Gastartikel: PDF Managing Software

Ja, hallo erstmal…….. oder so ähnlich würde ein bekannter Comedian mit Sicherheit diesen Gastbeitrag beginnen. Aber nicht ich. So wie Caschy benutze ich hier einfach mal meinen Spitznamen: Prowi. Servus an alle.

Eigentlich wollte ich gar keinen Gastbetrag schreiben, aber bei mir war zuerst das Thema da, bevor überhaupt die Absicht bestand einen Gastbeitrag daraus zu machen.

Also worum geht’s? Ich hatte seit längerem das Problem, dass meine PDF und Ebook Sammlung eher unübersichtliche Ausmaße annahm, also wo schaut man nach um eventuell Info’s über gute Freeware zu erhalten, die diesem Umstand Abhilfe verschafft? Genau. Hier. Nur leider ist oder war bisher hier nichts zum Thema PDF Managing Software zu finden.

Nachdem ich mich selbst auf die Suche gemacht habe, wurde ich auf zwei Proggi’s (natürlich Free) aufmerksam und habe sie angetestet. Dabei muss ich anmerken, dass beide nur in englischer Version vorliegen.

Mendeley Desktop ist die etwas professionellere Variante, um eine Bibliothek eurer Dokumentensammlung zu erstellen. Die Software versteht sich nach einem Blick auf die Webseite auch eher als „Research management tool“. Naja wie auch immer.

Folgende Dateiformate werden unterstützt: *.bib *.ris *.xml *.pdf

Mendeley Desktop

Natürlich werden direkt Metainfo’s abgegriffen und eure PDF’s haben Namen und Titel, nicht wie hier im Bild zu sehen.

Es indexiert eure Dokumente und fungiert so fast auch als Desktop Suche, wobei ich eher Hulbee Desktop bevorzuge, aber da gibt es, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, noch viele weitere Kandidaten. Wie gesagt kommt mir Mendeley etwas zu überladen daher, wobei manche Eigenschaften für den ein oder anderen schon nützlich sein können, bspw. Synchronisierung auf mehreren Computern, Word Plug in, Zitatfunktion und das Öffnen der Dokumente im Programm. Aber es kommt eben darauf an was man draus macht und eben nicht was es noch alles zusätzlich kann.

Für alle die noch etwas mehr außer die bloße Dokumentenorganisation wollen, hier seid ihr richtig.

Mein bisheriger Favorit was die puristische Dokumentenordnung angeht ist Benubird PDF. Das Interface (Microsoft® Office Fluent™) kommt übersichtlich daher. Ein paar Skins stehen zur Auswahl und das Filtern und Organisieren der Dokumente läuft einfach ab. Außerdem wird schön im Hintergrund das Verzeichnis nach neuen Dokumenten gecheckt. Es ist zwar eine Schaltfläche mit einem Upgrade auf die Pro Version vorhanden, jedoch scheint diese noch nicht verfügbar zu sein.

Benubird PDF

Die Auflistung der unterstützten Dokumentenformate ist laaaaang.

Dateiformate Benubird PDF

Das zeigt, dass nicht nur Dokumente sondern allgemeine Bibliotheken von Dateien erstellt werden können. Das Wichtigste für mich war jedoch, dass die PDF Organisation reibungslos läuft. Sobald ein paar Collections samt Subfolders (geht bspw. bei Mendeley nicht) angelegt wurden, gestaltet sich eure PDF und Ebook Sammlung als weitaus Übersichtlicher als je zuvor.

Trotzdem ist meine Suche nach einfach zu Handhabenden PDF-Organisations-Proggis noch nicht abgeschlossen. Ihr wisst wo ihr Empfehlungen und Erfahrungen an den Mann bringen könnt. 🙂

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

45 Kommentare

  1. krass, habe gar nicht gewusst, dass es sowas gibt 😉

    übrigens: du widersprichst dir am Beginn, denn du HAST mit „Ja, hallo erstmal…“ begonnen :p

  2. Benubird gefällt mir gut – so was suche ich auch! Nur für Linux… Hat da jemand eine Idee?

  3. JürgenHugo says:

    DAS muß ich probieren- diesese komische Benubird! Obwohl ich „gaanich“ viel Dokumente hab… 😛

    Aber wenn das soviel kann – vielleicht kann ichs ja doch irgendwie brauchen…Auf der Festplatte is noch Platz. :mrgreen:

  4. @horatio
    Wer Lesen kann ist klar im vorteil^^

    Ja, hallo erstmal…….. oder so ähnlich würde ein bekannter Comedian mit Sicherheit diesen Gastbeitrag beginnen. Aber nicht ich. So wie Caschy benutze ich hier einfach mal meinen Spitznamen: Prowi. Servus an alle.

