazon weiss man nicht ob nicht der Dienst schon in 6 Monaten eingestellt wird und man keines der Werke mehr besitzt… -.-

  5. Ich finde es nicht unbedingt schlecht Gastbeiträge zu bekommen. Dann hat man auch Themen die Caschy ggf. selbst gar nicht behandeln würde, da er kein Interesse daran hat.
    Nicht zu vergessen der Werbeeffekt für die Blogger.
    Ich habe schon den einen oder anderen guten Blog nur durch solche Gastbeiträge gefunden 😉

    Aber zum Thema. Ich persönlich würde da bei einem Tablet bleiben. Einfach aus dem Grund, weil man dann noch mehr Möglichkeiten hat und ich eines besitze ^^

    Das einzige was mich an einem Kindle interessieren würde wäre das ePaper. Und das damit verbundene entspannte lesen.
    Aber News und gespeicherte Webseiten schaue ich mir dann doch lieber direkt auf dem Tablet oder Handy an.

  6. ich benutze Kindle für Android und bin eigentlich zufrieden. ich kaufe ab und an mal Bücher wenn sie meine persönliche Schmerzgrenze von 4,99 nicht überschreiten. Tageszeitungen abonniere ich nicht. Zeitungen auch nicht – sehe nicht ein warum ich fast dasselbe bezahlen soll wie für die Printausgabe.

    Was ich allerdings festgestellt habe ist, dass die Androidapp nicht ganz sauber programmiert wurde…bzw. die bücher.
    Ich stelle immer schwarzen Hintergrund und weisse schrift ein – liesst sich besser. Einige Bücher kommen aber damit nicht klar. Wenn man sie öffnet hat man den eindruck dass das Buch leer ist. hab ca. 4 wochen mit dem Amazon Support verbracht inklusive mehrerer Gutschriften, bis ich zufällig mal die Hintergrundfarbe auf standard geändert habe und siehe da das Buch war i.O. kennen sich wohl mit ihren eigenen Programmen nicht aus 😉

  7. Danke für diesen Beitrag! Jetzt freue ich mich noch mehr auf meinen Kindle 3 (WIFI), der heute oder morgen bei mir vor der Tür liegen sollte 🙂

  8. Ich finde die Idee hinter dem Kindle toll, das Display spiegelt nicht so in der Sonne wie bei anderen Tablets.

    Aber was mich stört, ist das man damit einfach super schlecht PDF Dokumente lesen kann. Ich persönlich würde gerne meine Studiumsdaten einfach immer gern mit dabei haben und vieles ist eben auf PDF. Dann kauf ich mir lieber ein iPad oder was auch immer damit kann man auch gut Bücher mit Lesen und bekommt durch die vielen Apps auch noch wesentlich mehr.

    Auch das die Bücher und so genauso viel kosten wie die Druckausgabe ist mir unverständlich.

  9. Ebook-Reader sind super, der Kindle für mich nur bedingt.

    Zum Lesen von Belletristik bevorzuge ich aufgrund der geringeren Größe und des geringeren Gewichts 5-Zoll-Geräte, PDF sind sowieso erst auf 9.7-Zoll-Geräten sinnvoll betrachtbar.

    Weiters stört mich beim Kindle die unnötige Tastatur, die das Gerät wiederum nur größer macht.

    Fazit: Es gibt um €100 Ebook-Reader, die leistungsmäßig auf Augenhöhe mit dem Kindle sind, in den beiden genannten Punkten dem Kindle überlegen sind, und dabei noch preislich günstiger sind.

  10. Also ich habe mir den Kindel zugelegt nachdem ich den letzten Wälzer mit 1000+ Seiten in gedruckter Form gelesen habe vor ein paar Wochen.

    Da der Kindle gedruckte Bücher ersetzen soll und kein Tablet kann ich nur sagen das macht er aus meiner Sicht („Viel-Leser“) perfekt.

    Positives:
    Geringes Gewicht
    Locker mit nur einer Hand haltbar (Weiterblättern geht rechts oder links gehalten ohne Probleme)
    Mit ausgeschalteter Kommunikation (WLAN / 3G) hält der Akku locker vier Wochen ohne nachladen durch.

    Die eInk Technologie ist perfekt, im Urlaub konnte ich problemlos am Strand (in der Sonne) lesen, während rechts und links von mir die anderen Urlauber versucht haben mit Ihren iPads oder iPhones irgendetwas auf den spiegelnden Displays zu erkennen.

