Fossil Carlyle HR im Test: Fünfte Smartwatch-Generation mit Wear OS ausprobiert

Fossil hat bereits im August 2019 seine neuen Smartwatch-Modelle der fünften Generation vorgestellt. Unter den neuen Wearables befindet sich auch die Carlyle HR. Die neuen Smartwatches von Fossil setzen auf Wear OS von Google als Betriebssystem und verwenden als Hardware-Basis den Qualcomm Snapdragon Wear 3100. Ich habe mir die Carlyle HR im Test einmal über mehrere Wochen genauer angeschaut.

Dazu ein Hinweis für euch: Ich bin eigentlich kein Uhrenträger, da mich Gewicht am Handgelenk schnell im Alltag stört – insbesondere beim Tippen. Da ich dreimal die Woche zum Joggen gehe, bin ich aber einer Smartwatch durchaus zugetan, die mir da das Leben leichter macht – vor allem das parallele Tracken von Workouts und Steuern der Musikwiedergabe steht auf meinem Wunschzettel ganz weit oben. Leider haben mich da günstigere Smartwatches wie die Huami Amazfit GTR ja enttäuscht.

Das ist also der Auftritt der Fossil Carlyle HR. Bevor ich nun im Detail auf die Ausstattung und Verarbeitung der rund 300 Euro teuren Smartwatch eingehe, findet ihr unten die wichtigsten, technischen Daten.

Technische Daten der Fossil Carlyle HR

  • Betriebssystem: Wear OS by Google
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon Wear 3100
  • Gehäusegröße: 44 mm
  • Display: 1,28 Zoll, AMOLED, 416 x 416 Pixel, 328 ppi, rund
  • RAM: 1 GByte
  • Speicher: 8 GB
  • Sensoren: Beschleunigungsmesser, Höhenmesser, Umgebungslichtsensor, Gyroskop, Herzfrequenzsensor, Mikrofon, NFC-Schnittstelle, Ungebundenes GPS
  • Batterie-/Akkulaufzeit: Mehr als 24 Std., smarte Batteriemodi für mehrere Tage (je nach Nutzung)
  • Wasserdichtigkeit: 3 ATM
  • Passende Bänder / Gehäuse: 22 mm
  • Konnektivität: Bluetooth Smart Enabled / 4.2 Low Energy
  • Kompatibilität: Android 6.0 und höher (ausgenommen Go Edition), iOS 10.0 und höher
  • Benachrichtigungen: Wecker, App-Benachrichtigungen, Kalenderbenachrichtigungen, E-Mail, Mehrere Zeitzonen, Soziale Netzwerke, soziale Medien, Textnachrichten
  • Funktionen: Aktivitätstracker, Musiksteuerung, Google Pay, GPS, Herzfrequenzmessung, Band zum Wechseln, Benachrichtigungen, individuell einstellbare Zifferblätter, wasserdicht, Lautsprecher
  • Gewicht: ca. 99,79 Gramm
  • Preis: 299,99 Euro

Ausstattung und Verarbeitung

Auf den ersten Blick wirkt die Fossil Carlyle HR Gen5 Smartwatch wenig auffällig. Es handelt sich um eine 44-mm-Uhr mit rundem Bildschirm. Zum Test wurde mir vom Hersteller die Variante mit dem schwarzen Silikon-Armband zur Verfügung gestellt – für den Sport dann wohl auch die beste Wahl. Wie ihr schon oben aus den Specs herausgelesen habt, sind auch GPS und ein optischer Pulsmesser vorhanden. Damit hakt Fossil also zunächst einmal alle wichtigen Punkte ab, die für sportliche Aktivitäten aus meiner Sicht wichtig sind.

Im Lieferumfang der Smartwatch sind neben der Uhr an sich und dem Armband noch etwas Papierkram und eine kleine Ladeschale enthalten. Kleines Detail: Kabel und Schale, die an der Rückseite der Carlyle HR magnetisch hält, sind leider in Weiß gehalten. Da hätte ich mir persönlich die passende Farbe zur Uhr gewünscht.

Positiv: Das runde AMOLED-Display hat natürlich im Jahr 2020 keinen „Plattfuß“ mehr, wie wir ihn noch von älteren Smartwatch-Generationen kennen. Das Gewicht ist mit ca. 99,79 g gering gehalten, sodass selbst mich als Skeptiker die Fossil Carlyle HR Gen5 im Alltag kaum gestört hat – außer beim Tippen, das mag aber auch subjektives Empfinden sein.

