
Bis zu einem gewissen Grad sind Spiele, wie jede Form von Kunst, ja auch Geschmackssache. Etwa frage ich mich, warum ausgerechnet der Walking-Simulator „What Remains of Edith Finch“ für die beste Story gewürdigt wurde. Ich empfand das Spiel als stinklangweilig und die Erzählweise als holprig. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mit dem gesamten Genre wenig anfangen kann und auch schon bei ähnlich angelegten Titeln wie „Gone Home“, „The Vanishing of Ethan Carter“ oder „Everybody’s Gone to the Rapture“ ins Schnarchen geriet.
Ich fasse einfach mal für euch die jeweiligen Gewinner der Unterkategorien zusammen:
Game of the Year
„The Legend of Zelda: Breath of the Wild“
Best Game Direction
„The Legend of Zelda: Breath of the Wild“
Best Narrative
„What Remains of Edith Finch“
Best Art Direction
„Cuphead“
Best Score / Music
„NierR: Automata“
Best Audio Design
„Hellblade: Senua’s Sacrifice“
Best Performance
Melina Juergens (in „Hellblade: Senua’s Sacrifice“ als Senua)
Games for Impact
„Hellblade: Senua’s Sacrifice“
Best Ongoing Game
„Overwatch“
Best Mobile Game
„Monument Valley 2“
Best Handheld Game
„Metroid: Samus Returns“
Best VR / AR Game
„Resident Evil 7: Biohazard“
Best Action Game
„Wolfenstein II“
Best Action / Adventure Game
„The Legend of Zelda: Breath of the Wild“
Best Role Playing Game
„Persona 5“
Best Fighting Game
„Injustice 2“
Best Family Game
„Super Mario Odyssey“
Best Strategy Game
„Mario + Rabbids Kingdom Battle“
Best Sports / Racing Game
„Forza Motorsport 7“
Best Multiplayer
„Fortnite“
Most Anticipated Game
„The Last of Us: Part II“
Best Independent Game
„Cuphead“
Best Student Game
„Level Squared“
Trending Gamer
Guy Beahm
Best E-Sports Game
„Overwatch“
Best E-Sports Player
Lee sang-hyeok
Best E-Sports Team
Cloud9
Best Debut Indie Game
„Cuphead“
Best Chinese Game
„jx 3 HD“
Könnt ihr euch mit den Gewinnern arrangieren? Ich hätte meinem diesjährigen Liebling „Persona 5“ z. B. auch den Preis für Games for Impact verliehen. Damit sind Spiele gemeint, die soziale Probleme und gesellschaftlich kontroverse Themen ansprechen. Außerdem hätte ich „Assassin’s Creed: Origins“ oder „Horizon: Zero Dawn“ als bestes Action-Adventure ausgezeichnet. Ich zähle aber wohl auch zu den wenigen Gamern, die „The Legend of Zelda: Breath of the Wild quasi „nur ganz gut“ fanden.
Falls ihr euch die Preisverleihung rückblickend noch einmal ansehen möchtet, findet ihr oben den passenden Stream.