    Danke das Tool kann ich gut gebrauchen ^^

  5. Hannes Riehl says:

    Ich hab letztes Jahr nach einer Software zur Verwaltung meiner Schuldokumente gesucht. Dabei bin ich natürlich auch über Benubird gestolpert. Benubird schien das perfekte Programm dafür zu sein (wegen den zahlreichen unterstützten Dokumentformate, vorallem die Open Document-Formate).

    Leider war das Programm so verbuggt, dass ich es nach kürzester Zeit wieder von der Platte geschmissen und meine Dateinen wieder von Hand organisiert habe.

    Jetzt gebe ich Benubird mal eine zweite Chance.

    Gruß

    Hannes

  6. Wunderbarer Beitrag. Schaue ich mir mal an, als chaot kann man so etwas sicherlich gebrauchen.

  7. @axel
    versteh‘ deine logik nicht?

    er hat gesagt, er würde den beitrag nicht mit „Ja, hallo erstmal“ beginnen, aber was steht denn am Beginn des Beitrags? -> „Ja, hallo erstmal“ …

    war jedoch keine Kritik, nur Klugscheißerei von mir :p

  8. Guter Beitrag, genau solche Programme suche ich gerade.
    Bei Benubird bin ich auch gelandet, allerdings suche ich noch weiter. Vielleicht auch interessant in diesem Zusammenhang ist
    Zotero http://www.zotero.org/

  9. Ja hallo…….
    Ich hätte nicht gedacht, daß ich mit diesem einleitenden Satz die Leute doch so verwirren könnte. Un ja es war absicht mir selbst zu widersprechen, indem ich so beginne und dann auch wieder nicht. 🙂

    @molchi75
    Meine Freundin hat mir Zotero auch schonmal empfohlen und ich habs installiert. Das Firefox Plug-in ist super um das Zitieren und die Quellenangabe bei wissenschafltichen Arbeiten zu erleichtern.

    Hoffe die Programme sind von Nutzen und ich kann weitere Empfehlungen kaum erwarten.

  10. Besten Dank! Schreibe gerade an mehreren wissenschaftlichen Publikationen und Arbeiten. Da gefällt mir Mendeley sehr, sehr gut. Vorher war es eine einfache Excel Liste. Werde es mal ein wenig testen.

  11. Bitte einmal kurz nachlesen, was es mit „Akut“ und „Apostroph“ so auf sich hat und warum diese an vielen Stellen in dem Text nichts zu suchen haben 😉 Das tut ja beim Lesen weh …

  12. @molchi75: Bei Zotero liegt der Fokus aber klar auf bibliografischen Daten, die PDF-Organisation ist da eher Beigemüse. Für die Zusammenstellung einer Literaturliste für eine Veröffentlichung jedoch allererste Sahne !
    Benubird hab ich auch und funktioniert, in der „Feature-Wunschliste“ stehen auch noch ein paar interessante Sachen.
    An sich wäre ein Programm wie Picasa das Ding der Wahl, aber Google (und die meisten Forenschreiber dort) hängen sich scheinbar an der „Bildbearbeitung“ auf – als ob es mich interessiert, ob die Datei die ich organisieren will ein Bild oder was anderes ist ! Schade eigentlich.
    Ansonsten rennt der Beitrag glaube ich offene Türe ein. Danke !
    P.S.: Für Mac gibt es glaube ich Yep! (habe keinen, daher ohne Gewähr !).

  13. Hallo auch erstmal,

    ich weiß nicht ob ihr es wußtest, aber ich will mal einfach „jabref“ ins Feld werfen. ISt eher für wissenschaftliche Literaturlisten und damit natürlich auch ehr für biliographische Daten, aber wieso auch nicht für private Sammlungen verwenden. Ich denke man muß hier viel manuell machen, aber wenn man Zeit hat könnte es sich lohnen. Damit hat man auch dei Möglichkeit die Literaturliste problemlos in Latex eizufügen. Es ist übrigens ein kleines Javaprogramm und somit Plattformunabhängiger.
    Ich werde auf jeden Fall für ich mal eure Vorschläge für die private Sammlung ausprobieren 😉

    Viele Grüße,
    KedaX

  14. Benubird kopiert die Dokumente ja alle!

  15. 3lektrolurch says:

    auch hallo erstmal,
    der Widerspruch könnte mit einer nicht ganz deutschtypischen Sache zusammenhängen: Humor.
    Karl Dall hat mal gemeint: in meiner Sendung soll das Wort Schei**e auf gar keinen Fall gesagt werden.

