Google verschärft ab Februar 2021 die Sicherheitsanforderungen von Drittanbieter-Apps, die auf die G Suite zugreifen wollen. Apps, die „wie früher“ euren Benutzernamen und das Passwort für den Zugriff auf die Google-Daten abfragen, werden somit abgeklemmt, sie müssen zukünftig auf OAuth setzen – viele App-Entwickler haben in den letzten Jahren ja schon dahingehend umgebaut.
Google hat Administratoren der G Suite schon entsprechende Mails zugestellt, in denen über den Umstand aufgeklärt wird. So werden Apps, die nach dem alten Verfahren arbeiten, ab dem 15. Juni 2020 sich nicht bei einer Neueinrichtung verbinden lassen. Dazu gehören auch Anwendungen von Drittanbietern, die über Protokolle wie CalDAV, CardDAV und IMAP den passwortgeschützten Zugriff auf Google-Kalender, Kontakte und E-Mails ermöglichen. Wer eine App vor diesem Datum verbunden hat, der kann diese erst einmal weiterhin nutzen. Ab dem 15. Februar 2021 ist dann ganz Feierabend, Apps, die dann nicht auf OAuth setzen, werden komplett vom Zugriff auf die G Suite ausgeschlossen.
