Galaxy S9 soll mit moderaten Neuerungen kommen

Samsung wird nächstes Jahr aller Voraussicht nach ein Galaxy S9 vorstellen. Das dürfte wiederum bereits im ersten Quartal über die Bühne gehen, nämlich zum Mobile World Congress – ist also gar nicht mehr so weit weg. Ein Bericht bei BusinessKorea möchte nun einige Details zum Galaxy S9 verraten. Interessant dabei: Ein Statement von Samsung, dass quasi Teile des Berichts bestätigt. Demnach wird das Galaxy S9 eine Verbesserung des Galaxy S8, ohne allerdings auf zu krasse Änderungen zu setzen.

Innovationen sollen vor allem durch die UX kommen, die Hardware entsprechend optimiert werden. Zum Beispiel im Bereich der Gesichtserkennung. Die ist bei Samsung nicht neu, soll aber in den neuen Modellen verbessert werden. Der Bericht ist da etwas unklar. Demnach soll Samsung weiterhin auf einen 2D-Scan setzen, obwohl eben für das nächste Modell eine 3D-Erkennung angedacht war. Verbessert werden soll die Funktion dennoch.

Ebenso gab es bereits Gerüchte, dass Samsung beim Galaxy S9 sowohl hinten als auch vorne auf eine Dual-Kamera setzen wird. Das Galaxy Note 8 war das erste Samsung-Smartphone mit Dual-Kamera. Diese wird es rückseitig auch beim Galaxy S9 geben, auf der Vorderseite soll jedoch eine Single-Cam zum Einsatz kommen. Die rückseitige Dual-Kamera soll im Vergleich zum Galaxy Note 8 aber noch einmal verbessert sein und Aufnahmen mit 1000 Bildern pro Sekunde ermöglichen.

Die Kamera-Sensoren sollen auch dafür sorgen, dass der Preis des Galaxy S9 erst einmal hoch sein wird. Sie kosten das Doppelte bis Dreifache normaler Sensoren und wird einen beachtlichen Teil der Herstellungskosten ausmachen.

Beim Prozessor soll Samsung wieder auf zwei Varianten setzen. Einmal soll ein Exynos 9810 zum Einsatz kommen und einmal ein Snapdragon 845 von Qualcomm. In beiden Fällen aber ein Samsung AI Chip, der für Spracheingaben verantwortlich ist.

Das Statement von Samsung zum Galaxy S9:

„Although the Galaxy S9 may not have the innovative features expected by the market, we are focusing on enhancing the completeness of the Galaxy S8 hardware and an innovative user experience (UX).“

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

13 Kommentare

  1. „…and an innovative user experience (UX).“ aus dem Mund von Samsung empfinde ich immer wie einen Fluch.

  2. Dann frage ich mich, wann du zuletzt ein Galaxy-Gerät in den Händen hattest, Wolfgang. Da hat sich einiges getan.

  3. Ich hoffe mal das es nicht Galaxy S9 heißen wird. Es ist maximal ein Galaxy S8s!

  4. Umso besser, dann kann ich bei meinem geliebten S8 ein Jahr länger bleiben. Ich würde mich allerdings freuen, wenn beim S9 ein Fingerabdrucksensor unter dem Display verbaut wäre. Das Entsperren des S8 ist sehr schlecht und zu 90% nehme ich das Muster, da alles andere zu umständlich ist oder nicht richtig oder zu langsam funktioniert.

  5. @Yannik, da muss ich Wolfgang zustimmen. Auch die aktuelle UX wirkt immer noch wie ein Spielzeugtelefon mit unlogischer Struktur.

  6. Die Geräte mit Snapdragon sind aber nicht in Deutschland erhältlich, oder?

  7. Ebenso wie beim iPhone 7 und 8 wird es hier also mehr als Sinn machen, auf das alte Modell zu setzen, also das S8, und damit viel Geld zu sparen. Das S8 gibt es gerade für 450€.

  8. Ich nutze seit acht Jahren privat Android, und nachdem mich das S7 und S8 sehr enttäuscht haben, werde ich wohl oder über nun auch privat auf Apple umsteigen. Schönen Dank auch Samsung

  9. @DFFVB Nur weil dich die Geräte enttäuscht haben solltest du nicht alle Androiden in eine Schublade tun. Andere Hersteller haben auch schöne UIs und sind sogar noch günstiger und laufen runder.

    @HO selbst 450€ ist das S8 noch uninteressant wenn man bedenkt das die Exynos-Geräte nur beschränkt nutzbar sind.

  10. Die Position des Fingerabdruckscanner beim S8 ist ein schlechter Scherz.
    Ebenso funktioniert der Iris Scanner in der Praxis sehr, sehr schlecht.

  11. Mal gucken. Mein S6 wird nächstes Jahr drei Jahre alt und wäre an der Zeit, mal wieder auf das aktuelle Modell upzudaten. Im Gegensatz zu einigen anderen hier fand ich das TouchWiz-UI bei Samsung immer schon besser als beim reinen Android, viele Sachen von Samsung sind ja später auch im reinen Android übernommen worden.
    Andererseits ist die Weiterentwicklung bei den Smartphones ja inzwischen deutlich langsamer geworden und ich könnte wohl auch noch ein Jahr mit dem S6 leben.

  12. @Bockwurst: Die Exynos-Versionen waren oft leistungsstärker als die Smartdragon-Versionen. Wer beim originalen Samsung-ROM bleibt, fährt mit Exynos besser, nur wenn selbst was anderes flashen will, hat Vorteile durch die bessere Unterstützung der Smartdragon durch die ROMs von Dritten.

  13. @George99 Wer beim originalen Rom bleibt ist das Problem. Kannst nur das drauf machen. Selbst greife ich da lieber zu den Androiden wo man mehr Spielraum hat. Kosten weniger und müssen sich auch hinter den „überbewerteten“ Marken nicht verstecken.

    Auf meinem kann ich sogar Features der Kamera vom Google Pixel nutzen was derzeit unter anderen auch bei den OnePlus 3 funktioniert 🙂

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.