Gamecampus: Neues Portal soll beim Einstieg in die Spieleindustrie helfen

Der Branchenverband game weist auf ein neues Online-Portal in Deutschland hin: gamecampus.de soll potenziellen Neueinsteigern helfen, einen Weg in die Spieleindustrie zu finden. Man will dort alles auf einen Blick bündeln: Ausbildungsgänge, Bildungseinrichtungen und Berufsbilder der Games-Branche. Auch eine Datenbank mit Experten, die zu Games-Themen forschen, gibt es dort. Das Portal soll auch helfen, neue Fachkräfte zu gewinnen. Denn jene werden auch in der deutschen Spieleindustrie dringend gesucht.

Auch für Jugendliche bietet man dabei Infos an: Welche Berufsbilder gibt es in der Games-Branche? Mit welchen Studiengängen gelingt der Einstieg und von welchen Hochschulen werden diese angeboten? All das möchte man beispielsweise beantworten. So bietet ein neu gestalteter Wegweiser eine Übersichtskarte zu verschiedenen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland. Auch die einzelnen Bildungseinrichtungen zeigen auf ihren Profilen Informationen über ihre Angebote. Daneben gibt es detaillierte Berufsbilder sowie Videos, in denen Kreative aus der Games-Branche Einblick in ihre Tätigkeiten geben. Zusätzlich steht eine Übersicht zu Forschungsprojekten zur Verfügung. Die Einträge auf dem Portal können von den betreffenden Hochschulen und Bildungseinrichtungen fortlaufend erweitert werden.

2021 wuchs die Anzahl an Unternehmen, die Games in Deutschland entwickeln oder vermarkten, innerhalb eines Jahres um rund 20 Prozent auf 749. Entsprechend gebe es laut dem Branchenverband game viele Einstiegs- und Weiterentwicklungschancen. Vielleicht hilft das neue Portal da ja beiden Seiten. Halte ich persönlich für eine ganz gute Sache, auch wenn es natürlich für potenzielle Einsteiger sinnvoll ist, sich auch aus anderen Quellen Anregungen zu holen – etwa um kritisch die Arbeitsbedingungen in der Branche zu prüfen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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