Gameloft veröffentlicht Quartalsergebnisse: so viel Umsatz macht Freemium

Gameloft hat Quartalsergebnisse veröffentlicht, die sich sehen lassen können. Obwohl – oder besser gerade, weil – man vermehrt auf das Freemium-Modell bei Spielen setzt, konnte der Umsatz erneut im zweistelligen Prozentbereich gesteigert werden. Sowohl zum vorherigen, als auch zum Vorjahresquartal. Insgesamt erwirtschaftete die Software-Schmiede in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 171 Millionen Euro.

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[werbung] Das dritte Quartal 2013 ist das beste Quartal überhaupt und hat einen Anteil von 61,7 Millionen Euro am Gesamtjahresumsatz. Der Umsatz auf Smartphones und Tablets macht dabei mit 69% den größten Anteil des Umsatzes aus. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich der Umsatz auf diesen Plattformen um 31%.

Für die Freemium-Kritiker, die es ja auch unter Euch zu Genüge gibt: Über 80% des Umsatzes auf Smartphones und Tablets stammt aus In-App-Käufen oder Werbung. Das erklärt vielleicht, warum die Entwickler immer häufiger auf dieses Geschäftsmodell zurückgreifen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. ‚türlich, für die unternehmen sehr profitabel,
    aber wie so oft für die kunden totaler shit

    bei so einem freemium app hab‘ ich immer das gefühl, als wäre es was halbes

  2. Wenn 95% der spiele Freemium sind, wundert mich ein Umsatz von 80% mit diesen nicht.
    Offtopic:
    Könnt ihr endlich mal ein vernünftiges Kommentarfeld implementieren. Die. Verzögerung beim Tippen auf dem iPad nervt wie Hulle.

  3. Yay Pay-To-Win forever…

    Naja wenigstens gibt es noch Indie-Klitschen die sich auf so etwas nicht einlassen, da lasse ich dann auch gerne 5-15 Euro auf der virtuellen Theke, habe dann aber das komplette Game. 🙂

    PS: Gegen richtige iAP Games wie Walking Dead habe ich nichts, nur gegen das Pay-Forever-To-Be-Able-To-Play-The-Game-A-Little-Bit Modell (auch PFTBATPTGALB genannt )

  4. Generell habe ich nichts gegen das Freemium Modell und In-App Käufe, solange das Konzept fair gestaltet ist, und man nicht das Gefühl hat über den Tisch gezogen zu werden.
    Zum Glück ist das mittlerweile bei den meisten Apps der Fall, und bei denen die über die Stränge schlagen hagelt es schnell 1 Stern Bewertungen im App Store und man ist davor gewarnt.

  5. Von mir bekommen die trotzdem keinen Cent mehr für ihren Fremium und Paymium Mist!

  6. Freemium ist die Pest der Neuzeit! Ständig wird man genötigt was zu kaufen und es gibt kaum ganes die ich meinem kleinen aufs tablet spielen kann wo nicht ständig inapp käufe aufploppenn oder er genötigt wird sein Erfolg oer Facebook zu posten…. Ein echtes Problem!

    Wäre bereit für manche app/game wesentlich mehr zu zahlen wenn ich vor dem Rotz ruhe hätte.

    Spiele von Gameloft meide Ich derzeit so gut wie komplett

  7. Von mir sehen sämtliche Entwickler nicht einen Cent für Spiele mit diesem ‚Konzept‘. Genauso wie ich digitale ‚Collectors‘ Editionen bzw Digital Deluxe Versionen nicht kaufe. 15€ mehr, damit ich zwischen verschieden Outfits meiner Spielfigur wählen kann, die ich nicht mal selbst sehen kann, weil es ein Egoshoter ist? Das gleiche gilt für diese total überteuerten DLCs, die keinen oder nur sehr wenig neuen spielbaren Inhalt bringen.
    Da reaktiviere ich dann lieber wieder meinen WoW Account.

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