Flatrate für Hörbücher & Hörspiele

Ich liebe Hörspiele. Seit ich klein bin, gab es neben dem gedruckten Buch immer noch die Kassette. TKKG, die ich eigentlich doof fand, Fünf Freunde und natürlich die Drei Fragezeichen. Ich hatte sie alle und ich höre sie heute noch. Vorwiegend streame ich sie vom NAS auf meine Sonos-Box im Schlafzimmer. Mit einem gescheiten Hörspiel klappt es mit dem Einschlafen immer besser. Musikdienste finden wir in Deutschland einige, die ihre Songs als Flatrate anbieten. Ich stellte ja schon einige vor – zum Beispiel simfy, rdio oder juke – auf spotify warten wir ja noch offiziell. In den Staaten hat sich jetzt ein Anbieter von Hörbüchern & Hörspielen aufgemacht, eine Flatrate für die Werke anzubieten. Audiobooks.com bietet für 24,95 Dollar im Monat unbegrenzten Hörspaß – gestreamt wird auf PC oder Smartphone.

Bislang stehen über 10.000 Titel zur Auswahl. Leider bislang nur als Flatrate in den USA – auch fehlt bislang die Möglichkeit, die Audiobücher offline zu speichern. Trotz alledem zeigt sich: immer mehr Dienste bieten ihre Titel im Abo an, bleibt die Frage: was will man monatlich wofür zahlen? Auch ist zu bedenken: es handelt sich bei den meisten Diensten nicht um einen Kauf – sondern um eine Miete. Zahlt man nicht monatlich weiter, dann kann auch nicht mehr gehört werden. Bin mal gespannt, ob Dienste wie Audible aus Berlin mal so etwas wie eine Flatrate anbieten. Und um mal Schwung reinzubringen: was sind euch Medien wert? Was würdet ihr monatlich für Musik zahlen? Was für Filme? Was für alles? (via)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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35 Kommentare

  1. Wenn ich immer und (fast) überall hören könnte, was ich will und gucken, was ich will, wäre mir das locker 50€ wert.

  2. Schließ mich m4rten an:
    „Kulturflatrate“ bzw. „Multimediaflatrate“ (Filme, Serien, Musik, Hörbucher, etc..) wären mir auch ~ 50 Euro im Monat wert. (GEMA bräuchte man ja dann (hftl) auch nicht mehr ;))

  3. Hallo Caschy, hier noch ein Tipp für Hörspiel/Hörbuch-Fans:

    Bei Napster sind in der Musikflatrate auch einige Hörspiele (u.a. Point Whitmark, John Sinclair, Gabriel Burns und Perry Rhodan – Sternenozean) und auch Hörbücher (u.a. von Dan Brown, Andreas Eschbach und Ken Follet) enthalten.

    Für die 12,95 € im Monat (inkl. Mobilnutzung, sonst 7,95€) habe ich schon so viel gehört, dass ich beim Kauf aller CDs / MP3s arm geworden wäre. Alleine die Perry Rhodan Reihe mit 41 Folgen würde bei Amazon aktuell 245 € kosten. Da höre ich sie lieber in 1 Monat für 12,95 € durch. 🙂

    Grüße aus der Eifel
    Dominik

  4. Diese Flatrate lohnt sich aber auch nur für extreme Vielhörer, und auch da vor allem, wenn man eher viele kurze Hörspiele hört.
    Ansonsten ist man mit einem Audible-Abo ggf. sogar besser dran: Kostet nur knapp 10€/Monat, die Bücher sind wirklich gekauft (wenn auch ans Konto gebunden, funktioniert aber auch nach Abo-Kündigung) und werden offline abgespielt. Und mit den diversen Schinken mit über 24h (z.T. gibt’s sogar Audible-exklusive ungekürtze Versionen mit über 50h) dürften die meisten problemlos einen Monat beschäftigt sein. 😉
    Hört man nicht ganz so viel, kann sich’s sogar lohnen, einfach bei Amazon zu kaufen, ??? & Co bekommt man z.T. für rund 5€.

  5. ich glaub, dass man das so nicht pauschal beantworten kann. Um auf den Punkt „Filme“ näher einzugehen, behaupte ich dass es drauf ankommt wie umfangreich das Filmangebot daher kommt. Netflix habe ich bei meinem letzten USA-Besuch antesten dürfe, allerdings hat mich das Angebot nicht wirklich überzeugt. Zwar waren 10 $ im Monat nicht viel, allerdings beschränkte sich das Filmangebot auf ältere Filme (80er / 90er Jahre Filme) „neuere“ Filme waren Mangelware.

    Wenn sich Filmindustrie und Co. darauf einlassen würde, behaupte ich, dass ein umfangreiches Angebot für aktuelle Kinofilme von rund 40-50 Euro pro Monat i.O. wären.
    Für Menschen die weniger Filme konsumieren, könnte man die aktuellsten Filme streichen und eine Staffelung auf 20-30 und 10 Euro anbieten.
    Allerdings werden die Pay-TV Sender, allen voran Sky strum laufen. Dennoch glaube ich dass über Kurz oder Lang Pay-TV aussterben wird – zumindest was das Film-Angebot betrifft.

    um es kurz zu machen: max. 50 Euro pro Monat für ein Premium Angebot der Extra-Klasse.

    Musik – naja. iTunes Match gefällt mir zur Zeit besser als reine Streaming-Dienste weil ich nicht vertraglich gebunden bin, bzw. nicht monatlich zahlen muss, was mir als Student recht ist.