    Ich habe den Kauf nicht bereut und lese zur Zeit alle neuen Bücher nur noch damit.

    Was allerdings gar nicht geht ist die „tolle“ Buchpreisbindung auch für elektronische Bücher hier in Deutschland. Ich bezahle also für die elektronische Variante in der Regel genausoviel wie für die gedruckte Ausgabe.

  11. @mkrueger

    Da stimme ich dir voll und ganz zu… Der ganze Beitrag ließt sich munter wie ein Amazon Werbetext. Es fehlt nur noch das „Jetzt sofort zuschlagen“ am ende. Oh warte… der Amazon-Kauflink ist ja dabei

    @Cashi
    der unterschied zu deinen normalen „Google, Apple, Facebook, Asus, Acer, Samsung, LG oder whatever“ News ist, dass die sich mehr oder weniger neutral lesen, wenn man über den normalen Anteil von „eigener Meinung“ hinweg sieht der zu einem Blog nun mal gehört.
    Dieser Beitrag dagegen tut genau das nicht. Er ist reine Werbung.

  12. Da kauft sich also einer, den ich persönlich kenne ein gerät, sit damit sehr zufrieden und schreibt drüber. Und du siehst es als reine Werbung? Aha!

  13. Max Mustermann says:

    Ich bin voll zufrieden mit dem Kindle. Das Handling ist einsame Spitze!

    @Billy Kiddy

    Tja, also ohne Tastatur wäre ich ganz schön aufgeschmissen. Ich kauf mir meine Bücher meist direkt mit meinem Kindle.

  14. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die „Send to Kindle“-Funktion kostenpflichtig ist. Man muss, je nach Umfang des Artikels, die entstehenden Whisper-Net-Kosten zahlen. Also Achtung. Ich habe auch nicht schlecht gestaunt, als ich irgendwann auf meine Abrechnung geguckt habe.

  15. EBook-Reader – das ist nichts für mich, dachte ich, bis mir ein Kollege seinen Kindle geliehen hatte…
    Nun habe ich seit einigen Monaten einen eigenen Kindle und es war für mich der beste Technik-Kauf der letzten 3 Jahre.
    Gerade die Funktionsreduzierung auf das Lesen finde ich einen Vorteil gegenüber den Tablets. Ganz zu schweigen von dem hervorragenden eInk Display (welches aber kein Alleinstellungsmerkmal des Kindle ist), welches ein Leseerlebnis nah am Papierbuch ermöglicht. Da sind die Tablet Displays noch lange nicht so weit.

    Und um mal hier auch Google ins Gespräch zu bringen. Der eBook-Reader für meine Frau wird ein iRiver Story HD sein 😉

  16. Woher kommt eigentlich die Mär das E-Books genauso teuer wie Gedruckte sind? Beim Kindle sieht man auf der regulären Amazon-Seite immer genau was die alternativen Versionen kosten, und da ist die Gedruckte Ausgabe i.d.r. immer Teurer.

  17. Das Kindle-Ding sollte sich ja bald erledigt haben, wenn Amazon sein Tablet präsentiert. Oder es sollte zumindest maximal noch als Low Cost-Alternative dienen…

    Solange die Bücher allerdings den gleichen Preis kosten, wie die gedruckte Ausgabe, greife ich eh deutlich lieber zur guten, alten Analog-Version..

  18. Ein paar Kleinigkeiten von mir als Verfasser des Artikels:

    Ich hab den Kindle aus den USA bevor der hier zu bekommen war. Den „vollen“ Funktionsumfang hab ich erst nach längerer Benutzung „raus gefunden“. In wie fern dieser Artikel allerdings Werbung sein soll erschliesst sich vermutlich nur dem der es so empfindet. Der Kindle spart mir mit dieser Art „Sammlung“ eine Menge Zeit, warum also sollte ich das negativ empfinden…?

    Was die Kosten für das Versenden der Artikel angeht, kann ich nur sagen dass ich rein über WiFi synchronisiere und somit keine weiteren Kosten hatte.

    Der Kostenvergleich eBook – Print kann nicht mehr stimmen, das kann sein. Der Artikel lag mehrere Monate (halb)fertig in meinem Dashboard. Ich nutze den fast ausschliesslich mit den beschriebenen Optionen. Also eBooks nur sekundär.

