Garmin liefert mit Hilfe von ADAC und HERE minutengenaue Verkehrsdaten in Innenstädten

artikel_garminStaufrei durch die Innenstadt – auch Garmin hat sich dieses bescheidene Ziel für seine Nutzer auf die Fahnen geschrieben. Garmin schafft das aber nicht allein, sondern bedient sich der Hilfe des ADAC und auch HERE. Erreicht werden soll eine flächendeckende, digitale Erfassung und Verarbeitung von innerstädtischen Verkehrsdaten. Realisiert wird es über eine Software des ADAC, aber auch das Kartenmaterial von HERE trägt mit einer verbesserten Datenkapazität und Verarbeitungsgeschwindigkeit seinen Teil dazu bei. So werden Verkehrsdaten auf Geräten der Garmin Drive- und nüvi-Serie via Digitalradio oder Smartphone-Link einmal pro Minute aktualisiert. Für Nutzer von Garmin LIVE Traffic in Deutschland ist die Verwendung kostenlos, wie in der Pressemitteilung erklärt wird. Für Nutzer in Innenstädten eine praktische Sache, da sie so nicht nur auf die offiziellen Meldungen durch Polizei und Stadtverwaltungen zugreifen können, um die beste Route zu planen, sondern eben auch tatsächlich aktuelle Verkehrsflussdaten in die Routenberechnung mit einbezogen werden können.

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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36 Kommentare

  1. Haushoch unterlegen. Das System liefert für Autobahnen hinreichend genaue Daten. Aber in Städten mit wie in Berlin 11.000 Straßen ist es völlig ungeeignet. Die wenigen Flottenfahrzeuge sind meist LKWs und fahren auf Nebenstraßen nie, auch Hauptstraßen auch nicht lückenlos.

    Diese Pressemitteilung ist eine Nebelgranate. Minuten genaue unzureichende Daten bleiben unzureichend. Mit den Verkehrsdaten von Millionen Nutzern, wie Google diese durch Android-Handys und Apple durch iPhones erhebt, kann solch ein System niemals mithalten!

    Wenn ich wissen will, welches die schnellste Route durch eine Stadt ist, sind die Verkehrsdaten aller Straßen minutengenau notwendig.

  2. aber gibt es eigentlich ein System, gern auch mit einmaligen(!) Kosten, wo Sperrungen und aktuelle Unfälle gerade hier in Berlin mein Routing beeinflussen und ich umgeleitet werde?

    Google Maps sagt mir zwar, die Strasse ist voll (rot) aber umleiten ist nicht, waze ebenso oder maps.me etc.
    Welche App berücksichtigt wirklich Sperrungen oder Unfälle beim Routing?

  3. Nach Versuchen mit vielen Diensten bin ich bei Google Maps gelandet (wollte ich ursprünglich nicht):
    – Immer aktuelle und zuverlässige Verkehrsflussdaten
    – weniger Datenverbrauch als bei anderen (insbesondere HERE)
    – Beim Fahren in Übersichtsansicht ständig Infos über alternative Routen und deren Dauer

    Klappt so perfekt, inklusive Umfahrungen bei Stau.
    Was ich erst lernen musste: Manchmal ist es tatsächlich am schnellsten, in einen Stau hineinzufahren. Das berechnet Google mit ein, denn Umfahrungen sind manchmal auch voll bzw. nicht schneller.

    Voll zufrieden. Ausnahme: Bis eine plötzliche aktuelle Sperrung erscheint, dauert es etwas. Habe ich bei anderen Diensten aber ebenfalls erlebt.

  4. @SteSte: Google Maps als Navi auf dem Handy tut genau das. Allerdings nur grob, Baustellen und Unfälle sind nur indirekt durch Staus und Verzögerungen erfasst.

    Deutlich detaillierter ist Apple Maps am iPhone. Da sind zusätzlich alle Verkehrsdaten der Behörden sichtbar. So kann ich z.B. schon lange vor einem Unfall lesen, dass die linke und mittlere Spur gesperrt sind und mich rechtzeitig in die rechte Spur einordnen. Baustellen sind mit der Angabe, von wann bis wann diese existiert, eingetragen. Sehr übersichtlich das alles.

    Ich navigieren täglich mit Google Maps durch den Berliner Stau, da das die besten Routen auswählt. Allerdings gucke ich immer mal wieder in die Apple Maps. Die Infos sind besser und die Stauanzeige präziser. Die stimmt meist auf 10 Meter genau.

