Garmin liefert mit Hilfe von ADAC und HERE minutengenaue Verkehrsdaten in Innenstädten

artikel_garminStaufrei durch die Innenstadt – auch Garmin hat sich dieses bescheidene Ziel für seine Nutzer auf die Fahnen geschrieben. Garmin schafft das aber nicht allein, sondern bedient sich der Hilfe des ADAC und auch HERE. Erreicht werden soll eine flächendeckende, digitale Erfassung und Verarbeitung von innerstädtischen Verkehrsdaten. Realisiert wird es über eine Software des ADAC, aber auch das Kartenmaterial von HERE trägt mit einer verbesserten Datenkapazität und Verarbeitungsgeschwindigkeit seinen Teil dazu bei. So werden Verkehrsdaten auf Geräten der Garmin Drive- und nüvi-Serie via Digitalradio oder Smartphone-Link einmal pro Minute aktualisiert. Für Nutzer von Garmin LIVE Traffic in Deutschland ist die Verwendung kostenlos, wie in der Pressemitteilung erklärt wird. Für Nutzer in Innenstädten eine praktische Sache, da sie so nicht nur auf die offiziellen Meldungen durch Polizei und Stadtverwaltungen zugreifen können, um die beste Route zu planen, sondern eben auch tatsächlich aktuelle Verkehrsflussdaten in die Routenberechnung mit einbezogen werden können.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

36 Kommentare

  1. Haushoch unterlegen. Das System liefert für Autobahnen hinreichend genaue Daten. Aber in Städten mit wie in Berlin 11.000 Straßen ist es völlig ungeeignet. Die wenigen Flottenfahrzeuge sind meist LKWs und fahren auf Nebenstraßen nie, auch Hauptstraßen auch nicht lückenlos.

    Diese Pressemitteilung ist eine Nebelgranate. Minuten genaue unzureichende Daten bleiben unzureichend. Mit den Verkehrsdaten von Millionen Nutzern, wie Google diese durch Android-Handys und Apple durch iPhones erhebt, kann solch ein System niemals mithalten!

    Wenn ich wissen will, welches die schnellste Route durch eine Stadt ist, sind die Verkehrsdaten aller Straßen minutengenau notwendig.

  2. aber gibt es eigentlich ein System, gern auch mit einmaligen(!) Kosten, wo Sperrungen und aktuelle Unfälle gerade hier in Berlin mein Routing beeinflussen und ich umgeleitet werde?

    Google Maps sagt mir zwar, die Strasse ist voll (rot) aber umleiten ist nicht, waze ebenso oder maps.me etc.
    Welche App berücksichtigt wirklich Sperrungen oder Unfälle beim Routing?

  3. Nach Versuchen mit vielen Diensten bin ich bei Google Maps gelandet (wollte ich ursprünglich nicht):
    – Immer aktuelle und zuverlässige Verkehrsflussdaten
    – weniger Datenverbrauch als bei anderen (insbesondere HERE)
    – Beim Fahren in Übersichtsansicht ständig Infos über alternative Routen und deren Dauer

    Klappt so perfekt, inklusive Umfahrungen bei Stau.
    Was ich erst lernen musste: Manchmal ist es tatsächlich am schnellsten, in einen Stau hineinzufahren. Das berechnet Google mit ein, denn Umfahrungen sind manchmal auch voll bzw. nicht schneller.

    Voll zufrieden. Ausnahme: Bis eine plötzliche aktuelle Sperrung erscheint, dauert es etwas. Habe ich bei anderen Diensten aber ebenfalls erlebt.

  4. @SteSte: Google Maps als Navi auf dem Handy tut genau das. Allerdings nur grob, Baustellen und Unfälle sind nur indirekt durch Staus und Verzögerungen erfasst.

    Deutlich detaillierter ist Apple Maps am iPhone. Da sind zusätzlich alle Verkehrsdaten der Behörden sichtbar. So kann ich z.B. schon lange vor einem Unfall lesen, dass die linke und mittlere Spur gesperrt sind und mich rechtzeitig in die rechte Spur einordnen. Baustellen sind mit der Angabe, von wann bis wann diese existiert, eingetragen. Sehr übersichtlich das alles.