  16. @ Monika: Wie meinst Du das? Wo kopiert das Programm die Dokumente hin? Ich habe knapp 1 GB an Ebooks und kann nicht erkennen, dass Benubird alle Dateien kopiert hat. Ich habe die Festplatte eben deswegen mit „Everything“ geprüft. Habe ich etwas übersehen?
    Wenn das Programm jetzt tatsächlich, wie vom Autor beschrieben, im Hintergrund die Verzeichnisse nach neuen Dokumenten durchsucht, wäre es klasse. Als vorteilhaft empfinde ich die Unterstützung einer Vielzahl von Formaten.
    Meine Dokumentensammlung gestaltet sich jetzt jedenfalls viel übersichtlicher. Ich hatte mal ein auf Flash basierendes Programm installiert. Weiß der Teufel wie es hieß. M. E. war es von Adobe. Das war aber so umständlich und langsam, dass ich sehr schnell wieder darauf verzichtet habe.

  17. @ Monika: Mist, das Programm kopiert tatsächlich alles in eine eigene Bibliothek in den Anwendungsdaten. Das war´s dann wohl.

  18. Wer auf Tags steht und nicht das große Feature-Monster braucht: TaggedFrog (http://www.lunarfrog.com/) ist eine schicke kleine und schnelle Freeware-Software, mit der ich meine gescannten und nach PDF konvertierten Dokumente verwalte (der Software ist es egal welche Dateitypen verwaltet werden, PDF, Bilder, …).

  19. Hey, ich hab das ganze gerade mal überprüft und ja das programm (Benubird) erstellt wirklich eine eigene Bibliothek und kopiert somit die Datei, die importiert wird.

    Somit ist auch leider für mich das Programm gestorben, denn sowas unnötiges hab ich lange nicht gesehen. Wieso sollte ich mehrere kopien von ner datei aufm Rechner haben. Nur um sie im Benubird zu ordnen?
    Naja für Leute, die genug platz haben, dürfte das Programm zum ordnen von PDF’s trotzdem interessant bleiben. Dadurch hat sich Mendeley gerade zum neuen Favoriten aufgeschwungen.

    Der Tip von meinungsmacher (calibre) sieht auch sehr interessant aus.

    Tut mir wirklich leid, daß ich das nicht schon früher bemerkt hab und es im post beschrieben hab. Danke an Monika und Didi.

  20. Kopiert es wirklich die Dateien oder sieht es nur so aus?
    Ändert sich der Festplattenspeicher?

  21. Ich glaube, die meisten hier suchen einen Dokumentenkatalog und keine Dokumentenverwaltung. Eine Dokumentenverwaltung muß die Dokumente übernehmen. Sie ist so etwas wie Quellcodeverwaltung für Entwickler. Sicher kann man in Subversion z.B. auch Dokumente einpflegen, aber da diese vom SCM einfach nur als Binärdateien gesehen werden, ist das bei einer größeren Menge an Dokumenten nicht so sinnig. Und ja, da gibt es sie natürlich auch wenigstens doppelt – auf meiner Platte und in der Datenbank des SCM, ganz gleich ob die nun lokal ist oder irgendwo auf der Welt.

    Benubird hat aber gar keinen Grund, die Dokumente zu kopieren, es ist nicht nur Platzverschwendung, sondern es kann zu Inkonsistenzen führen. Ich habe nicht überprüft, was passiert, wenn die ursprüngliche Datei verändert wird, wird dann die veränderte Datei in den Benubird Pool kopiert? Wenn nein … hu!.

    Bei dem Mendely war ich schon vorsichtiger, ich hab nur kurz angelesen, ich glaube, die sind auch vom Ansatz her eine Dokumentenverwaltung.