  19. Meinen Kindle liebe ich auch, lese neue Bücher wenn möglich nur noch darauf. Freut sich im Urlaub auch das Reisegepäck darüber.

    Was meiner Ansicht nach viele Leute noch nicht verstehen ist, daß

    a) Das E-Ink Display zum Lesen wirklich super ist und daher gar kein Vergleich mit Tablets gemacht werden sollte.

    b) Das Kindle sich eben durch den Amazon Online-Sofortkauf von günstigeren Geräten absetzt. Braucht vielleicht nicht jeder, aber ich nutze es sehr gerne.

  20. @ChackZz: wie kommst du denn darauf? Gibt es schon Hinweise darauf, welchen DisplayTyp das Amazon Tablet verwenden wird? Der große Vorteil des Kindles ist und bleibt das E-Ink-Display. Das einzige was diesbezüglich ein Mehrwert wäre, ist ein farbiges E-Ink-Display oder ein Hybrid Dsiplay, dass sich auf Wunsch umschalten kann. Ansonsten ist das Kindle nach wie vor hinsichtlich „Lesen am Pool“ klar im Vorteil

  21. Ergänzend möchte ich noch loswerden, dass die Kindle eBooks mal etwas günstiger und mal etwas teurer sind als die gedruckten Versionen, aus meiner bisherigen Sicht liege ich im Schnitt also beim Preis des „analogen-Bücherregal-Platz-Belegers“.

    Ich meine mal gelesen zu haben, dass die eBooks in den USA deutlich günstiger sind, da es dort kein Buchpreisbindung gibt.

  22. Matthias Schirmag says:

    Ahoi zusammen,

    ich habe hier vor einiger Zeit noch etwas detaillierte den Umgang mit calibre, Instapaper & Co beschrieben:

    – RSS Feeds auf dem Kindle lesen http://goo.gl/YnrA1
    – Kindle und Read Later http://goo.gl/ADCZV

    Ein schöner Gruß,
    emazi

  23. Sehr toller Artikel – vielen Dank für die sehr hilfreichen und mir bislang noch nicht bekannten Tipps und Tricks! Die sind wirklich bombastisch.
    Aber mal eine Frage: Ich besitze das Kindle DX – funktionieren die Tipps auch mit diesem Gerät?

  24. er baut amazon ein, weil amazon einfach am besten ist! hat nix mit werbung zu tun! wenn ich über suchmaschinen schreiben würde, würd ich auch „googlen“ oder so verwenden! punkt…

    ps: ich brauch so ein teil auch nicht, aber freu mich trotzdem, dass darüber geschrieben wurde! kenn mich jetzt wenigsten bissl besser aus 🙂

  25. Ich habe meinen Kindle 3 WiFi verkauft, weil ich ihn eben zu wenig nutze. Und das, obwohl ich recht viel lese – es ist aber nunmal häufig günstiger, sich Bücher gebraucht zu kaufen…

    Vom Lesegefühl mochte ich den Kindle sehr, ich bin vom Konzept überzeugt. Ich lasse es aber noch reifen – wahrscheinlich steige ich erst richtig um, wenn Tablet und EBook-Reader technisch verschmolzen sind.

  26. Es ist zwas schon interessant, aber Gründe die dagegen sprechen:
    – wäre zu riskant mit an den Strand zu nehmen
    – gleiches gilt für lesen in der Badewanne
    – kann ich nicht verleihen
    – Die Haptik eines Buches ist einmalig 🙂

    Aber wie heißt es so schön, über Geschmack kann man streiten 😉

  27. @Fraggle: gab es nicht mal eine Testaktion in der man die ebooks an jemanden veleihen konnte? ich glaub das einzig komische daran war, dass man ein Buch max EINMAL verleihen konnte. Also nicht gleichzeitig sondern insgesamt. Während man es verlieh, konnte man selbst nicht darauf zugreifen, also ganz genau wie bei einem reellen Buch

  28. Ich habe seit ein paar Tagen einen Kindle und kann nur zustimmen, dass es ein tolles Gerät ist. Ich habe bis jetzt nur normal Bücher im Kindle Store gekauft und mal ein PDF auf das Gerät kopiert. Danke für die tollen Tipps, die machen das Gerät noch mal um einiges interessanter.
    Es gibt immer Freunde und Gegner von dem Gerät, aber ich ich kann nur empfehlen es mal zu nutzen bevor man es schlecht macht.