    Ich navigieren täglich mit Google Maps durch den Berliner Stau, da das die besten Routen auswählt. Allerdings gucke ich immer mal wieder in die Apple Maps. Die Infos sind besser und die Stauanzeige präziser. Die stimmt meist auf 10 Meter genau.

    Einfach mal ausprobieren: An eine verstaute Kreuzung stellen und das Stauende mit Apple Maps vergleichen. Ich bin von der Genauigkeit regelmäßig schwer beeindruckt!

  5. @Matze: warum nutzt du dann nicht Apples Karten? Meine Erfahrung: Apples Karten zeigen Sperrungen besser an als Google Maps. Das ist aber auch alles. Nutze daher ausschließlich Google Maps auf dem iPhone.

  6. Ich nehme auch primär GooleMaps aber da wird wochenlang die A113 saniert und das Teil schickt mich über gesperrte Ab- & Auffahrten. Das hat keine leider keine Qualität. Andere Sperrungen werden leider ebenso beim Routing nicht beachtet.
    Natürlich ist meine App aktuell und Android ist 6.01 und ebenso besteht eine permanente Datenverbindung.
    Ich suche eben, was ich besser machen kann 🙁

  7. @SteSte: nix! manchemal eben furchtbar unperfekt, aber doch das Beste seiner Art.

  8. Hmm ich habe viele getestet: Tomtom Go, Navigon, Here, Nunav, Maps, Waze, Maps.me, igo8, Maptrip und zwei OSM Dinger, deren Namen ich schon vergessen habe.
    Kriterien waren: Stauumfahrung, Fahrspurassistent, Freie Stimmen-Wahl mit dem Vorlesen der Straßennamen, übersichtliches UI, natürlich aktuelles Kartenmaterial, sinnvolle Routenvorschläge.
    Ergbebnis: Es gibt nichts bislang besseres in D als der „Tomtom HD Traffic“ in Sachen Verkehrsinfos. Warum? Nun, es gibt eklatante Unterschiede am Informationsgehalt der ganzen Dienste.
    Dafür dass Maps und Waze kostenlos ist, sind die Daten ausreichend und man kommt früher oder später ans Ziel, ABER weder Here, Nunav, Maps, Waze, Maps.me noch igo8 kennen innerstädtische Straßensperrungen, sei es für zwei Tage durch Bauarbeiten in Nebenstraßen, Schützenfest whatever.
    Und das ist aus meiner Sicht mega ätzend, wenn man in einer fremden Stadt in irgendwelche Sackgassen geführt wird, weil die vorhandenen Infos nichts von der (Neben-)Straßensperrung wissen.
    So und jetzt kommts: Der Gewinner heißt aber nicht Tomtom Go (weil hässliches UI, nur eine Männerstimme, die Straßennamen vorlesen kann), sondern das mir bis dato unbekannte Maptrip Navigation Revolution (aus irgendeinem mir unerklärlichen Grund schwierig im Play Store zu finden, über die website finde ich es zum Beispiel nicht) . Dieses nutzt nämlich die Daten von Tomtom HD Traffic, jedoch ist UI schön und man kann die TTS (<-Unzählige Apps mit unzähligen Stimmen, die Texte vorlesen können) seiner Wahl benutzen.

    PS: Ich kann den Here Hype (achja heißt ja jetzt anders) gar nicht verstehen. TTS nur mit basteln und knowhow möglich, sowie Stauumfahrung die nur so lala ist. Optisch aber schön, zugegeben.

  9. In die APP Maptrip Navigation Revolution steigere ich mich jetzt nicht rein, da steht was von 500 Downloads.

  10. Für mich ist immer noch TomTom die Nr.1 Ich habe auch alles durchprobiert. Aber die Traffic Daten von TomTom sind einfach die besten. Und nicht zu vergessen die IQ Routes. Das beides zusammen ergibt immer noch die besten Routen.