  22. @ Monika: Ist Dir denn ein Dokumentenkatalog ähnlich dem hier vorgestellten Benubird bekannt? Bitte schreibe jetzt nicht IE u. ä. 😉 Abgesehen von der Platzverschwendung finde ich Benubird gar nicht mal schlecht.
    Ich habe bereits erfolglos gesucht.

  23. wie wäre es mit
    maxlister
    ?

  24. …ich meine natürlich WE…

  25. @Monika
    hast recht, das Tool kopiert nach Anwendungsdaten\Benubird

    schade eingentlich.

  26. @Didi, nein mir ist auch nichts bekannt. Ich war richtig begeistert, von dem Benubird, weil es so viele Dateitypen kann. Und Vorschau. Sowas wäre toll.
    Ich überlege mir jetzt, eventuell doch eine lokale Dokumentenverwaltung zu nehmen. Für manche Dokumente ist ja eine Versionshistorie auch nicht schlecht. Doch ich habe sowas noch nie gesehen, da kann man dann wohl nicht mehr auf „normalen“ Weg auf die Dateien zugreifen. Im Dateimanager draufklicken und es öffnet sich ein assoziiertes Programm?

  27. Passt wie die Faust aufs Auge. Gerade diese Woche war ich auf der Suche für unser Institut nach einer passenden Software. Ca 15000 Papers der letzten 20 Jahre müssen archiviert werden. Bin da auf http://www.citavi.com/de/funktionen/ gestoßen. Für Macs gibts da http://mekentosj.com/papers/

    Aber wenn es kostenlose gute Alternativen gibt dann ist das perfekt. Da scheint mir Mendeley Desktop am ähnlichsten zu Papers und Citavi (hoffe ich zumindest) 😀

  28. Ich hab mal ins Forum von benubird geschaut und demnach soll es in der nächsten Version wählbar sein, ob man Links oder ein Repository benutzt. Eine Beta gibts schon:

    benubird_pdf_en.exe

    Forum

    http://www.debenu.com/forum/topic.php?id=47

  29. @monika und andere: Lesen macht schlau ! Schaut mal im Benubird Forum nach, da wird über Import oder Link heiss diskutiert. karldeabrew vom Entwicklerteam schreibt:

    karldeabrew
    Debenu Team

    You can download a copy of the beta version 1.4.0.2 from:
    http://www.debenu.com/benubird/builds/beta/benubird_pdf_en.exe

    The main difference between this and 1.4.0.1 is that you can now enable/disable the library.

    To do this:
    1. Open the home menu, and select the „Benubird Options“
    2. Select or deselect the „Use Library“ checkbox
    3. With the Library disabled, you’ll notice that when you add files — either manually or via the watched folder system. They will remain in location and any tasks you perform on them will be performed directly.
    4. With the Library enabled, when you add files, they will be transferred to the folder that you have configured in the „File Library“ area in the Options dialog.“

    Man arbeitet also schon dran und das klingt nicht schlecht! Ich habe die Beta noch nicht ausprobiert, bin für Erfahrungswerte jedoch sehr zugänglich. Gruss, Werner

  30. @monika et al.: Schau mal hier. Im Benubird Forum steht: „The main difference between this and 1.4.0.1 is that you can now enable/disable the library.

    To do this:
    1. Open the home menu, and select the „Benubird Options“
    2. Select or deselect the „Use Library“ checkbox
    3. With the Library disabled, you’ll notice that when you add files — either manually or via the watched folder system. They will remain in location and any tasks you perform on them will be performed directly.
    4. With the Library enabled, when you add files, they will be transferred to the folder that you have configured in the „File Library“ area in the Options dialog.“

    Hab ich noch nicht ausprobiert, Feedback wird gerne genommen.

  31. 15000 Papers… da hast Du viel zu tun. Kann Citavi automatisch die PDFs nach bekannten Mustern scannen (Titelzeile (Journalname, Ausgabe, etc.)?)
    bei http://jabref.sourceforge.net/ habe ich sowas nicht gefunden.
    Das freie citavi erlaubt auhc nur 100 Einträge pro Projekt.
    Mendeley werde ich mir definitv mal anschauen.
    „Mendeley was founded in November 2007 and is based in London. The first public beta version was released in August 2008. “ kein wunder, dass ich das letzten Sommer nicht gefunden habe 😉

    Grüße KedaX

    edit: zu Mendeley, gibt es da auch eine portable Version, bzw. kann man so eine erstellen?