  29. Hi,

    Nun, finde es gut wenn sich jemand so für ein Gerät begeistern kann – allerdings ist und bleibt Kindle für mich ein Produkt, was ich mir (vermutlich) nie kaufen werde. Ich finde die 140 Euro für überzogen. Da ist meiner Meinung nach Geld in ein vernünftiges Tablet besser angelegt. Aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich zu der Fraktion gehöre, die ihre Bücher gerne in den Händen halten. Der Geruch eines neuen Buches und einfach mal „offline“ ohne Bildschirm sich mit etwas zu beschäftigen, ist doch auch mal ne willkommende Abwechslung zu dem ganzen Technikkram.

    Fazit: Kindle = überflüssig

  30. Ich war auch zunächst skeptisch in puncto Haptik. Und beim ersten Gebrauch irritierte mich die kurze Schwärzung des Displays beim Umblättern gewaltig. Aber das hat sich schnell gelegt. Man gewöhnt sich rasch an diese Art des Lesens. Und so große ästhetische oder auch sentimentale Vorteile bringt die herkömmliche Lektüre auch nicht. Denn, wenn wir ehrlich sind, sind doch die meisten gedruckten Bücher typographischer Schund.
    Allerdings sind meine literarischen Vorlieben vielleicht etwas atypisch. Ich bevorzuge klassische Literatur bzw. die klassische Moderne. Und die ist, dank der 70-Jahre-Grenze, in vielfältiger Form kostenlos zu haben. Unter anderem auch bei Amazon. Insofern trifft mich die Kostenkalkulation nicht. Interessierte ich mich für aktuelle Genreliteratur, würde das eher gegen das Kindle sprechen.
    Einen wichtigen Vorteil sollte man nicht vergessen, das integrierte englisch Wörterbuch. Bei Moby Dick und Konsorten ist das schon ein echter Pluspunkt.
    Als rss-Nachrichtenquelle via Calibre empfehle ich übrigens den Berliner Tagesspiegel. Der ist ziemlich vollständig auf diese Weise verfügbar (anders als FAZ und SZ). Und Dilbert…

  31. Also ich habe jetzt auf der Amazon.com-Seite gelesen, dass dieses Dateiversenden etwas kostet? Also die PDF-Dateien konvertiert an das eigene Kindle zu versenden kostet je MB 0.99$. Das kostet also schon etwas, oder wie kann ich das kostenlos im obigen Artikel interpretieren?

  32. @Timo: Dir geht es wie mir, wenn Du einen Kindle 2 hast. Bei einem Kindle 3 WiFi fällt das wohl flach, da die Artikel nicht über 3G zu Deinem Kindle übertragen werden. Zumindest habe ich es so verstanden. 😉

  33. Für mich hat das Bücher lesen mit dem Kindle 2 grosse Nachteile:

    1. Wenn ich ein Buch durch hab, verkaufe ich es.

    2. Szenario: Sommer, chillig am Strand im Urlaub … ein Buch unbeaufsichtigt am Pool/Meer rumliegen zu lassen ist kein Problem, aber ein 140€ (+ Bücher) teurer Kindle??

  34. @Timo
    Wenn du über die Standardadresse schickst, welche auch auf 3G versendet (dein.name@kindle.com) können Kosten anfallen.
    Wenn du allerdings an dein.name@free.kindle.com schickst, zahlst du nichts, wird allerdings auch nur über WiFi übertragen (da ich die WiFi Variante habe, macht es bei mir mehr Sinn).

    Man kann übrigens auch bei jedem PDF einfach noch das Wort „Convert“ in die Betreffszeile schreiben, die Dokumente werden dann direkt in das Kindleformat umgewandelt und sofern das PDF sauber formatiert ist, steht die Lesbarkeit dem Original im nichts nach und kann sich auch Features wie verlinkten IHV erfreuen. …

    btw. gute Quellen für mehr Kindlezeug ist mal wieder Reddit.
    http://www.reddit.com/r/kindle/

    Ausserdem interessant:
    http://delivereads.com/
    Ausgewählte Artikel werden einmal die Woche aufs Kindle geschickt (englischsprachig)

  35. Und m.E. noch ein Nachteil: Ich habe ein Abo einer Tageszeitung und ein Buch, nun will ich das Buch lesen und mein/e Mitbewohner/Freundin die Tageszeitung. Dafür brauchen wir nun zwei elektronische Geräte, anstatt daß auf konventionelle Weise einfach eine Person das Buch liest und die andere die Zeitung.