  11. @Daniel Birkhahn
    Dann verpasst du was, alles hat mal klein angefangen. Ansonsten kannst du dich vielleicht mit dem Gedanken trösten, dass ein gut gepflegter Tante Emma Laden i.d.R. besser als eine Shopping Mall ist 😉
    Wie dem auch sei, die Adress-Eingabe ist altbacken umständlich bei Maptrip, das ist der einzige Kritikpunkt, der mir aufgefallen ist. Ansonsten kombiniert sie alle herausragenden Eigenschaften diverse guter Navis in einem.

  12. An die Handydaten von Google (und vermutlich ebenso Apple) kommt so schnell nichts ran. Die zeigen teilweise selbst kurzfristigen Verzögerungen im Verkehrsfluss an die nur wenige Minuten existieren.

  13. @Leif
    Falsch, diese Daten sind quasi „Basics“ und haben alle Navis, incl Tomtom.

  14. @Karl O.
    Nein, für diese Daten gibt’s verschiedene Anbieter. Beispiel: TomTom bezieht die Daten von eigenen Geräten und kauft noch zu. Umfang unklar (dazu finde ich keine Infos)
    Google nutzt Android-Geräte und hat eine recht große aktuelle Datenbasis. Bei mir in der Praxis für die Dichte des Verkehrs und dessen Dauer aktueller und zuverlässiger als TomTom.
    Jetzt mal nur diese beiden als Beispiel.

  15. @Olaf bei mir sind Maps und TomTom immer gleich auf. Nur bei TomTom habe ich die Baustellen alle drin. Bei Maps fehlen diverse Sperrungen leider. Sonst ist Maps top.

  16. @Ecki
    Und Google Maps ist billiger als das Abo-Modell von TomTom. Habe blöderweise das 3-Jahre-Abo, nutze es aber gar nicht mehr, weil Google Maps bei mir besser ist. (Aktuelle kurzfristige Sperrungen hab ich momentan nicht. Längere Sperrungen sind bei mir in Google Maps drin). Und die Anzeige der Höchstgeschwindigkeit kommt auch demnächst.

  17. @Olaf
    Da bist du falsch informiert. Der TomTom Traffic HD Dienst bezieht seine Infos aus vielen Quellen unter anderem die Sensoren die in neuen Straßen (hauptsächlich Autobahnen) unter dem Asphalt liegen. Ebenso Verkehrskameras und noch diverse andere.
    Das was du bei Maps siehst, von rot (stockend) bis grün (freie Bahn) ist nicht von Androidnutzern, sondern ebenfalls diese Sensoren unter dem Asphalt.

    Quelle weiß ich nicht mehr, dürfte jedenfalls schnell bei Google recherchiert sein.

  18. nun ja, Garmin und ADAC planen, was Inrix bereits heute liefert. Zum einen sind sie bereits in umfangeiche Fahrzeugflotten integriert, andererseist hat die App Inrix Traffic eine große Nutzerschar. Ich habe noch niemals ein false positive erlebt; die Prognosen stimmen auf 50m genau.
    …und ist kostenlos…

    Komisch ist nur, dass Garmin Inrix bereits in seine Navigon-Navi-App integriert hat. Wechseln die nun das Pferd oder spannen sie ein zweites dazu?

  19. Nochmal @Karl O:
    Noch einen Link gefunden, der es relativ gut zusammenfasst und auch nochmal die wichtigsten Anbieter für Verkehrsdaten nennt
    https://www.welt.de/motor/article139937307/Das-Geschaeft-mit-den-Live-Staumeldern.html

  20. Sorry Olaf, das ist aber Käse.
    Zukaufen oder nicht ist schonmal wumpe. Fakt ist:

    Tomtom Traffic HD: Bewegungsdaten aus Tomtom-Navigationsgeräten+Android+iOS App. Bewegungsdaten (Floating Car Data) von VW+Drittanbieter. Straßensensoren+klassische TMC-Daten+Polizei Daten. Floating-Phone-Daten der Mobilfunkprovider+Verkehrskameras.