  32. Lieber Caschy,

    ich möchte dir echt nicht den verdienten Urlaub verderben, aber wenn du das nächste Mal im Internet bist (und sei es wieder daheim), dann entferne den Link zu diesen rechtsradikalen Mist.

    Danke.

  33. JürgenHugo says:

    @Medienfuzzi:

    Mist ist das wirklich – sowohl vom Inhalt, als auch von der Diktion…Ich schätze aber doch, die Mehrheit hier im Blog weiß das auch genauso einzuordnen!

    Letztendlich disqualifiziert/ren der/die Autor/en sich doch selber. Auch eine Anspielung auf zufällige Namensgleichheit hat mich nicht bewogen, das ganz zu „genießen“. Um das zu bewerten, reichen auch ein paar „quergelesene“ Zeilen…

  34. @KedaX
    Meinst Du Scannen oder Suchen?

    Zum Thema Suchen mit/in Citavi:
    * Schnellsuche
    * Volltextsuche in allen Feldern (unterstützt Wildcards und reguläre Ausdrücke)
    * Suchresultate als Auswahl übernehmen
    * Auswahl nach gesetzten Markierungen
    * Auswahl verfeinern (in bestehender Auswahl weiter auswählen)
    * Dublettenkontrolle

    Zum Thema Scannen mit/in Citavi:

    http://www.citavi.com/de/funktionen/zeilenscanner.html

    Und wegen der Begrenzung auf 100 Papers für die „Free“Edition. Das finde ich i.O. für Wissenschaftler und Doktoranden z.B. die Ihre eigenen Arbeiten Verwaltungen wollen. Da sollte die 100 Papers Beschränkung in der Regel reichen. Ich brauche allerdings die Vollversion oder eben eine vergleichbare kostenfreie Software. Auch eine Uni spart wenn es möglich ist 🙂

  35. Hallo zusammen,

    freut mich, dass hier so positiv über Mendeley (http://www.mendeley.com) berichtet wird, und dass es so eine aktive Diskussion gibt. Ich bin einer der Gründer von Mendeley – wir sind drei Deutsche, arbeiten aber von London aus.

    Mendeley ist in der Tat ursprünglich als Tool für wissenschaftliches Arbeiten gedacht (also Studenten, Doktoranden, Forscher, etc.), weil zwei von uns auch noch Doktoranden sind und es da einfach kein wirklich gutes Tool gab.

    Nur kurz, um ein paar Fragen zu klären, die angesprochen wurden:

    – Mendeley Desktop kopiert die Dateien nicht doppelt, wenn man nicht will, kann dies aber auf Wunsch tun (Tools -> Options -> File Organizer). Hier können die verwalteten Dateien/Referenzen auch automatisch nach einem konsistenten System benannt werden (z.B. Titel – Autor.pdf).

    – Mendeley ist frei verfügbar für Windows, Mac, und Linux, und es gibt mit Mendeley Web ein Webinterface, auf das man seine Dokumente hochladen (500 MB Speicherplatz) und mit einem anderen Computer wieder runterladen kann, also ein Synchronisierungsfunktion mit Online-Zugriff, plattformunabhängig.

    – Es gibt in der reinen Desktopversion keine Limits an Projekten, Dateien, Einträgen o.ä., und es gibt einen internen PDF-Viewer mit Annotations-Funktion.

    – Für Institute oder Gruppen etc. gibt es zusätzlich „Shared Collections“, mit denen man gemeinsame Literatur/PDF-Datenbanken aufbauen kann.

    – Mendeley probiert, wissenschaftliche Dokumente nach Titel, Autor, Publikation, Jahr, etc. zu scannen und diese Infos automatisch einzupflegen, ebenso gibt es eine Volltextsuche etc.

    Und wenn’s was gibt, was wir noch ganz dringend machen sollen, könnt Ihr uns das in unserem Feedback-Forum mitteilen: http://feedback.mendeley.com

    Ansonsten könnt Ihr mir auch gerne eine Mail schreiben: jan.reichelt (a) mendeley.com

    Viele Grüße
    Jan

  36. Mit der BetaVersion von Benubird 1.4.0.2 kann man in Optionen „Use Library“ abschalten. In dem Thread nach 1.4.0.2 suchen. Das Häkchen „Use Library“ stimmt erst nach einem Neustart der Anwendung mit dem wirklichen Zustand überein. Nach der Installation ist das Häckchen bei mir angekreuzt gewesen, es wurde trotzdem nicht die Library benutzt. Also auskreuzen, neu starten, ankreuzen, neu starten, wenn man sie doch haben will.