  36. Die Haptik eines herkömmlichen Buches erwächst doch nur aus der Notwendigkeit, ein Buch als physisches Objekt herzustellen. Ölzeug aus geöltem Leinen hat auch eine besondere Haptik, die interessanter ist als die von Goretex – nutzen möchte ich den Altkram im Alltag dann aber doch nicht (oh, hoffentlich merkt niemand, dass mein Kommentar gesponsort wird – gilt also auch für Sympatex und co.).

    Noch sind wir in der Frühphase des elektronischen Lesens, auch in den Vereinigten Staaten, wo man uns ja einige Jahre voraus ist. Sowohl Publisher als auch Hardwarehersteller müssen noch viel lernen; die Autoren auch, aber in viel geringerem Maße; in Deutschland ist sogar der Gesetzgeber gefragt (Buchpreisbindung). Die Entscheidung zwischen dediziertem E-Buch-Leser und Tablet ist auch noch nicht eindeutig gefallen. Ich nehme an, dass für viele Gelegenheitsleser das Tablet ausreichen wird.

    Vieles, was heute noch zu recht bemängelt wird, sind Kinderkrankheiten. Einige sind hausgemacht, bei anderen muss sich noch eine gute Lösung finden oder durchsetzen. Beispielsweise ist PDF ein fürchterliches Format für Ebooks, schließlich ist es dafür gemacht, Layout zu erhalten – genau die Eigenschaft, die bei Ebookreadern nur Probleme macht. Man braucht auf einem 5″-Gerät mit 800x600er-Auflösung ein anderes Layout als auf einem 10″-Tablet mit 1280×800. Die Software ist zwar gut genug, bestimmte Dinge auszugleichen (Reflow-Modus, Randbeschnitt, Umbruch, Querformat), so dass man auch auf dem 5″-Gerät PDFs nutzen kann, alles geht aber natürlich nicht. Leider kennen viele (kleinere) Publisher nur PDF, assozieren mit dem Format Eigenschaften, die es nicht hat, nutzen den einfachen und bekannten PDF-Workflow („Exportieren als -> PDF“) oder glauben gar, dass die vorhandenen Eigenschaften (Layouttreue) die sind, die sie bräuchten. Ein großer Irrtum. Semantische Auszeichnung ist notwendig, so wie sie Epub (=verpacktes HTML+CSS) oder AZW bieten.

  37. Ach so, völlig vergessen (und wird hier auch noch nicht erwähnt, wenn ich das richtig sehe): Donnerstag stellt Amazon ein neues Produkt vor, „gerüchte“weise ein Kindle auf Tablettechnik.

  38. @Tempura: keine Ahnung, was Du für Bücher kaufst, aber es gibt genug Beispiele, die belegen, dass viele Bücher in etwas das gleiche kosten wie die gedruckte Ausgabe. Beleg gefällig?
    http://www.amazon.de/gp/product/B0058G3CC4/ref=s9_simh_bw_p351_d4_g351_i1

  39. @SirAnn
    Ups 😉 Den Beitrag muss ich übersprungen haben. Pardon.

  40. Ergänzung:

    Was die Preise der ebooks generell angeht: es ist Unsinn zu behaupten, dass sie wegen der Buchpreisbindung so teuer seien. Die Bindung verlangt lediglich, dass ein Buch in D überall gleich viel kosten muss. WIEVIEL es kostet, legt der Verlag fest und das MUSS NICHT der gleiche Preis wie die Druckversion sein.

    Und was die Haptik und den Geruch eines „echten“ Buches angeht: die Liebhaber der analogen Bücher fahren auch Pferdekutsche (des Geruchs wegen) und schlafen auf Fellen (der Haptik wegen) 😉 ? Es gibt für alles ein für und wider. Der Vorteil eines ebook-Readers, egal ob Kindle, Sony, Oyo, iPad oder sonstwas, gegenüber analogen Büchern ist die Speichermenge bezogen aufs Gewicht. Ich hatte im Urlaub meinen Sony dabei (auch am Pool mit Wasserspritzern und am Strand mit Flugsand – und er hat überlebt) und war froh, dank des eInk-Displays hervorragend lesen zu können, ohne eine extra Reisetasche nur für Bücher mitschleppen zu müssen.