    Maps: Bewegungsdaten der Maps-App, dafür muss aber die GPS-Funktion aktiviert sein.

    Und das sieht man auch ganz klar im direkten Vergleich, sowohl die Infos sind genauer und umfangreicher als auch die Routen deutlich smarter von Tomtom.

    Ich kann dir einige Screenshots hochladen, wo ich nach Straßensperrungen innerhalb kleiner Städte gesucht habe und eine Route wollte, die normalerweise die gesperrte Straße benutzen würde. Ergebnis, Maps weiß nicht bescheid, Tomtom navigiert einen Umweg, damit man nicht in die Sackgasse fährt.
    Ebenso die recht simplen Staus auf großen Autobahnen kennt Maps zwar, aber die Umfahrung ist absolut hahnebüchen, wenn man die Tomtom Lösung daneben hält.

    Solltest du den Test mal selber machen, ist zu beachten, dass Tomtom Go leider die Daten nur im 200km Umkreis herunterlädt um Bandbreite zu sparen. D.h. wenn du in München wohnst und du willst die Navigation in Berlin testen, geschieht dies ohne Verkehrsdaten und man wird enttäuscht.

    Übrigens auch ein Problem, welches Maptrip nicht hat 😉

    Edit:
    Beispiel 1
    https://goo.gl/cidzZb
    https://goo.gl/uz9YSL
    Beispiel 2
    https://goo.gl/TLg7r4
    https://goo.gl/pQswAK

  21. Sorry Olaf, das ist aber Käse.
    Zukaufen oder nicht ist schonmal wumpe. Fakt ist:

    Tomtom Traffic HD: Bewegungsdaten aus Tomtom-Navigationsgeräten+Android+iOS App. Bewegungsdaten (Floating Car Data) von VW+Drittanbieter. Straßensensoren+klassische TMC-Daten+Polizei Daten. Floating-Phone-Daten der Mobilfunkprovider+Verkehrskameras.

    Maps: Bewegungsdaten der Maps-App, dafür muss aber die GPS-Funktion aktiviert sein.

    Und das sieht man auch ganz klar im direkten Vergleich, sowohl die Infos sind genauer und umfangreicher als auch die Routen deutlich smarter von Tomtom.

    Ich kann dir einige Screenshots hochladen, wo ich nach Straßensperrungen innerhalb kleiner Städte gesucht habe und eine Route wollte, die normalerweise die gesperrte Straße benutzen würde. Ergebnis, Maps weiß nicht bescheid, Tomtom navigiert einen Umweg, damit man nicht in die Sackgasse fährt.
    Ebenso die recht simplen Staus auf großen Autobahnen kennt Maps zwar, aber die Umfahrung ist absolut hahnebüchen, wenn man die Tomtom Lösung daneben hält.

    Solltest du den Test mal selber machen, ist zu beachten, dass Tomtom Go leider die Daten nur im 200km Umkreis herunterlädt um Bandbreite zu sparen. D.h. wenn du in München wohnst und du willst die Navigation in Berlin testen, geschieht dies ohne Verkehrsdaten und man wird enttäuscht.

    Übrigens auch ein Problem, welches Maptrip nicht hat 😉

    Edit:
    Beispiel 1
    https://goo.gl/cidzZb
    https://goo.gl/uz9YSL
    Beispiel 2
    https://goo.gl/TLg7r4
    https://goo.gl/pQswAK

  22. Moin Karl O., Fakt ist ja das, was ich verlinkt habe. Und du bestatigst es ja. Es haben eben nicht alle Navis dieselben „Basics“, du hast ja bestätigt, dass auch TomTom wie ich geschrieben habe, die Infos aus mehreren Quellen bezieht. Du nennst die Quellen ja jetzt seobst. Und wenn ich dasselbe „zukaufen“ nenne, heißt das, dass TomTom diese Infos nicht kostenfrei bekommt (außer den Daten über die eigenen Geräte).
    Und dass Google die Daten im wesentlichen von Android-Geräten bezieht, ist ja auch klar (siehe oben).

