Garmin Enduro: Smartwatch für Sportler kostet ab 800 Euro

Garmin hat eine neue Smartwatch vorgestellt. Sie hört auf den Namen Enduro. Wie so oft wendet sich Garmin an Sportler, so auch mit der Enduro, die über Multisport-Smartwatch-Funktionen speziell für die anspruchsvollen Bedürfnisse von Ausdauersportlern verfügt, so das Unternehmen. Dafür müssen jene auch etwas tiefer in die Tasche greifen. 800 Euro, bzw. 900 Euro in der Titan-Ausgabe, werden fällig.

Die Trail-Run VO2max zeichnet das Fitnesslevel ab sofort unter Berücksichtigung der Trail-Verhältnisse auf. Die Erweiterung des ClimbPro Features ermöglicht es nun Echtzeitinformationen zu aktuellen und bevorstehenden Anstiegen zu erhalten, einschließlich der prozentualen Steigung, der Distanz und der gewonnenen Höhe.

Für einen optimalen Abstieg liefert die Enduro diese Informationen im Trailrunning-Modus nun auch beim Downhill, so Garmin in seiner Ankündigung. Ganz neu ist die Ultra Run App: Athleten können während des Wettkampfes über die LAP-Taste Pausen bei Verpflegungsstationen aufzeichnen und im Anschluss via Garmin Connect auswerten.

Die Garmin Enduro im Detail

UVP: 799,99 €; in der Titanvariante 899,99€; Verfügbarkeit: ab sofort

  • Neu: Akkulaufzeit bis zu 80 Stunden im GPS-Modus und bis zu einem Jahr im Battery-Saver-Modus dank Power Glass mit Solar-Ladelinse und verbessertem Prozessor
  • Neu: Trail-Run VO2max – Ermittlung der VO2max unter Berücksichtigung des Trails und der Hitze- und Höhenakklimatisierung
  • Neu: Ultra Run App – Timer protokolliert Verweildauer an Versorgungsstation
  • Neu: Erweiterte ClimbPro Funktion mit Echtzeitinformation zu aktuellen und bevorstehenden Anstiegen und Downhill
  • Neu: Extrem leichtes und atmungsaktives UltraFit Nylonarmband, für einen perfekten Sitz am Handgelenk
  • Workout-Vorschläge basierend auf aktuellem Trainingsstatus
  • Besonders leicht in der Titanvariante mit 58 Gramm sowie in der Edelstahl-Version mit 72 Gramm
  • 1,4 Zoll großes Display
  • Verbesserte Erholungszeit – berücksichtigt Training, Stress und mehr
  • Smarte Funktionen wie Garmin Pay und Smart Notifications
  • Automatische Unfallbenachrichtigung und Notfallhilfe (manuell) bei Kopplung mit dem Smartphone

Die Garmin Enduro lässt sich ab sofort bestellen, die Herstellerseite liefert auch noch Informationen über die zahlreichen Funktionen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. Erst wollte ich schreiben „Mein erstes Auto hat 800 Euro gekostet“. Dann fiel mir aber auf, was meine alte TagHeuer mal gekostet hat und die kann grandioserweise nur die Uhrzeit anzeigen 😉
    Trotzdem sehe ich hier nicht den Mehrwert, der 300% Preis ggü. den beiden anderen „Flagschiffen“ (Samsung/Apple) rechtfertigt.

    • Wenn du aktiver Iron Man Sportler bist, sind die 800€ für die Uhr auch nur Peanuts.

    • Ich wette, die Tag Heuer geht aber heute immer noch. Die Garmin wird zu Elektroschrott, wenn Gamrin sich dazu entschließt und die App Auslaufen lässt.

      Ich habe kein Problem mit teuren Sachen, wenn sie es wert sind und langlebig sind. Wie lange wird der Akku in dieser Uhr Leben? Kann man ihn leicht tauschen? Was funktioniert noch in 5 Jahren, was in 10?

      • Ein bisschen kann ich dir schon dazu Antworten geben. Habe die Fenix 3, seit 5 Jahren. Akku hält ungelogen, so lange wie vor 5 Jahren. Vermutlich die unheimlich schonenden Ladeströme und thermisch war der Akku auch keinen Extremen ausgesetzt.
        Die Garmin App ist für Garmin so wie für Apple iTunes. Also halte ich für unwahrscheinlich, dass sie ersatzlos in 5 Jahren von Garmin gelöscht wird.
        Aber selbst wenn, die Uhr speichert 4 oder 5 Tage Daten, sodass man zumindest selbst ohne Internet fast eine Woche Daten am Handgelenk hat.