    Einfach mal ausprobieren: An eine verstaute Kreuzung stellen und das Stauende mit Apple Maps vergleichen. Ich bin von der Genauigkeit regelmäßig schwer beeindruckt!

  5. @Matze: warum nutzt du dann nicht Apples Karten? Meine Erfahrung: Apples Karten zeigen Sperrungen besser an als Google Maps. Das ist aber auch alles. Nutze daher ausschließlich Google Maps auf dem iPhone.

  6. Ich nehme auch primär GooleMaps aber da wird wochenlang die A113 saniert und das Teil schickt mich über gesperrte Ab- & Auffahrten. Das hat keine leider keine Qualität. Andere Sperrungen werden leider ebenso beim Routing nicht beachtet.
    Natürlich ist meine App aktuell und Android ist 6.01 und ebenso besteht eine permanente Datenverbindung.
    Ich suche eben, was ich besser machen kann 🙁

  7. @SteSte: nix! manchemal eben furchtbar unperfekt, aber doch das Beste seiner Art.

  8. Hmm ich habe viele getestet: Tomtom Go, Navigon, Here, Nunav, Maps, Waze, Maps.me, igo8, Maptrip und zwei OSM Dinger, deren Namen ich schon vergessen habe.
    Kriterien waren: Stauumfahrung, Fahrspurassistent, Freie Stimmen-Wahl mit dem Vorlesen der Straßennamen, übersichtliches UI, natürlich aktuelles Kartenmaterial, sinnvolle Routenvorschläge.
    Ergbebnis: Es gibt nichts bislang besseres in D als der „Tomtom HD Traffic“ in Sachen Verkehrsinfos. Warum? Nun, es gibt eklatante Unterschiede am Informationsgehalt der ganzen Dienste.
    Dafür dass Maps und Waze kostenlos ist, sind die Daten ausreichend und man kommt früher oder später ans Ziel, ABER weder Here, Nunav, Maps, Waze, Maps.me noch igo8 kennen innerstädtische Straßensperrungen, sei es für zwei Tage durch Bauarbeiten in Nebenstraßen, Schützenfest whatever.
    Und das ist aus meiner Sicht mega ätzend, wenn man in einer fremden Stadt in irgendwelche Sackgassen geführt wird, weil die vorhandenen Infos nichts von der (Neben-)Straßensperrung wissen.
    So und jetzt kommts: Der Gewinner heißt aber nicht Tomtom Go (weil hässliches UI, nur eine Männerstimme, die Straßennamen vorlesen kann), sondern das mir bis dato unbekannte Maptrip Navigation Revolution (aus irgendeinem mir unerklärlichen Grund schwierig im Play Store zu finden, über die website finde ich es zum Beispiel nicht) . Dieses nutzt nämlich die Daten von Tomtom HD Traffic, jedoch ist UI schön und man kann die TTS (<-Unzählige Apps mit unzähligen Stimmen, die Texte vorlesen können) seiner Wahl benutzen.

    PS: Ich kann den Here Hype (achja heißt ja jetzt anders) gar nicht verstehen. TTS nur mit basteln und knowhow möglich, sowie Stauumfahrung die nur so lala ist. Optisch aber schön, zugegeben.

  9. In die APP Maptrip Navigation Revolution steigere ich mich jetzt nicht rein, da steht was von 500 Downloads.

  10. Für mich ist immer noch TomTom die Nr.1 Ich habe auch alles durchprobiert. Aber die Traffic Daten von TomTom sind einfach die besten. Und nicht zu vergessen die IQ Routes. Das beides zusammen ergibt immer noch die besten Routen.

  11. @Daniel Birkhahn
    Dann verpasst du was, alles hat mal klein angefangen. Ansonsten kannst du dich vielleicht mit dem Gedanken trösten, dass ein gut gepflegter Tante Emma Laden i.d.R. besser als eine Shopping Mall ist 😉
    Wie dem auch sei, die Adress-Eingabe ist altbacken umständlich bei Maptrip, das ist der einzige Kritikpunkt, der mir aufgefallen ist. Ansonsten kombiniert sie alle herausragenden Eigenschaften diverse guter Navis in einem.

  12. An die Handydaten von Google (und vermutlich ebenso Apple) kommt so schnell nichts ran. Die zeigen teilweise selbst kurzfristigen Verzögerungen im Verkehrsfluss an die nur wenige Minuten existieren.

  13. @Leif
    Falsch, diese Daten sind quasi „Basics“ und haben alle Navis, incl Tomtom.