    Was nun besser ist, muss jeder selbst rausfinden. Wegen aktueller/kirzfristiger Sperrungen habe ich ja bereits iben geschrieben, dass da Google Maps länger braucht. Da brauchst du mich nicht überzeugen.
    Aber insgesamt habe ich die Erfahrung gemacht (und ich nutze das täglich), dass Google Maps mir aktuellere und bessere Daten liefert. Autobahn ist eh recht unproblematisch, aber die jederzeit sichtbaren Angaben und Fahrzeiten zu alternative Routen sind beeindruckend genau. Immerhin kann eine einzige Ampel mit Stau davor erhebliche Wartezeit auslösen.

    Ich weiß, dass es widersinnig erscheint: Da habe ich für teures Geld TomTom bezahlt, und nutze stattdessen eine kostenlose App. Aber ich hatte leider Google Maps als letztes getestet, weil ich dachte, kostenpflichtige namhafte Apps müssten besser sein. Und ok, ich kann an jeder App rumkritisieren, auch an Google Maps. Aber die angezeigten Verkehrsdaten und dazu deren Einberechnung sind dort bei mir am besten.

    Allerdings macht es wenig Sinn, über eigene Erfahrungen herumzustreiten. Wenn du andere hast, ist das völlig ok.

  23. Nachtrag @Karl O:
    Motiviert durch dich :-)) eben nochmal TomTom probiert (Arbeitsstrecke 27-35 km je nach Strecke): Viel schönes aber:

    – 800 m von zuhause weg gibt es eine 2-Monatsbaustelle, einspurig vor Ampel. Führt zu 10 min Wartezeit. Beide /Maps und TomTom) zeigen mir keine Baustale an. TomTom zeigt mir leider den Stau nicht an. Google Maps zeigt ihn an und bietet sowieso permanent alternative Strecken an, per Tipp auswählbar.
    Habe mich (frag nicht warum) mit TomTom in den Stau gestellt. Das Einzige, was TomTom machte, war das Hochzählen der Ankunftszeit um 11 min.

    – Die Autobahnstrecke hat sehr oft Stau, auch heute. TomTom will mich da durchschicken, keine Anzeige von Alternativen. Erst als ich auf den Stau tippe und „Vermeiden“ wähle, wird gewechselt (5 min weniger Fahrtzeit).

    – DIchter Verkehr (kein Stau) auf einer Hauptstraße wird nicht angezeigt.

    – Weiterer Stau auf der Strecke: Leider wieder keine Infos über alternative Strecken. Ich drücke auf Vermeiden, umfahre den Stau, habe aber plötzlich 6 min mehr. Das wollte ich nicht. Rückgängig machen kann ich es auch nicht (sehe zumindest nichts).

    Insgesamt nervig. Bei Google Maps fahre ich dagegen die ganze Zeit in der dynamisch angeopassten Übersicht und sehe immer (!) alternative Routen und kann sie ggfs. wählen, falls nicht automatisch vorgschlagen.

  24. @Olaf
    das von dir gerade beschriebene kann ich mit TomTom gar nicht bestätigen. Ich werde nicht durch einen Stau geschickt etc. Komisch. Bei mir scheint TomTom anstandslos zu arbeiten.

  25. @Olaf
    Mit Basics meinte ich die Information darüber, wie fließend der Verkehr auf einer Straße gerade ist. Ich kenne kein aktuelles Navi mit Verkehrsinfos, welches diese Infos nicht hat. Ob das Navi die Daten so visualisiert wie Maps ist ne andere Geschichte.
    Bestimmt denkst du, weil Tomtom nicht grün-gelb-rote Straßen überall hat wie Maps, die Daten hat Tomtom nicht. Das ist allerdings falsch, bei Maptrip werden die Daten genauso visualisiert wie bei Maps und die Quelle ist Tomtom Traffic HD.
    Ob Tomtom die Infos nicht kostenfrei bekommt ist doch schnurz, zumal die Daten der eigenen Geräte natürlich kostenfrei sind.