Das Gehäuse der Uhr ist sehr gut verarbeitet, keine unnötigen Spalte und auch die Buttons an der rechten Seite, gleich drei an der Zahl, haben für mich einen guten Widerstand. Auch ein Mikrofon und ein Lautsprecher sind an der Smartwatch vorhanden, um z. B. den Google Assistant direkt zu steuern. Das Display der Smartwatch bietet dabei zwar formal keine hohe Auflösung, am kleinen Screen wirkt aber alles ausreichend scharf. Dank AMOLED-Technik bekommt ihr perfekte Kontraste und Schwarzwerte und selbst bei Sonneneinstrahlung war der Bildschirm für mich immer super lesbar.

Die Bedienung

Fossil hat sich entschieden bei der Fossil Carlyle HR Gen5 etwas über die Standard-Bedienung in Wear OS hinauszugehen. So bietet man ja an der Seite drei Buttons an, von denen der mittlere zudem wie eine Krone drehbar ist. Ihr könnt aber natürlich dennoch die reguläre Bedienung verwenden, wie ihr sie eben von Googles Betriebssystem für Smartwatches gewohnt seid: Also eben die Steuerung über den Touchscreen mit den üblichen Wischgesten, die ich an dieser Stelle nicht wieder einzeln rekapitulieren möchte.

An der Software hat Fossil sonst auch nicht weiter rumgemacht bzw. nur seine eigene App ergänzt, die im Grunde lediglich der Verwaltung der Watchfaces dient. Ansonsten bekommt ihr hier eben Google Wear OS mit all seinen Vor- und Nachteilen. Doch was steuern denn dann die drei Buttons an der rechten Seite der Carlyle HR? Nun, der oberste führt euch zu den sogenannten Kategorien, wo ihr unterschiedliche Watchfaces anlegen speichern könnt, um schneller zwischen ihnen zu wechseln.

Der mittlere Button führt euch nach dem Tastendruck auf den Homescreen zurück. Ihr könnt ihn aber auch drehen – vom Homescreen aus führt euch das Drehen nach unten etwa zu den Einstellungen, während das Drehen nach oben die Benachrichtigungen aufruft. Auf anderen Bildschirmen, etwa in den erweiterten Settings, scrollt ihr damit. Im Grunde lässt sich also damit das Wischen ersetzen – ist aber gewöhnungsbedürftig.

Dann wäre da ja noch der Dritte im Bunde: Die untere Taste führt euch als Standardeinstellung direkt zu den Workouts. Über die offizielle Fossil App könnt ihr die Tasten aber euch anders belegen, falls ihr andere Shortcuts bevorzugt. Ich finde das Konzept von Fossil gelungen, auch wenn für mich abseits des Apple-Kosmos Samsungs frühere Lösung mit der drehbaren Lünette immer noch die beste Alternative bleibt.

Die Fossil Carlyle HR beim Sport

Ich musste das Tracking von Workouts an der Carlyle HR manuell starten, dabei bietet das kleine Wearable aber eine großzügige Auswahl an Aktivitäten an. Mit von der Partie sind Walking, Laufen, Radfahren, Krafttraining, Herausforderungen für euch (z. B. Kniebeugen, Liegestützen oder Situps), Aerobic, Badminton, Basketball. Fußball und viele mehr – sogar so etwas wie Gärtnern wird speziell berücksichtigt.

Nach jedem Workout habe ich die Fossil Carlyle HR bzw. dessen Armband übrigens erst einmal gründlich gereinigt, denn da sammelt sich aufgrund der leichten Wölbung am Rand schon gerne der Schweiß. Das Tracking hat in meinem Fall aber 1a funktioniert, was ich in der Vergangenheit auch nicht immer bei Smartwatches sagen konnte. So wurde beim Laufen die Entfernung zuverlässig erfasst. Da habe ich die ausgewiesene Distanz zur Kontrolle mit früheren Messungen aus dem Training mit dem Xiaomi Mi Band 4 aber auch der Jabra Elite Sport verglichen. Passt alles.