        • Ich sehe das genauso…… und selbst wenn, kann ich die Daten immer noch per Kabel direkt nach Connect hochladen.
          Aber die App bündelt eben nicht nur die Uhren sondern auch zum Beispiel die Edge Radcomputer.
          Ich sehe auch keinen Grund, warum die App eingestellt werden könnte.

          • Da fallen mir ganz viele Gründe ein. Auch schon oft im Premium Segment erlebt, dass etwas eingestellt wurde und man auf Hardwareschott sitzen bleibt.

    • Ich hatte über 3 Jahre die erste Apple Watch im Gebrauch. Als Flagschiff würde ich sie jetzt nicht bezeichnen. 19 Stunden Akkulaufzeit ist dabei noch das schlimmste gewesen. Abends ausschalten und solche Dinge sind ein Muss bei der AW. Insgesamt muss man sich viel zu viel darum kümmern. Stand heute würde ich keine AW mehr kaufen.

      • Wenn ich mich morgens fertig mache nehme ich die AW ab und lade sie. Die restlichen 23 Stunden am Tag trage ich sie und habe, wenn ich sie abmache, noch 30% Akku übrig.

        • Ich weiß ja nicht, wie das bei dir und anderen so läuft, aber offenbar bin ich morgens deutlich flotter unterwegs als viele andere. Jedenfalls reicht es nicht, die Apple Watch in der Zeit so weit zu laden, dass ich am nächsten Morgen noch 30% auf der Uhr habe.

  2. Die anderen sind auch keine Flagschiffe. Eine Garmin kann sehr viel nur vieles leider ni ht richtig. Das ist aber ein anderes Thema und i h nutze Garmin Uhren schon seit Jahren. Was mich nur wundert, warum eine Enduro für 800 ohne Musik, ohne offline Karten und ohne Wlan für den Preis was meine Fenix gekostet hat?

    • So wie auch die Enduro darstellt, ist sie rein speziell für die Zielgruppe der Ausdauersportler gemacht worden.
      Mit GPS soll die etwa 80 Stunden Akkulaufzeit bieten.
      Da kommt die Fenix bei weitem nicht heran.

      Von Alltagstauglich spricht auch Garmin nicht. Für Iron Man, Ultra Marathon Läufer etc. dürfte die Uhr interessant sein um Daten auszuwerten und so den Wettkampf zu optimieren.
      Da braucht es auch kein WLAN oder ähnliche Spielereien.
      Bei so einem engen Einsatzbereich ist die Uhr für die meisten schlicht uninteressant. Aber in ihrem Bereich wird die ihren Job schon gut erledigen.

  3. haha wie der Mode Begriff Enduro mal wieder ausgenutzt wird….

  4. Dirty Heizer says:

    Genau deshalb werde ich mir diese auch bestellen ( wegen der mega Laufzeit mit GPS für mich als ultra läufer)
    Man muss auf langen märschen keine Power Bank oder laufen die ihren sogar wechseln oder nur die ersten 100km oder so aufnehmen..
    der einzige Nachteil zu meiner Fenix 3 das fehlende WLAN.

    • Die Honor GS pro bietet 100h bei aktivierten GPS. 24 Tage im Normalbetrieb. Und die Uhren von Huawei halten hier wirklich was sie versprechen. 800€ sind einfach übertrieben.

      • Die Honor GS pro läuft nur im GPS Energiesparmodus 100h, im normalen GPS Modus läuft sie 40h, also etwas halb so lange wie die Garmin Enduro. Im Maximaler GPS-Akku-Modus soll die Enduro 200h laufen mit Solar 300h. Die Garmin gewinnt klar in jedem Modus gegen die Honor GS Pro, aber ob das den Preis rechtfertigt muss jeder selber entscheiden.

      • Das mag zwar ne GPS-Uhr sein, hat aber mit dem Anwendungsszenario für die Garmin Enduro ungefähr nichts zu tun. Fangen wir einfach mal beim Barometer an.

  5. Wenn ich jährlich um die 80.000 km und mir mit einem Kfz zurücklege, was in der heutigen Zeit, wo es Audio Visuelle Kommunikationslösungen gibt sehr viel ist, kann ich mir überlegen eine S Klasse oder ähnliches Modell zu zu legen. Mache ich extrem viel Sport, im semi professionellen Bereich, kann ich es mir überlegen mir eine 800 € Sport Uhr zu zu legen.

  6. Was ist jetzt der Unterschied zur Fenix 6xPro?

    • Die Akkulaufzeit ist erheblich höher als bei der Fenix, auch wenn ich die 80 Stunden GPS-Laufzeit für die Praxis zu hoch angegeben finde.
      Da kommt die Fenix nicht dran, die hat auch keinen Solarladefunktion.

  7. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass Garmin bald eine neue Sensorgeneration einführt, stimmt das, gibts da schon was näheres?

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