  41. @Rainer

    Das stimmt so nicht ganz. Substitute für gedruckte Bücher unterliegen der Preisbindung für das gedruckte Buch, das gilt auch (gerade!) für Ebooks. Es muss also ein einheitlicher Preis sein.

  42. Murks: der Preis fürs ebook muss in D überall gleich sein, er hat ansonsten keinerlei Abhängigkeit vom gebundenen oder Taschenbuch! (siehe auch hier: http://www.libri.de/shop/action/magazine/36055/download_ebooks_im_epub_format.html#Einfuehrung7) Welchen Preisunterschied (oder auch nicht) es zu den gedruckten Ausgaben gibt, ermittelt einzig und allein der Verlag anhand der Windrichtung, eines Würfels oder der Gier (in den seltensten Fällen anhand marktwirtschaftlicher Kriterien). Wenn es eine Abhängigkeit gäbe, hätten wir nicht so viele Preisunterschiede zwischen gedruckten Büchern und ebooks, die zwischen Null und einigen Euro variieren, in einigen Fällen liegt der ebook-Preis sogar 4 ct über dem des Taschenbuchs (x.95 fürs TB, x.99 fürs ebook).

  43. Du irrst Dich. Hier die relevante Stellungnahme der Institution, die das auch durchsetzt: http://www.boersenverein.de/de/portal/Preisbindung/158315

  44. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Zitat aus Deinem Link: „E-Books unterliegen ebenfalls der Preisbindung. … Erscheint ein Titel in unterschiedlichen Ausgaben, etwa als Hardcover, als Taschenbuch, als E-Book, dürfen die Preise zwischen den einzelnen Formaten variieren.“

    Heißt ja wohl, dass ein ebook in D überall gleich kostet, aber NICHT den gleichen Preis wie das gedruckte Werk haben muss. Und nix anderes habe ich behauptet.

  45. Da bei eBooks die ganze Produktionskette vom Fällen der Bäume über die Papierherstellung bis hin zum Druck und Transport der Bücher an den Einzelhandel (ich vereinfache den Vertriebsweg bewußt) sowie der gesamte Zwischenhandel entfällt sollte der Preis deutlich niedriger sein als bei einem Totholzmedium.

    Schließlich will auch ich als Endverbraucher (in diesem Fall Leser) etwas davon haben und nicht nur meinen Beitrag zur Gewinnmaximierung leisten.

    Außerdem würde sich bei deutlich niedrigeren Preisen für eBooks zumindest bei Viellesern die Anschaffung des eBook-Readers irgendwann vielleicht auch mal amortisieren.

    Und natürlich müsste die Auswahl an eBooks enorm zunehmen, momentan gibt es da nur wenig was mein Interesse findet.

  46. Hermann Schwiebert says:

    Bin ich zu alt (62)? Also ich halte lieber ein Buch in der Hand. Freue mich, in der Buchhandlung zu stöbern. Im Krankenhaus dagegen mag ein ebook-reader vorteilhaft sein, wenn man keine schweren Bücher halten kann.

    Tageszeitungen dagegen würde ich gerne online lesen, nur sind die teilweise sehr teuer. Ich habe die Online-Ausgabe der Sächsische Zeitung abonniert und zahle dafür nur geringe EUR 7,50/mtl. Nun lebe ich auch eine Online-Ausgabe der Nordsee-Zeitung abonnieren und auf die Printausgabe verzichten. Das ist nicht möglich, ich muß die Printausgabe zum vollen Preis nehmen, dann kann ich die Online-Ausgabe ZUSÄTZLICH bekommen für ZUSÄTZLICH EUR 2,50. So einen Quatsch habe ich noch nie erlebt. Also benötige ich für die NordseeZeitung auch keinen eBook-Reader

  47. Funktioniert Instapaper bei euch?
    Mir wird nichts automatisch zugeschickt.
    Nach einem Tag oder nach einer Woche bekomme ich nichts, egal was ich einstelle.
    Ich muss immer auf Send now klicken.