    Nochmal: Maps kennt niemals kurzfristige Sperrungen auf Straßen abseits der Autobahn, weil der Input dazu fehlt. Da kannst du solange warten wie du willst.
    Das einzige was geht ist, dass durch die Sperrung ausgelöster zähfließender Verkehr registriert wird, als Maps Nutzer wirst du u.U. trotzdem rein geschickt, weil Alternativen noch länger dauern. Dann fährst du auf die gesperrte Straße und wartest bis alle gewendet haben und dann wendest du auch 😀

    Es freut mich, dass du mit dem kostenlosen Maps glücklicher bist, allerdings ist die Behauptung, die Daten wären (generell) besser, aktueller, umfangreicher schlicht falsch 😉

    Was du da gerade geschrieben hast klingt fast so, als hättest du entweder nicht die neueste Version von Tomtom Go, oder den Traffic nicht bezahlt, oder die Apps verwechselt.

  26. PS: Automatisches Stauvermeiden kann/sollte man natürlich in den Einstellungen bei Tomtom auch aktivieren 😉

  27. @Karl O.
    Alles richtig eingestellt, keine Angst. Ich habe für 3 Jahre bezahlt (davon noch 2 übrig). Version ist aktuell. Gerade auf dem Rückweg auf der Landstraße vor der Autobahn ein liegengebliebener LKW, Stsu zog sich bis vor einen Kreisverkehr davor. Knapp 10 min Wartezeit.
    TomTom: zeigte mir nichts davon an, berechnete auch die Wartezeit nicht mit ein
    Google Maps: zeigte mir den Stau an, entsprechende längere Fahrtzeit und zeigte mir alternative Routen mit Zeitangabe (eine dieser hätte dieselbe Fahrtzeit gehabt, daher hab ich sie nicht gewählt).
    Leider bin ich erst kurz vor dem LKW auf die Idee gekommen, Screenshots zu machen (im Auto nicht immer sinnvoll). Auf Wunsch kann ich die mal hochladen.

    Frage: Wie lässt du dir im TomTom die alternativen Routen anzeigen?
    Tippe ich auf „Vermeiden“, habe ich keine Möglichkeit auszuwählen. Verlassen kann ich mich ja auf TomTom nicht. (Und ich weiß, du schon ;))

  28. Naja, nach einiger Analysearbeit mit den diversen Navis, die ich ganz oben aufgezählt habe, zeigt sich, dass Maps fast immer drei Routen berechnet, egal wie absurd es ist.
    Das würde ich nicht „tolles feature“ nennen, sondern sinnlos und Augenwischerei.

    Ich mag Maps eigentlich, aufgrund der immensen Zusatzinformationen, wie Öffnungszeiten, Restaurantbewertungen etc.
    Aber… in den USA bei überwiegend quadratischen Straßenverläufen innerstädtisch mag die Routenführung hervorragend sein, hier in D ist sie oftmals ein Witz (ungeachtet der mageren Stauinfos).

    Du hast eh irgendwas falsch eingestellt, dass du überhaupt einen „Vermeiden“ Button angezeigt bekommst. Bei mir sagt er direkt die neue Route an.
    Da ich zur Zeit nur Maptrip benutze, kann ich dir nicht mehr genau sagen, wie du alternative Routen angezeigt bekommst.

    Screenshots wären schön. Du kannst auch mal von der Couch aus Routen mit beiden Navis planen, von denen du weißt, dass dort Stau/Sperrung ist. DAS würde mich mal interessieren, denn bei mir schlägt Tomtom Maps immer.