Die Ergebnisse des Pulsmessers? Da ist es ja immer schwer die Genauigkeit zu beurteilen und medizinische Geräte arbeiten auch heute noch auf einem anderen Niveau. Die Fossil Carlyle HR lieferte dabei ab und an mal einen Querschläger. Etwa saß ich ganz normal beim Tippen am Rechner, sollte aber angeblich kurzzeitig auf einen Puls von 141 bpm kommen. Nein, und ich kippte an jenem Tag nicht einen Pott Kaffee nach dem anderen. Generell waren die Messungen aber mit meinen anderen Geräten vergleichbar und wirkten daher auf mich akkurat.

Abweichungen kann es natürlich immer geben, das ist normal. So lagen die Pulsmessungen der Fossil Carlyle HR auch abseits der Ausreißer generell etwas höher als an den Jabra Elite Sport oder einem Xiaomi Mi Band 4. Für den Sport ist die Smartwatch von Fossil generell ein angenehmer Begleiter, schließlich kann man womöglich sogar auf das Phone in der Tasche verzichten – immerhin lässt sich Musik auch im internen Speicher ablegen und auch GPS ist an Bord. Wasserdicht ist die Uhr auch – der Regen darf also kommen. Trotz der Größe empfand ich auch den Tragekomfort als hoch, so dass mich die Uhr beim Laufen keinesfalls genervt hätte.

Weitere Funktionen und Anmerkungen

Für unerwartete Probleme sorgte in meinem Fall der Zugriff auf das Wetter, welcher sich an der Fossil Carlyle HR Gen5 als unberechenbar erwies. So hatte ich es leider des Öfteren, dass kein Zugriff auf die Wetterinfos gegeben gewesen ist. Neustarts oder neue Kopplungen konnten das Problem leider nicht beheben. Ich installierte mir sogar separat noch einmal die Wetter-App von AccuWeather, doch auch das erzielte keine Veränderungen.

Somit ist es mir nicht möglich gewesen, das Wetter-Problem an der Smartwatch genau einzugrenzen. In erster Linie trat es auf, nachdem ich die Uhr eine Weile abgenommen und abgeschaltet hatte – also etwa nach dem Aufladen. Dann dauerte es aber teilweise mehrere Stunden, bis die Synchronisation (nur im Bezug auf die Wetterinformationen!) wieder funktionierte. Manchmal klappte es aber auch problemlos.

Offenbar betrifft dieses Problem aber nicht speziell die Fossil Carlyle HR Gen5, sondern kann grundsätzlich bei jeder Smartwatch- / Smartphone-Kombination mit Wear OS und Android auftreten. Denn ich fand bei meiner Recherche viele Leidensgenossen mit ganz unterschiedlichen Hardware-Kombinationen. In meinem Fall kam im Übrigen das Xiaomi Mi Note 10 als Smartphone zum Einsatz.

Klar, auch die Steuerung der Musikwiedergabe ist freilich an der Smartwatch möglich. Parallel zum Tracking von Workouts? Kein Problem unter Wear OS, euere Aktivität wird im Hintergrund weiter erfasst – super, so muss das auch sein, sonst ist das Murks. Hat tadellos in meinem Testzeitraum funktioniert, egal ob lokale Musik wiedergegeben wurde oder Spotify herhalten musste. Bei der Musikwiedergabe dienen oberer und unterer Button der Smartwatch übrigens zum Zurück- bzw. Weiterschalten von Songs.

Die Akkulaufzeit? Je nachdem wie intensiv ihr die Uhr nutzt, also ob mit aktivem Pulsmesser, GPS, für Telefonate, zum Tracking, Musikhören oder eher größtenteils eben als Zeitmesser, beeinflusst das natürlich entscheidend das Ergebnis. Fossil spricht von ca. 24 Stunden, ich kam aber ab und an auch gut zwei Tage über die Runden. Wer hier jedoch von einem simplen Fitness-Armband wie dem Xiaomi Mi Band 4 oder einer Einstiegs-Watch wie der Amazfit GTS kommt, wird sich erstmal umstellen müssen. Das ist aber eben normal: Die Fossil Carlye HR kann deutlich mehr als günstigere Modelle – und entsprechend wird auch mehr am Akku gelutscht.

Telefonieren mit der Smartwatch? Das geht tatsächlich, aber die Qualität ist natürlich nicht damit vergleichbar direkt über das Phone zu kommunzieren oder ein Headset zu verwenden. Meine Gesprächspartner hatten ab und an leichte Mühe mich auf der Straße zu verstehen, in Innenräumen war alles tiptop. Zumal ich mir ohnehin ein wenig wie Michael Knight vorkam, als ich da beim Latschen durch die Holtenauer Straße in Kiel in mein Handgelenk sabbelte. Auch der Google Assistant ist im Übrigen so bedienbar.