  48. eBooks sind im englischsprachigen Raum eigentlich durch die Bank weg günstiger als Papierbücher (z.T. sogar erheblich günstiger) und es gibt auch fast jedes Buch dort als eBook. Kauft man das eBook bei einem unabhängigen Händler oder direkt beim Verlag bekommt man es häufig gleich in verschiedenen gängigen eBook-Formaten zum Download (epub, mobi, pdf etc.).
    Aber es gibt wirklich noch Kinderkrankheiten ganz allgemein mit dem elektronischen Lesen. Hauke fasst in seinen Kommentar diese Situation ganz gut zusammen.
    Auch ein akzeptables Konzept für die legale Weitergabe von „gebrauchten“ eBooks gibt es meines Wissens noch nicht.

    Dass der Kindle eBook Reader zugunsten eines Kindle Tablet aufgegeben wird, halte ich für eine sehr unwahrscheinliche Mutmaßung, da der Kindle die CashCow für Amazon ist. Das Kindle Tablet wird wohl einfach nur den Zoo der Kindle Geräte erweitern.

  49. Ich liebe meinen eBookreader. Werde nie wieder ohne sein 🙂

  50. also ich besitze auch n Kindle-Lesebrett und bin glücklich damit. Des weiteren bin ich großer Fan von Gastbeiträgen und finde nicht, dass das exzessive Werbung ist… sind doch alles Produkte von irgendner Firma, über die hier geschrieben wird.

    @Caschy:

    ich hatte dir neulich mal n IT-Gedicht zukommen lassen. Verblogge das doch bitte mal und mach DICK WERBUNG für „dermaze“, der wahrscheinlich ABSOLUT KOMMERZIELLE Zwecke damit verfolgt. Dem kann man sogar bei Twitter folgen (@wlankabel) falls er sich mal herablassen sollte was zu schreiben. Er hat das Gedicht übrigens an seinem MAC geschrieben und benutzt FACEBOOK!

    Ich hoffe, du kannst das irgendwie umsetzen.

    Danke
    -dermaze

  51. Hab keinen Kindle, nur die Android-Ausgabe davon. Ist noch leider etwas unflexibel anzupassen. Ich brauche am Smartphone nicht auf jeder Seite einen ziemlich breiten Rand, das Display ist ja schon schmal genug. Läßt sich in Kindle aber nicht einstellen.
    http://dl.dropbox.com/u/13157255/Kindle.png
    Andere Reader können das jedenfalls.

  52. Warum man „stadt-bremerhaven“ lieben muss?

    Weil es hier qualitativ hochwertige Werbung, äh – tschuldigung, ich meine natürlich „User-Infos“ gibt!

  53. Jürgenderdepp says:

    Oder weil hier Deppen wie du kommentieren. Danke für den Beitrag!

  54. Ich kann das Kindle uneingeschränkt empfehlen. Besonders wenn man viel reist oder unterwegs ist, ist es fast unmöglich Bücher mitzuschleppen oder in auf deutsch zu bekommen.

  55. Danke für den Tipp mit dem „Websitenabo“ durch Calibre. Das ist ein echter Mehrwert, bei den vielen Mainstream Zeitungen. @Hermann Schwiebert: Zu alt? Nein! Du nutzt ja auch das Internet – neben dem Bücher lesen. Und den Inhalt kannst du auch viel praktischer mit dem Ebook Reader lesen. Das besondere im Vergleich zu einem TFT-Display mit Hintergrundbeleuchtung ist beim Amazon das E-Ink-Display, welches das lesen um ein vielfaches angenehmer macht als am klassischen Bildschirm. Ich würde jedoch nicht den Papiervergleich herziehen …

  56. So schön das alles ist. Ich würde das Gerät z.B. für Fachzeitschriften prima finden. Aber einiges spricht für mich dagegen:

    – Die Sonnenölresistenz dürfte gering sein.
    – Im Park kann man nicht mal eben mit dem „Buch“ auf der Nase wegdösen. Dann wäre auch der Kindle weg.
    – Der Name ist doof und erinnert an fränkische Bezeichnungen für den Nachwuchs, zur Adventszeit an den Christkindle-Markt…
    – Mein Bildungsbürgerbücherregal würde veröden.
    – Ich kann meine tollen neuen Bücher nicht in der Verwandtschaft rumreichen.

    Erstmal keine Anschaffung wert.