  29. @Karl O:
    Zu TomTom: Bitte sag mir nicht immer wieder ins Blaue hinein, dass ich angeblich „eh irgendwas falsch eingestellt“ habe. Das habe ich nicht. Auch bei automatischer Umfahrung kann man ja bei jedem Stau manuell auf „Vermeiden“ tippen – ich dachte, das sei klar. War es wohl nicht.
    Und es ist ja leider nötig. Denn man bekommt ja eben keinerlei alternative Routen in TomTom angezeigt. Wenn die App mich – wie heute Morgen (s.o.) – in einen längeren Stau schicken will, gibt es 2 Möglichkeiten, wenn ich nun manuell auf „Vermeiden“ tippe (weitere Chancen habe ich ja nicht):
    Durch die neue Route verkürzt sich die Fahrzeit (wie heute Morgen) oder sie verlängert sich. In BEIDEN Fällen hätte ich das gern vorher gewusst – denn rückgängig machen kann man die Wahl nicht mehr.

    Zu Google Maps:
    Gerade in der täglichen Nutzung ist es sinnvoll, die Fahrtdauer bei den prinzipiell bekannten Routen mit Neigung zu dichtem Verkehr zu sehen. Manchmal ist es z.B. wünschenswert, bei gleicher Fahrtdauer die Strecke ohne Autobahn zu wählen. Nur als Beispiel.
    Und die Anzeige dieser alternativen Routen wird ja dynamisch angepasst und ist in der Übersicht permanent sichtbar, sehr nützliches Feature für mich.
    Übrigens erstellen auch andere Navi-Apps gern mehrere Routen (Navigon fällt mir da auf die Schnelle ein – lange nicht mehr benutzt), das nur nebenbei.

    Zu den Screenshots: Bitte beachten, dass bei Google Maps hinter „hinter dem Pfeil“ blau angezeigt wird, da ich vorher im Stau aus Langeweile Maps auch mal gestartet hatte und wieder beendet hatte (es sollte TomTom ja gerade getestet werden). Nur für den Screenshot kurz vor dem LKW (Wartezeit noch knapp 2 min) hatte ich die Navigation mit Maps nochmal neu gestartet.
    http://fs5.directupload.net/images/160927/v4d6qy4q.png
    http://fs5.directupload.net/images/160927/frxza2ij.png
    Der LKW stand in der Kurve direkt vor der Zufahrt zur Autobahn.

    Fazit:
    Ich habe an Google Maps einiges zu meckern (auch zum Thema Sperrungen, anderes habe ich hier noch nicht erwähnt), aber insgesamt im Alltag bei mir (!) zuverlässiger und auch übersichtlicher als TomTom, welches ich damals immer überall als bestes Navi verteidigt hatte. Aber man lernt ja dazu.

    Ich bin jetzt übrigens hier raus. Deine Position ist ja klar (wenn auch im Tonfall vielleicht manchmal ein wenig von oben herab auf mich wirkend), und ist ja auch ok. Weiter kommen wir nicht, ist ja auch kein Forum hier 🙂

  30. Okay Olaf, noch ein letztes mal 🙂
    Es scheint als hätte ich recht, dass du denkst, dass Tomtom über diesen Stau nicht bescheid wüsste. Wie ich eingangs erwähnte, visualisiert Tomtom stockenden Verkehr nicht (Maptrip schon), weiß aber darüber bescheid + die ganzen Zusatzinfos von Polizei&co.

    Und noch eine Information: Wenn du bei Tomtom „Automatisch Stau vermeiden“ ausgewählt hast, dann musst du nur warten, auch wenn dieser Button „vermeiden“ auftaucht. Nach 20 Sekunden oder so wählt Tomtom selbst den „vermeiden“ Button.

    Und noch eine letzte Information: Bloß weil Maps wie wild Alternativrouten berechnet und vorschlägt, heißt das nicht, dass das auch sinnvoll ist. Tomtom kennt das Straßennetz genausogut, aber mit detaillierteren Verkehrsinfos und ERST wenn es sich wirklich lohnt von der Zeit her, wird umgeleitet. Wenn du so willst ist Tomtom idiotensicher, schließlich muss man nicht selbst abschätzen, ob über Land jetzt besser ist oder doch Autobahn mit etwas Stau.

