Garmin Q3-Update: Neue Funktionen für Fitness- und Outdoor-Smartwatches sowie Fahrradcomputer

Garmin hat das Q3-Update für seine Fitness- und Outdoor-Smartwatches sowie Fahrradcomputer enthüllt. Die Geräte erhalten über die Aktualisierung neue Funktionen. Ab sofort spielt Garmin dabei laut eigenen Angaben derart umfangreiche Feature-Updates quartalsweise aus. Auch ältere Generationen, wie die fenix 6 und die Marq-Kollektion, werden bedient. Dieses Quartal stehen aber primär die Modelle der fenix-7-Serie, die epix (Gen 2), die Instinct-2-Serie und der Forerunner 945 LTE im Zentrum. Aber auch die Edge-1040-Serie bekommt zusätzliche Features.

Beispielsweise zeigt man über „What‘s New“ als Übersicht an, welche Funktionen hinzugekommen sind. SatIQ schaltet, um die Akkulaufzeit zu maximieren, zusätzliche Satellitensysteme (z. B. Galileo) und das zweite GPS-Frequenzband automatisch ein, wenn diese für einen besseren Satellitenempfang gebraucht werden. Verbessert sich der Empfang, schaltet die SatIQ-Funktion zusätzliche Empfangssignale wieder aus. Ab sofort kann zudem die Herzfrequenzvariabilität im Schlaf angezeigt werden, um einen besseren Überblick über die Erholung und das allgemeine Wohlbefinden zu erhalten. Ein Tages- sowie 7-Tage-Durchschnittswert liefert im Verhältnis zum individuellen Grundwert Einblicke zur eigenen Gesundheit, Erholung und Fitness.

Dann wäre da noch das Wettkampf-Widget. Diese Anwendung zeigt Informationen zur Rennvorbereitung an, einschließlich einer renntagesspezifischen Leistungsvorhersage, dem Wetter am Renntag und einer Countdown-Uhr. Die Berechnung des Trainingszustands wird mithilfe neuer Indikatoren wie dem HFV-Status und akuter Belastung weiter optimiert. Mit dem neuen Status „Ermüdet“ kann man das Training besser einordnen und einschätzen, ob dieses produktiv, anstrengend oder überfordernd ist. Die „Trainingsbereitschaft“ wiederum kombiniert die aktuelle Trainingsbelastung mit weiteren Gesundheitsdaten wie dem HFV-Status, Erholung, Schlaf oder Stress und ordnet die Bereitschaft fürs nächste Training ein.

Ab sofort zeigen Richtungspfeile bei der Navigation auf der Karte an, wo es lang geht. Das Aktien-Widget verschafft Überblick über bis zu 50 Aktien. Um nicht den Überblick zu verlieren, gibt es jetzt des Weiteren die Möglichkeit Ordner zu erstellen. So lassen sich bei der Widget-Ansicht verschiedene Cluster anlegen und mit einem Klick alle wichtigen Daten in einem Ordner anzeigen.

Das Update für die Edge 1040-Serie beinhaltet:

  • Musiksteuerung: Bei Kopplung mit einem Smartphone kann beim Indoor-Training, beispielsweise mit einem Tacx Trainer, die Musik auf dem Edge gesteuert werden.
  • Aktualisierter Trainingszustand: Die Berechnung des Trainingszustands wird mithilfe neuer Indikatoren wie HFV-Status und akuter Belastung optimiert. Mit dem Status „Ermüdet“ kann man das Training besser einordnen. Um den aktualisierten Trainingszustand zu erfassen, ist ein kompatibles Wearable nötig.
  • Intensitätsminuten: Der Edge 1040 zählt nun die Intensitätsminuten, welche in Verbindung mit einem Garmin-Wearable bei der Berechnung des Fitnessalters berücksichtigt werden.
  • E-Bike-Unterstützung: Es ist möglich ein ANT+-kompatibles E-Bike mit dem Radcomputer zu koppeln, um E-Bike-Daten anzuzeigen, die Unterstützungsstufen anzupassen und die verbleibende Reichweite auf einer geplanten Strecke anzuzeigen.

Auch die Trägerinnen und Träger der MARQ-Kollektion, fenix 6-Serie oder Enduro 1 profitieren von dem Feature-Update mit neuen Funktionen wie z. B. der Herzfrequenzvariabilitäts-Aufzeichnung, des optimierten Trainingsstatus oder dem E-Bike-Support. Die kostenlosen Feature-Updates sind ab sofort verfügbar. Die Smartwatch oder der Radcomputer können über ein automatisches Update via Wi-Fi oder am PC über Garmin Express aktualisiert werden. Weitere belesen könnt ihr euch auch über dieses PDF zum Q3-Update von Garmin.

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5 Kommentare

  1. Wenn ich es richtig sehe, ist das Update für den Edge 1040 noch nicht veröffentlicht, sondern nur als Beta.

  2. Großartige Uhren. Nach Android Wear, Amazfit oder Huawei bin ich doch extrem von Garmin begeistert. Die Apps sind sehr aufgeräumt und durchdacht. Die Bedienung der Uhren ist logisch und sie bieten sehr viele schöne Funktionen. Es gibt dazu lange Updates und zumindest die Premium-Devices laufen auch ohne Smartphone. Android Wear kann da echt einstecken, da ich einfach keinen Mehrzweck dafür sehe.

    Einzig die Schlafüberwachung ist bei Huawei besser umgesetzt.

    • Und natürlich die Akkulaufzeit (10 Tage bei meiner Fenix 6) und das Navigieren ohne Smartphone mit integrierten Offline Karten.
      Außerdem finde ich das Garmin Always on Display dem OLED um Welten überlegen. Je heller die Sonne draufscheint, desto besser ablesbar.

      • Ich schließe mich der Lobhudelei an! Hab mir zum Primeday eine Fenix 6S Pro gegönnt.
        Vorher 2x Android-Wear ausprobiert und spätestens aufgrund der Akku-Laufzeiten nein danke gesagt. Und das ganze nichtmal mit always-on. Da war ich von meinen Pebbles besseres gewohnt. Auch eine Amazfit Bip habe ich mit Drittanbieter-App ausprobiert. War ok, aber ein paar Aspekte fehlten mir.
        Mit Garmin bin ich bisher echt zufrieden. Gutes Always-On-Display, kein Touch, aber ausreichend Buttons zur Steuerung bei guter Akku-Laufzeit. Gute Konfigurationsmöglichkeiten (Hotkeys), Garmin Pay funktioniert auch, Navigation & Tracking ebenfalls, sogar Geocachen kann man (App Cacher). Tasker geht ebenfalls, wenngleich das nicht gerade intuitiv war (aber das kennt man ja von Tasker, wenngleich es hier an der Scharnier-App lag). Und wenn ich mich mit meinem Garmin 530 auf dem Rad navigieren lasse kann ich die Herzfrequenz per ANT+ rüberschicken. Insgesamt echt überzeugend. Jetzt muss sie nur noch halten.

      • Ja, das MIP-Display ist großartig. Ich war nach einer hoch aufgelösten AMOLED-Uhr anfangs skeptisch, ob die Auflösung der Fenix 7 reichen würde. Überrascht war ich dann aber, wie gut lesbar alles ist und selbst bei den Karten kann man die Straßennamen problemlos erkennen. Das AOD ist eine irre Aufwertung gegenüber den ganzen „Arm heben und drehen“-Uhren

        Einzig bei Nacht schwächelt die Hintergrundbeleuchtung etwas im Vergleich zum Ergebnis am Tag.

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