Game Awards 2019: Viele Neuigkeiten und erstes PS5-Spiel „Godfall“ vorgestellt


Auch wenn bei den Game Awards eher die Selbstbeweihräucherung der Industrie im Vordergrund steht, wie es das solche Events eben naturgemäß so an sich haben, wurden im Rahmen der Veranstaltung auch neue Trailer zu Spielen gezeigt. Da hat es auch abseits der Vorstellung der Xbox Series X also durchaus einige Highlights gegeben.

Beispielsweise zeigt Sony, wie zuvor versprochen, einen längeren Trailer zum Open-World-Spiel „Ghost of Tsushima“ für die PS4. Hinter dem Titel stecken Sucker Punch, die unter anderem für die Spiele der Reihe „inFamous“ bekannt sind.

Das Video zum Spiel sieht extrem vielversprechend und auch technisch sehr beeindruckend aus. Hier könnte es sich um einen der letzten, großen Exklusivitel für die PS4 handeln, der noch einmal alles aus der Konsole herauskitzelt.

Da können wir auch direkt bei Sony bleiben, denn es wurde auch das Spiel „Godfall“ enthüllt – für die PlayStation 5! Da erhält man also einen kleinen Vorgeschmack auf das, was wir von der Next-Generation-Konsole erwarten können. Hinter dem Spiel steckt aber kein eigenes Studio der Japaner, sondern Gearbox. In der Tradition von Gearbox soll es sich dann hier auch um ein kooperatives Loot-Game handeln – allerdings keinen Shooter wie „Borderlands“, da eher der Nahkampf im Fokus zu liegen scheint. Die Entwickler sind Counterplay Games, während Gearbox als Vertrieb agiert.

Auch zu „Final Fantasy VII Remake“ gab es einen neuen Clip. Leider habe ich auf das Game nicht so viel Bock, da ich den siebten Teil der Reihe für überbewertet halte. Ich denke, er hat hauptsächlich so viele Fans, weil es eben das erste „Final Fantasy“ gewesen ist, das auch offiziell in Europa erschienen ist und zudem den Sprung zu 3D wagte. Klar, ich mag das Original, habe an der ersten PlayStation aber immer „Final Fantasy IX“ bevorzugt. Mein Liebling bleibt „Final Fantasy VI“, das aus meiner Sicht eher eine Neuauflage verdient hätte. Aber warten wir es mal ab.

Irgendwie soll es, trotz der Pleite, auch mit „The Wolf Among Us 2“ von Telltale Games weitergehen. Viel verrät uns der kleine Teaser zum zweiten Teil allerdings nicht. Entwickelt wird das Spiel in Kooperation mit AdHoc, einem neuen Studio, in dem sich viele ehemalige Telltale-Entwickler versammelt haben.

Mit „Ruined King – A League of Legends Story“ wird es zudem einen Ableger des beliebten Multiplayer-Titels von Riot geben. Viel bekannt ist zu diesem Titel ebenfalls noch nicht, außer, dass er eine kürzere, lineare Geschichte präsentieren soll.

Mit „Convergence – A Leag of Legends Story“ gibt es dann auch noch ein etwas farbenfroheres Pendant. Beide Spin-Offs zu „League of Legends“ sollen sowohl für den PC als auch Konsolen erscheinen. Könnte für Fans ja vielleicht etwas sein.

Für die Freunde von Nintendo wurde „Bravely Default II“ für die Switch vorgestellt. Da hätte sogar ich Interesse, denn das JRPG sieht herrlich verträumt aus und erinnert mich in der Atmosphäre ein wenig an „Final Fantasy VI“. Besäße ich eine Switch, wäre dieses Spiel also ein absoluter Must-Have-Titel für mich.

Nun denn, 2020 wird ein besonders spannendes Gaming-Jahr, da Ende des Jahres sowohl die PlayStation 5 als auch die Xbox Series X auf den Markt kommen. Da werden uns in den nächsten Monaten sicherlich noch einige Ankündigungen erwarten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Und wieso fehlt der Trailer für das erste Xbox Series x Spiel? Hellblade 2.

    Das sieht wenigstens aus wie ein next gen Spiel in Jahre 2020 aus. Godfall eher was auch auf der Switch läuft…

  2. SPOILER falls jemand FFVII nicht kennt und es noch spielen will…..

    FF VII lustig wie unterschiedlich das bewertet wird. Ich habe gerade in USA Aerith Gainsborough als Figur gekauft, weil mir immer noch dieses Entsetzen in den Knochen sitzt, dass sie damals getötet wurde (ich hatte sie auch noch nach meiner Holden benannt).

    • André Westphal says:

      Das war natürlich auch ne sehr prägnante Szene, die hat mich damals auch mitgerissen. Mir war Teil VII aber schon damals zu Sci-Fi-lastig, eine Richtung, in die man dann ja immer weiter ging. Ich mochte die Steampunk-Elemente in FF VI da deutlich lieber und fand die Geschichte auch deutlich emotionaler – etwa dieser Bruch in der Mitte, wo man eigentlich schon ans Spielende glaubt und dann nochmal alle aus der Party wieder zusammensammeln musste, sah wohin sie sich entwickelt haben…

      Da hatten alle Figuren einfach so tolle, persönliche Geschichten, die man miterlebt hat – trotz 16-bit-Grafik. Allerdings wäre ein Remake da wohl ein noch größeres Mammutprojekt – das wäre für mich aber halt der absolute Traum.

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