    PPS: Mein Favorit ist nicht Tomtom, sondern Maptrip mit Tomtom Traffic HD trotz der altbackenen Adresseingabe. Solltest du es mal ausprobieren und sagen „ey hier wird nichts visualisiert“, dann wisch einmal vom linken Bildschirmrand nach rechts 😉

  31. ne, natürlich kann tomtom auch stockenden verkehr visuell anzeigen. wär ja auch schlimm sonst. Da hat der vorredner vor karl schon recht, bei tomtom fehlen ab und an infos in der stadt und man braucht dadurch länger als geplant.
    Teste mich gerade durch andere apps, weil ich das auch nicht so prickelnd finde…maps von google kommt auch noch dran

  32. Nee, es geht um diese Maps Ansicht, dass das GESAMTE Straßennetz entweder rot,gelb oder grün ist.
    Tomtom Go visualisiert in hässlicher Art und Weise stockenden Verkehr ausgelöst durch Sperrungen oder Staus. Daten hat es aber auch über jede kleinste Nebenstraße, wenn sie mal in der rushhour etwas öfters befahren wird und bei Maps dann gelb dargestellt wird.

  33. @Karl O
    Doch, nochmal zur Klärung: Nein, es geht NICHT um die Visualisierung von zähem Verkehr in TomTom, die gibt es ja. Es ging darum, dass TomTom mich in richtige Staus auf kleineren Straßen schickte, diese aber nicht anzeigte und nicht mit einberechnete. (Siehe oben)
    Ich erwarte von einer Navi-App, dass mir auch auf Nebenstraßen bedeutsame Staus angezeigt werden und die Wartezeit mitgerechnet und ggfs. relevant für Umfahrungen ist.

  34. Aber Olaf, ich glaube wir reden die ganze Zeit aneinander vorbei.
    Letztes Beispiel:
    Maps: https://goo.gl/ooROYH
    Tomtom: https://goo.gl/Vm9gjI
    Maptrip: https://goo.gl/NdY6im

    Es ist ganz offensichtlich, dass Tomtom nur spärlich visualisiert, was es eigentlich weiß.
    Und es ist desweiteren ganz offensichtlich, dass die Infos detaillierter als bei Maps sind.

  35. Aber darum geht es doch nicht. Echte, richtige Staus muss ein Navi natürlich visualisieren (sonst taugt eine App wenig), das macht TomTom doch auch (da muss ich ja TomTom gegenüber dir verteidigen) Leider wird ja eben nicht jeder Stau erkannt. Das merkt man daran, wenn man sinnlos in den Stau hineingeschickt wird, dann dort herumsteht und in TomTom sieht, wie die Ankunftszeit fröhlich hochzählt. Da wurde nix berücksichtigt.

    TomTom zeigt mir völlig prima normal Staus an, Visualisierung ist völlig ok (wenn auch hässlich). Aber manche Staus auf kleineren Straßen kriegt die App halt zumindest teilweise nicht mit UND BERECHNET SIE NICHT MIT. Ich habe das doch alles mehrfach beschrieben.

  36. Und jetzt drehen wir uns im Kreis, wie man an den Bildern zweifelsfrei erkennen kann, kennt Tomtom mehr Staus als Maps.
    Wie ich aus monatelang täglicher Nutzung >100km mit Tomtom bestätigen kann, berücksichtigt selbstverständlich die App jeden Stau, nur nicht jede Kleinigkeit bedarf einer sinnvollen Anpassung.
    Selbst auf deinen zwei Bildern erkennt man, dass Tomtom die Ankunftszeit sogar eine Minute höher ansetzt als Maps (im selben Stau).
    Solange du nicht mit zwei Leuten in je einem Auto dieselbe Strecke fährst, einer mit Maps, einer mit Tomtom, wirst du eh nicht glauben, dass Tomtom sinnvoller ist. Zu diesem Test habe ich spaßeshalber einen Kumpel überredet und den schon hinter mir.