  14. @Karl O.
    Nein, für diese Daten gibt’s verschiedene Anbieter. Beispiel: TomTom bezieht die Daten von eigenen Geräten und kauft noch zu. Umfang unklar (dazu finde ich keine Infos)
    Google nutzt Android-Geräte und hat eine recht große aktuelle Datenbasis. Bei mir in der Praxis für die Dichte des Verkehrs und dessen Dauer aktueller und zuverlässiger als TomTom.
    Jetzt mal nur diese beiden als Beispiel.

  15. @Olaf bei mir sind Maps und TomTom immer gleich auf. Nur bei TomTom habe ich die Baustellen alle drin. Bei Maps fehlen diverse Sperrungen leider. Sonst ist Maps top.

  16. @Ecki
    Und Google Maps ist billiger als das Abo-Modell von TomTom. Habe blöderweise das 3-Jahre-Abo, nutze es aber gar nicht mehr, weil Google Maps bei mir besser ist. (Aktuelle kurzfristige Sperrungen hab ich momentan nicht. Längere Sperrungen sind bei mir in Google Maps drin). Und die Anzeige der Höchstgeschwindigkeit kommt auch demnächst.

  17. @Olaf
    Da bist du falsch informiert. Der TomTom Traffic HD Dienst bezieht seine Infos aus vielen Quellen unter anderem die Sensoren die in neuen Straßen (hauptsächlich Autobahnen) unter dem Asphalt liegen. Ebenso Verkehrskameras und noch diverse andere.
    Das was du bei Maps siehst, von rot (stockend) bis grün (freie Bahn) ist nicht von Androidnutzern, sondern ebenfalls diese Sensoren unter dem Asphalt.

    Quelle weiß ich nicht mehr, dürfte jedenfalls schnell bei Google recherchiert sein.

  18. nun ja, Garmin und ADAC planen, was Inrix bereits heute liefert. Zum einen sind sie bereits in umfangeiche Fahrzeugflotten integriert, andererseist hat die App Inrix Traffic eine große Nutzerschar. Ich habe noch niemals ein false positive erlebt; die Prognosen stimmen auf 50m genau.
    …und ist kostenlos…

    Komisch ist nur, dass Garmin Inrix bereits in seine Navigon-Navi-App integriert hat. Wechseln die nun das Pferd oder spannen sie ein zweites dazu?

  19. Nochmal @Karl O:
    Noch einen Link gefunden, der es relativ gut zusammenfasst und auch nochmal die wichtigsten Anbieter für Verkehrsdaten nennt
    https://www.welt.de/motor/article139937307/Das-Geschaeft-mit-den-Live-Staumeldern.html

  20. Sorry Olaf, das ist aber Käse.
    Zukaufen oder nicht ist schonmal wumpe. Fakt ist:

    Tomtom Traffic HD: Bewegungsdaten aus Tomtom-Navigationsgeräten+Android+iOS App. Bewegungsdaten (Floating Car Data) von VW+Drittanbieter. Straßensensoren+klassische TMC-Daten+Polizei Daten. Floating-Phone-Daten der Mobilfunkprovider+Verkehrskameras.

    Maps: Bewegungsdaten der Maps-App, dafür muss aber die GPS-Funktion aktiviert sein.

    Und das sieht man auch ganz klar im direkten Vergleich, sowohl die Infos sind genauer und umfangreicher als auch die Routen deutlich smarter von Tomtom.

    Ich kann dir einige Screenshots hochladen, wo ich nach Straßensperrungen innerhalb kleiner Städte gesucht habe und eine Route wollte, die normalerweise die gesperrte Straße benutzen würde. Ergebnis, Maps weiß nicht bescheid, Tomtom navigiert einen Umweg, damit man nicht in die Sackgasse fährt.
    Ebenso die recht simplen Staus auf großen Autobahnen kennt Maps zwar, aber die Umfahrung ist absolut hahnebüchen, wenn man die Tomtom Lösung daneben hält.

    Solltest du den Test mal selber machen, ist zu beachten, dass Tomtom Go leider die Daten nur im 200km Umkreis herunterlädt um Bandbreite zu sparen. D.h. wenn du in München wohnst und du willst die Navigation in Berlin testen, geschieht dies ohne Verkehrsdaten und man wird enttäuscht.

    Übrigens auch ein Problem, welches Maptrip nicht hat 😉

    Edit:
    Beispiel 1
    https://goo.gl/cidzZb
    https://goo.gl/uz9YSL
    Beispiel 2
    https://goo.gl/TLg7r4
    https://goo.gl/pQswAK

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