Zuletzt als Ergänzung: Ich habe an dieser Stelle nicht alle Funktionen von Wear OS aufgezählt, denn natürlich könnt ihr an der Fossil Carlyle HR etwa auch auf Nachrichten direkt antworten – entweder über kurze, vorgefertigte Antworten oder auch mit eigenen Texten.

Fazit

Die Fossil Carlyle HR gehört zur fünften Smartwatch-Generation von Fossil und punktet mit einem wertigen und dezenten Design. Auch das AMOLED-Display, die Möglichkeit dank Mikrofon und Lautsprecher über die Uhr zu telefonieren sowie die flüssige System-Oberfläche sprechen absolut für dieses Wearable. Ich habe auch sehr zu schätzen gewusst, dass ich hier Workouts tracken und parallel die Musik fernsteuern kann – leider nicht selbstverständlich.

Wear OS ist Geschmackssache – meiner Ansicht nach haben Apple und Samsung da die besseren Alternativen auf Lager. Doch auch das Betriebssystem von Google hat sich über die Jahre gemausert. Leider gibt es eben immer noch hin und wieder nervige Bugs. In meinem Fall funktionierte das Zusammenspiel zwischen dem Xiaomi Mi Note 10 und der Fossil Carlyle HR im Bezug auf das Wetter nicht einwandfrei. Ob ich die Wetterinformationen an der Smartwatch abrufen konnte oder nicht, glich einem Glücksspiel.

Das Tracken von Workouts, das Messen der Herzfrequenz und auch die Benachrichtigungen und weiteren Funktionen haben alle super funktioniert. Am Ende dürfte bei euch den Ausschlag geben, ob ihr die Fossil Carlyle HR Gen5 mit ihrem unauffälligen Design optisch leiden mögt und das Feature-Paket ausnutzen könnt. Ich kann diese Smartwatch empfehlen, würde ich genauer über den Kauf nachdenken, hätte ich aber wohl auf eine kleine Preissenkung gewartet.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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30 Kommentare

  1. Echt schick, bleibe aber bei meiner Huawei Watch GT2. Die 2 Wochen Akkulaufzeit will ich nicht mehr missen.

    • Unterstützt halt leider kein Google Pay.

      • Da muss ich zustimmen. Falls aber Google nichts geändert hat braucht man bei Google Pay unter Android Wear nach wie vor eine Kreditkarte. Da ich keine habe nutze ich lieber GPay am Smartphone mit PayPal.

        • @ elknipso klar geht Googlepay! @ Markus es ist richtig mit der Kreditkarte, was aber auch Gpay am Smartphone betrifft. Dein Problem ist was viele haben, ist das PayPal nachwievor die virtuelle Kreditkarten Nummer nicht anzeigt. Tipp wäre z.B Vimpay. Oder eine Bank die halt wie die NEU direkt Googlepay mit ihrer Kreditkarte unterstützen

    • Stimme dem auch zu
      Würde mich nerven, jeden Tag aufzuladen…

  2. Chris Black says:

    Ich hatte das Teil selber eine Woche getestet und war von der Akkulaufzeit enttäuscht. Wenn ich sie quasi nicht berührt habe kam ich gerade so über den Tag. Wenn ich hin und wieder auf Notifications reagiert habe, dann war am Abend sense. Wenn ich 45 Minuten Cardio getrackt habe war nach einem Arbeitstag plus Training bereits schluss.

  3. Also ich habe die Fossil Sport gen 4 gebraucht gekauft 4 Monate alt für 85€ ansieht aus wie neu. Besitze sie 3 Monate bin zu frieden damit. Macht was sie soll. Das mit dem Wetter kenn ich auch hin und wieder. Mein Trick mittlerweile BT aus WLAN an und neu starten dann geht’s wieder.

    Ansonsten kann ich sagen sind die Uhren ja mehr gleich als unterschiedlich. RAM und speicher sowie der LS sind bei der Sport anders bzw. Kein LS!