  37. Achtung: Wenn man die Library nicht benutzt, wird bei delete wirklich die ursprüngliche Datei auf der Platte gelöscht.

  38. @ Monika: Vielen Dank für die Hinweise. Benubird habe ich bereits gestern gelöscht, ohne die Originaldateien gleich mit zu löschen. Ist ja nicht ungefährlich das Teil, ohne vorher ein Backup angelegt zu haben. Gruß, Didi

  39. Ein Feedback von Jan Reichelt persönlich hier im Blog zu erhalten finde ich irgendwie coolio 🙂

  40. @Didi – das mit dem Löschen der Dateien bezog sich nur auf die Beta Version mit „use library“ abgeschaltet. Ich gebe der Beta Version mal eine Chance.

  41. @ Monika: Verstanden. Danke

  42. Ich habe jetzt mal ein bisschen mit Mendeley herumgespielt.
    Das ist wohl genau das Werkzeug, das ich gesucht habe.
    Beim Einlesen großer Verzeichnisse ist es bei mir abgestürzt, ansonsten hat alles funktioniert. Danke nochmal für den Beitrag! 🙂

  43. WhityWhiteman says:

    Ich find zotero ganz angenehm. Ist als Firefox-Extension zu haben und kann auch bei Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit ganz nützlich sein. Man kann die pdfs als Quelle anlegen und das Erstellen von Quellennachweisen (wann geladen, wann erstellt, Autoren und der ganze Kram) geht leichter.
    http://www.zotero.org/

  44. Hallo zusammen.
    Wer mit 10000 Dokumenten und 5 Usern auskommt, der sollte sich das kostenlose „M-Files Express“ unbedingt mal ansehen.
    (Screenshots: http://www.m-files.com/deu/features.asp ; Funktionen: http://www.m-files.com/deu/compare.asp?task=showall). Der Client fügt sich nahtlos in den Windows-Explorer und den Standard-„Datei öffnen/Speichern“-Dialog ein. Der Server erstellt dazu ein virtuelles Laufwerk mit Benutzeroberfläche.
    Cool ist auch, dass man die API in eigene Programme integrieren kann. Dafür werden Beispiele zur Verfügung gestellt (http://www.m-files.com/deu/api.asp).
    Übrigens sei wegen der vorigen Postings zu Benubird erwähnt: Der Admin entscheidet in den Archiveigenschaften, ob die Dateien mit dem Archiv nur verknüpft oder in das Archiv kopiert werden sollen.

    Die Website hält weitere nützliche Informationen wie PDF-Handbuch, interaktives Tutorial etc. bereit.

    Tip von mir: Die Express-Version downloaden, aber bei der Installation für die Evaluierungsversion entscheiden.
    Danach im Administrator ein eigenes Archiv auf einem physikalischen Laufwerk der Wahl anlegen und bei Bedarf eine Sicherung anlegen lassen. Erst danach die Lizenzcodes für die Express-Version eingeben. Grund: Die Anlage einer externen Datenquelle wird in der Express-Version nicht mehr unterstützt.

  45. Alles schön und gut aber so richtig nützlich ist für mich diese Benubird nicht. Mendeley und Zotero gehen in eine andere Richtung und ich nutze das dt. Citavi.

    Was ich brauche und ewig suche ist eine Software, die ähnliches leistet wie Adobe Acrobat ORGANIZER und Benubird. Also schöne und vergrößerbare Voransicht der PDF und Organisation. Was ich aber nirgends gefunden habe (Calibri hat sowas ist aber wieder eher for ebook reader) ist ein Bewertungsmöglichkeit für Favoriten etc. Also die bekannten 5 Sterne tags von mp3.

    Was ich und viele andere brauchen ist ein MediaMonkey / Itunes für PDF.

    Ich habe einen download, einen Archiv Ordner für meine PDF und den Desktop. Ich möchte mir meine PDF nach tag oder nach ‚Hinzugefügt / downgeloaded‘ sortieren lassen und eine schöne Voransicht genießen.

    So arbeitet man auch im Wohnzimmer ohne PC. Man hat einen Haufen Magazine und nach Lust und Laune zieht man sich ein heraus zum Lesen.

    Boris