FRITZ!Powerline 546E bekommt FRITZ!OS 7.01

Kurz notiert für unsere Leser, die im Besitz von FRITZ!Powerline 546E sind. AVM hat heute die Veröffentlichung von FRITZ!OS 7 für das Gerät verkündet – genauer gesagt handelt es sich dabei um Version 7.01 von FRITZ!OS. Die Aktualisierung kann ab sofort über die Benutzeroberfläche eurer FRITZ!Box oder über die des 546E gestartet werden. Nach der Installation von FRITZ!OS 7.01 auf dem FRITZ!Powerline 546E müssen Anwender das Gerät zunächst für Mesh aktivieren, wenn nicht bereits geschehen.

Neue Features in FRITZ!OS 7.01 im Detail:

* Übernahme der Einstellungen für Automatische Updates, Pushservice sowie der AVM-Dienste auf alle Geräte im Mesh

Ob ein FRITZ!-Produkt für Mesh aktiviert ist, können Sie in der Mesh Übersicht der FRITZ!Box (des Mesh Masters) unter
„fritz.box -> Heimnetz -> Mesh“ überprüfen. Hier sind Produkte im Mesh mit einem entsprechenden Symbol „Mesh aktiv“ gekennzeichnet.
Ein FRITZ!WLAN Repeater oder FRITZ!Powerline-Repeater mit installiertem FRITZ!OS 6.90 oder neuer kann auf verschiedene Wege für Mesh aktiviert werden:
– Ist das Produkt in Werkseinstellungen und wird neu mit der FRITZ!Box verbunden, wird es automatisch für Mesh aktiviert
– Ist das Produkt bereits verbunden, aber nicht für Mesh aktiviert, wird es per Tastendruck am aufzunehmenden Produkt und zusätzlichem
Tastendruck an der FRITZ!Box zum Mesh hinzugefügt. An der FRITZ!Box verwenden Sie hierfür die Taste, die WPS auslöst (je nach Modell kurzer
Tastendruck bei „Connect“ bzw. „WPS“ Taste oder langer Knopfdruck (6 Sekunden) bei WLAN/WPS Taste)
Detaillierte Anleitungen, weitere Informationen und die Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema Mesh finden Sie auf avm.de/mesh-faq

* Erhöhung der Sicherheit bei WLAN durch Unterstützung für Protected Management Frames (PMF)

FRITZ!OS unterstützt jetzt eine erweiterte Sicherheit beim Anmeldeprozess von WLAN-Geräten. „protected management frames“ (kurz: „PMF“)
bieten einen erweiterten Schutz der WLAN-Verbindung in der Verbindungsaufbauphase.
PMF ist nach IEEE 802.11w-2009 standardisiert und wird mit entsprechend ausgestatteten WLAN-Geräten automatisch von FRITZ!Box angeboten
bzw. ausgehandelt. Das neue Leistungsmerkmal ist bereits aktiv und findet sich in der Bedienoberfläche unter
WLAN > Sicherheit > Weitere Sicherheitseinstellungen.

* Mit „FRITZ! Hotspot“ besonders komfortabel einen öffentlichen WLAN-Zugang anbieten

Mit dem neuen FRITZ!OS ab Version 7.0 vereinfacht AVM die Nutzung des FRITZ! Hotspots. Anwender können nun noch leichter einstellen, ob sie den
WLAN-Gastzugang unverschlüsselt als offenen Hotspot oder verschlüsselt als privaten Hotspot bereitstellen möchten. Beim offenen Hotspot
muss kein Netzwerkschlüssel eingegeben werden. Cafés, Arztpraxen oder Firmen sowie alle FRITZ!Box-Anwender können ihren Gästen einen komfortablen
Internetzugang anbieten, der den aktuellen rechtlichen Bestimmungen entspricht. Ob privater oder offener Hotspot, die Gäste können nicht auf das
Heimnetz zugreifen und surfen über ein zweites WLAN, das die FRITZ!Box bereitstellt.

Sicher & volle Kontrolle
Der Betreiber des Hotspots kann entscheiden, welche Anwendungen im Gastnetz genutzt werden können und welche nicht. Tägliche E-Mails informieren
die Hotspotbetreiber welche Geräte wann im Funknetz angemeldet waren. Ein weiterer Vorteil ist die Bandbreitenreservierung. Darüber wird festgelegt,
welcher Anteil der Datenrate für das eigene WLAN reserviert ist und wie viel den Gästen zur Verfügung steht.

Individuell & Komfortabel
Komfort für Gäste bietet die Willkommensseite des FRITZ! Hotspot. Mit kurzem Begrüßungstext, Foto oder Logo können Cafés oder Geschäfte Kunden
ansprechen. Außerdem kann man die Gäste, wenn gewünscht, die Nutzungsbedingungen des Hotspots bestätigen lassen. Der Hotspot ist auch dort verfügbar,
wo FRITZ!WLAN Repeater oder Powerline-Geräte mit WLAN für eine bessere Funkabdeckung sorgen.

* Erweiterter Push Service für Powerline-Informationen
Pro vernetztem Powerline-Gerät werden ab sofort die relevanten Informationen erweitert. Zugehörig zum Geräte-Namen wird die betreffende MAC-Adresse
und – falls verfügbar – die aktuelle IP-Adresse gezeigt. Neben allgemeinen Informationen über Produkteigenschaften, wie Powerline-Geschwindigkeits-Klasse
und Unterstützung des MIMO-Verfahrens werden auch aktuelle Informationen über den Software-Stand angeboten. Eine Aussage über die Verbindungsqualität und
-Stabilität bieten aktuelle Dämpfungswerte, Ping-Zeiten und erreichte physikalische (Brutto-) Datenraten jeweils gemessen zu dem lokal per LAN-Kabel an der
FRITZ!Box angeschlossenen Powerline-Produkt. Der Push-Service ist ein regelmäßiger Nutzungsbericht, einzustellen im Menü System des FRITZ!Powerline.

* Powerline wird in besonderen Situationen automatisch unterlagert aktiviert
Wenn ein FRITZ!Powerline sich im WLAN-Brückenmodus befindet und Powerline etwa zum Stromsparen ausgeschaltet wurde, wird Powerline nun automatisch aktiviert,
sobald man auf Powerline-Brücke zurück schaltet. Auch wird bei Druck auf den Powerline-Pairing-Taster Powerline angeschaltet, sofern Powerline zuvor explizit
über die Bedienoberfläche ausgeschaltet wurde. Nach erfolgreicher Verbindung bleibt Powerline angeschaltet.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Schade, dass es kein fritzOS 7 Update für 520E geben wird.

  2. Kann ich nicht bestätigen. Bei AVM immer noch 6.92 für den 546.

  3. http://ftp.avm.de

    #verstehste?

    😉

    Ging bei mir auch nicht über die Oberfläche, aber per FTP.

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