    Ausgebeben hätte ich wohl keine 300€ ,aber 85 € habichtnicht bereut gerade Googlepay das unabhängige Tracken beim Sport sowie die Möglichkeit da dann auch Musik zuhören gefällt mir. Nur halt schade, dass Zifferblätter im Playstore gleich kosten

  4. Ich hatte eine Pebble und habe die Fossil selbst. Bin von der Akkulaufzeit enttäuscht. Etwas mehr als einen Tag und das noch nicht mal als extrem Nutzer. Am meisten stört mich aber das ich das den langen Druck auf die Krone nicht abstellen kann. Passiert bei mir schnell wenn ich das Handgelenk beuge. Smartwatches bleiben für mich immer noch Spielerei. Ich hoffe das Google nach dem Kauf von Fitbit eine Langläufer Smartwatch auf den Markt bringt.

  5. Im Gegensatz zur Entscheidung für ein neues Smartphone, wo die Auswahl riesig ist, fällt mir die Auswahl einer Smartwatch ziemlich schwer. Ich habe ein Garmin vivosmart HR. Das kann eigentlich alles, was ich will, sieht aber zum Anzug im Alltag bescheiden aus und hat Probleme mit der Pulsmessung (sinkt regelmäßig bei einem echt Puls von ca. 130 – 150 auf einen Wert von 90 oder niedriger ab).

    Ich brauche die Smartwatch eigentlich weniger für den Sport, dafür habe ich trotz des genannten Problems eben das vivosmart. Die Smartwatch für „tagsüber“ sollte aussehen wie eine klassische Uhr, mich mit Benachrichtigungen von Smartphone versorgen, Schritte, Puls und Schlaf überwachen und ggfs. auch Pay beherrschen. Eine lange Akkunutzungsdauer wäre mehr als schön. Ah so, und sie sollte nicht zu groß sein. Ich schwanke zwischen der Garmin Vivomove style und der kommenden Withings Move ECG. Die Fossil hier aus dem Artikel ist mir wahrscheinlich zu groß, besonders für das Tragen nachts.

    Aus der Erfahrungsberichten anderer hört man dann aber bei jeder Uhr von irgendwelchen Schwächen, die eine Kaufentscheidung dann wieder schwer machen. Das Angebot und damit die Auswahl scheint einfach noch nicht groß genug zu sein.

  6. Ich habe eine Huawei Classic Watch aus dem Jahr 2016, die Laufzeit von 24 Stunden schafft diese ohne Probleme.
    Totz neuerem CHipsatz und 4 Jahren Entwicklung ist die Akkulaufzeit, wie bei anderen WEAR Uhren schrott.

  7. Was hältst du von der „dicke“ der Uhr?
    Ich hatte zb mehrere Generationen Mi Bänder, das 4er ist mir mittlerweile zu dick und damit unbequem geworden.
    Darum bin ich jetzt bei der zweiten Generation (für mich) huawei band pro angekommen (gen 4).
    Ich hab nicht die breitesten Arme und mag deshalb weder zu große noch zu dicke Zifferblätter. VG, K

  8. Die gute Akkulaufzeit kann ich bestätigen. Ich habe allerdings das Problem, dass dad GPS Signal ohne Smartphone (also stand alone) erst nach einer Ewigkeit gefunden wird. Bei schlechtem Wetter manchmal auch gar nicht. Das nervt total. Meine Frau mit ihrer Garmin Vivoactive hat das GPS Signal oft nach wenigen Sekunden. Ansonsten ist die Watch aber super!

  9. Habe die Uhr auch seit 2 Monaten und bin begeistert, hatte davor eine Fossil Gen3.
    Mit dem Wetter habe ich Null Probleme.
    Sport läuft auch super, mein Lieblingsfeature wurde im Beitrag aber gar nicht genannt. Bezahlen mit der Uhr. Schnell, problemlos und ein Hingucker für die anderen an der Kasse.

  10. Zu erwähnen ist das sich die Uhr problemlos mit einem Brustgurt verbinden lässt. Somit sind ist ein genaues Pulstracking möglich.

  11. Meine Ticwatch Pro schafft es mit allen Sensoren immer über den Tag, auch wenn der Mal etwas länger dauern sollte. Da ich sowieso ohne Uhr am Arm schlafe, empfinde ich das für meine Nutzung als völlig ausreichend.
    Vielleicht kaufe ich mir noch eine Ladeschale für den Waschbeutel. Ist zwar eigentlich kein Thema, es mit dem Buch zusammen vom Nachttisch zu nehmen und nach der Reise dann wieder zurückzulegen, aber manchmal nervt es doch…

    Dafür sind die WearOS Uhren mehr als reine Benachrichtigungsanzeigen.
    Ich habe auch Mal das Mi Band 3 ausprobiert oder die Lenovo Watch X. Da hält der Akku dann ewig, aber mir ist es nicht smart genug.