  57. Auch ich liebe meinen Ebookreader – Allerdings einen PRS 650 von Sony. Bewusst habe ich die Entscheidung nicht getroffen, es lag hauptsächlich daran, dass der Kindle zu Weihnachten leider nicht mehr verfügbar war ;D

    Die Features des Whispernets vermisse ich auf jeden Fall – Dateien drahtlos auf die Kiste schieben zu können wäre wirklich schön. So muss ich mich damit begnügen, Tag für Tag die SD-Karte in meinen PC zu schieben und die neuen Zeitungen draufzuladen.

    Aber trotz dieses Mangels habe ich meinen Reader lieben gelernt, vor allem weil ich im Moment im Ausland keine andere Zugriffsmöglichkeit auf deutschsprachige Bücher habe.

    Ein weiterer Vorteil meines Readers: ein eingebautes Wörterbuch (ua. EN-DE), mti dem ich locker auch anspruchsvolle englische Literatur lesen kann.

  58. Den kindle habe ich seit kurz nach dem Verkaufsstart in D. Leider konnte ich ihn nur eine Woche lang ungestört benutzen, dann hat ihn sich meine Frau unter den Nagel gerissen ;-). Naja, manchmal bekomme ich ihn doch. Übrigens habe ich im Bekanntenkreis eine interessante Beobachtung gemacht. Die meisten Leute, die ein irgendwasPad haben, sagen, dass der Kindle eher nix für sie ist. Wahrscheinlich, weil sie mittlerweile die Touch-Bedienung so gewohnt sind und sie aus Gewöhnung beim Kindle auch benutzen wollen. Und viele Leute die mit elektronischen Gadgets nichts am Hut haben, die auch bei Gesprächen immer wieder behaupten über die Haptik eines echten Buches in der Hand ginge nichts, die sind nach 10 Minuten rumspielen mit dem Kindle total begeistert.
    Eine Sache stört mich am Kindle allerdings noch ein ganz kleines bisschen. Das *Papier* sieht nicht aus wie weißes Papier mit schwarzer Schrift darauf, sondern eher wie leicht graues Ökopapier mit dunkelgrauer Schrift. Wenn man bei gemütlichem schummrigen Licht vorm Kamin sitzt um zu lesen ist das etwas anstrengender als bei einem richtigen Buch. Da hilft nur mehr Licht durch eine kleine Klipslampe.

  59. Ich bin überzeugter Buchleser und hatte aber auch selbst schon den Kindle eine Woche lang ausgeliehen – und es ist ein zweifellos tolles Gerät, dass einem viele Dinge einfacher macht. Klar, es ist schon etwas anderes, als ein Buch in der Hand zu haben – aber das macht es nicht schlecht. Es ist anders, und auch gut (wenn auch letztendlich wieder nicht so gut, wie ein richtiges Buch).

    Was aber -für mich- dem Kindle den Todesstoß (im Sinne von meiner Entscheidung zur Nichtanschaffung) gegeben hat, ist die Tatsache, dass ich mir meine Wohnung ohne gefüllte Bücherregale nicht vorstellen kann. Beim Gedanken an eine bücherfreie Wohnung muss ich doch glatt ein Tränchen wegdrücken.

    Viele Grüße!

  60. „Was aber -für mich- dem Kindle den Todesstoß …“

    Wieso muss es immer heißen: entweder – oder? Wieso glauben diverse Leser, mit der Anschaffung eines eReaders die analogen Bücher abschaffen zu müssen? Merkwürdige Leute …

  61. Ich find es nicht schlimm mit den Gastbeiträgen, es handelt sich sowieso am Endeffekt um ein Kommunikationsplattform
    ich bin mal gespannt auf Kindle-Fire 🙂

  62. Ich finde den Beitrag gut. Auch kannte ich einige Infos noch nicht. Ich kann jedoch einige hier verstehen jetzt wo Amazon die neuen Geräte vorstellt und ausgerechnet dann hier ein Gastbeitrag zu einem ein Jahr alten Gerät kommt.

  63. Endlich ein kindle-beitrag mit für mich relevanten punkten. Hilfreich für die kaufentscheidung! Vor allem die push-sache finde ich toll. Ich vermute, die funktioniert auch über 3g?

  64. Gerd-Peter Rottenwoehrer says:

    Ich reise fast ununterbrochen undd muss taeglich die emails von meiner webseite checken. Bin Vielleser und reise mit leichtem Gepaeck. Waere schoen wenn ich mit dem Kindle beide funktionen abdecken koennte!?

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