  12. Oliver Busch says:

    Also ich bin mir dem Akku auch zufrieden. bei mir muss das Display auch nicht durchgehend an sein und nur bei Bewegung aktiv.
    ich hatte anfangs nur Probleme bei der Signalisierung von anrufen dadurch dass ich nicht darüber telefonieren will sondern nur die Signalisierung bekommen will hat es nicht mehr geklingelt obwohls aktiv sein sollte und mein Handy hat dafür geklingelt obwohl es lautlos war. Konnte ich nur lösen durch komplett neu verbinden und dann ging alles ohne Probleme.

    hätte ich den Bericht nicht gelesen dann wüsste ich jetzt nicht mal dass ich die Lünette drehen könnte, danke .

  13. Kann mich dem Bericht soweit anschließen, habe mir die HR5 selbst auch gekauft kurz nachdem sie auf den Markt kam. An sich eine solide Uhr für den Alltag, Akkulaufzeit ist für eine Google Wear Uhr auch ganz okay.
    Negativ waren für mich 2 andere Punkte: Die erste ging nach wenigen Wochen kaputt. Der Support war leider sehr besch… Ich habe nach Einschicken länger auf eine neue Uhr gewartet als ich sie vorher genutzt habe. Der andere Punkt, und die Erfahrung habe ich bei der ersten und zweiten Uhr gemacht: Das Glas der Uhr ist leider nicht extrem robust. Es passiert ziemlich schnell, dass man da mal einen Kratzer drin hat, wenn man die Uhr im Alltag benutzt. Ich bin jemand, der z.B. noch nie bei seinen Smartphones eine Schutzfolie verwendet hat und bis auf wirklich kleine unbedeutende Macken konnte ich die nach 2-3 Jahren zu einem guten Preis weiter verkaufen, gehe also sorgsam mit meinem Zeug um. Bei beiden Uhren habe ich es nach kurzer Zeit schon geschafft, Macken im Glas zu haben. Ja, bin leicht an einer Wand vorbei geschrabbt, aber ich hatte auch schon davor eine Samsung Gear Frontier und eine Moto360 und beide Uhren sehen aus wie neu und da war so etwas kein Problem!
    Meine Support-Erfahrung wie auch die fehlende Robustheit lässt mich auf jeden Fall die Augen offen halten, dass sobald was anderes vernünftiges auf den Markt kommt, ich wechseln werde.

  14. Ich habe auch mal eine gekauft. Gen 2 oder 3. Das Wetterproblem mit der Anzeige besteht eigentlich schon immer. Kaufen würde ich keine mehr, mehr als zum Uhr anzeigen taugt sie nicht und Apps gibt es sowieso keine gescheiten dafür. Die Akkulaufzeit ist ein Witz. Das Design von Fossil war schon immer sehr schön. Als iOS Nutzer würde ich lieber zur Apple Watch greifen.

  15. Ich bin auch kein Uhrenträger, aus denselben Gründen. Weil ich einige Smartwatch und Trainingsfunktionen aber auch gern hätte, habe ich mich ein wenig umgetan. Nach einigen Fitness Tracker, die alle zu wenig konnten, bin ich letztens Endes auf die Gear Fit 2 Pro gestoßen. Etwas betagt, bietet sie aber alles was ich haben wollte.
    Für um die hundert Euro war das ein guter Kompromiss. Und sie stört derart wenig am Handgelenk das ich sie sogar nachts trage.

  16. Wolfgang D. says:

    Danke für die umfassende Beschreibung! Sogar die Armbandanschlussweite.

    Diese Gen5 sollte eigentlich Nachfolger meiner Huawei Watch 2 Classic werden, aber sogar diese neuen WearOS Uhren sind immer noch schlechter von der Akkulaufzeit – 60h sollten mit meinem Profil im Jahr 2020 schon gehen.

  17. Das hier ist die einzige Quelle, die in finden kann, die behauptet man könne die Lynette nicht drehen. Drei, vier andere Quellen sagen das Gegenteil. Kann mir da jemand etwas aus erster Hand sagen?

  18. Hallo. Habe die Uhr, bekomme aber keine FW Updates. Manuelle suche.? Ist da s bei euch auch so, welche FW habt ihr.
    Ich build pwdu. 190829040.
    Hab ihr eine andere?
    MfG Mike

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