  6. Ich persönlich finde 25 Dollar oder 25 € zu viel Geld. Kommt aber auch auf das Hörverhalten an.
    Ich schaffe es ein Hörbuch gerade mal in einem Monat, ggf. länger zu hören. Da bietet sich Audible mit den 10 Euro im Monat regelrecht an. Wenn man aber mehr als 2 Hörbücher im Monat schafft, dann sind 25 Euro natürlich wieder günstig(er).

    Bei Hörspielen sieht das schon etwas anders aus. Allein schon aus dem Grund, dass diese nicht mal eben 12 Stunden oder länger gehen. Da würde diese Flatrate wiederum definitiv Sinn machen. Aber selbst da wären mir 25 Euro zu viel.

  7. Für Grooveshark wäre ich bereit monatlich was zu bezahlen, da nur Grooveshark bisher alle meine Musikwünsche erfüllt hat. Bei jedem anderen Dienst gibt es immer Titel, die ich gerne höre, garnicht.
    10-15€ wäre mir das auf jedenfall wert.
    Bei Filmen bin nicht bereit etwas für zu bezahlen.
    Wenn man heute ins Kino geht, ist man locker immer 25€ los. Bei den ganzen guten Filmen kann man sich das ja nicht leisten.
    Könnte man neue Filme gleich zu Hause anschauen, dann würde ich 30-40€ bezahlen.

  8. ich würde für Musik/Hörbücher/Filme/ (den ganzen Multimedia krams) gerne im Monat was zwischen 20-50 € ausgeben, wenn es funktional ist und eine breite auswahl von allem hat, d.h nicht nur ENG titel sondern auch DE( gibt halt sachen, die sind im ENG besser als im DE)

  9. Ich bin auch großer Hörbuch- und Hörspiel-Fan. Aktuell nutz ich Napster. Die Auswahl an Hörbüchern ist zwar nicht mit Audible zu vergleichen und Hörbücher wie die Biografie von Steve Jobs kostet noch mal extra. Aber es gibt genug die man zum Einschlafen gut hören kann. Ich zahl zur Zeit 15 Euro pro Monat. Hab dafür aber auch noch einen alten Tarif, den es wohl so nicht mehr gibt: Ich kann alle Songs und Hörbücher auch als DRM-Geschützte WMA speichern. Übers Smartphone speichert er auch immer die nächsten X Songs (kann man einstellen) der Playlist. So kann ich Morgens mit Wlan meine Playlist starten, etwas warten bis er alle Songs gespeichert hat (was schnell geht) und dann aus dem Haus und Offline weiterhören. Ins Wohnzimmer bekomm ich die Mucke dann über meine Squeezbox und entsprechender App auf meinem Android.
    Läuft.

  10. ich als Schweizer würde ca. 50-70 Euro im Monat bezahlen um dann unbegrenzt auf allen Geräten online, wie auch offline Medien konsumieren zu können. Hörbücher, Filme, Musik auf Knopfdruck, die auf Wunscha auch gespeichert werden und offline konsumiert werden kann ist mir schon einiges wert.

  11. Oha, das aus Schweizer Mündern? Ihr dürft doch legal saugen, was da Zeug hält…..

  12. Andreas Holzapfel says:

    @ Cashy Ja, ich bin auch Hörbuch/Hörspiel-Fan(atic)

    Ich hab ein Flexi-Abo bei Audible. Für 9,95€ (4,95€ in den ersten drei Monaten) kann man sich pro Monat ein Hörbuch umsonst ziehen. Der Preis mag manche abschrecken. Doch wenn man bedenkt, dass auch richtig große Klassiker aller Genres zu haben sind finde ich es (für mich) angemessen. Gerade eben höre ich Verblendung von Stieg Larson, 18 Stunden ungekürzte Version. Normalerweise kostet das Ding 39,95€

    Gegen eine „richtige“ Flatrate hätte ich natürlich nichts einzuwenden. 25,00€ würde ich dafür definitiv zahlen.

  13. Ich bin auch ein Napster Kunde und bedauere, dass die Sortierung der Hörbücher suboptimal ist.

    Das man bei Napster die Sachen nur „mietet“, ist mir relativ egal.

    Hörbücher/Hörspiele höre ich zum einschlafen oder im Fitnesstudio und dort stört es mich, dass ich das iPhone in der Hosentasche haben müsste,da mein älterer iPod Nano natürlich mit dem neuen Napster Tarif nicht klar kommt 😉
    Mit Audible hatte ich da schon geliebäugelt, finde aber die Preispolitik nicht so gelungen.. da bin ich halt der „ich zahle für den Dienst und nutze soviel ich will, solange ich zahle“-Typ. Wenn mir ein Hörbuch/Hörspiel nicht gefällt, dann habe ich dort halt pech gehabt. Als CD kann ich das noch halbwegs gut verkaufen, aber so?
    Auch, dass ich lieber Hörspiele höre und die in der Regel ja nicht 10 Stunden gehen, ist da schon bissl nervig.
    So hält man sich halt an die Sammelwütigen Freunde, die sich die Hörspiel CDs mit Point Whitmark oder Offenbarung 23 kaufen und leiht sich diese dann halt aus.

    Ein Dienst, der das alles ermöglicht (wobei der iPod nano ja mein eigenes Problem ist 😉 ) würde von mir sicherlich auch noch 15€ pro Monat erhalten (zu den Gebühren, die Napster schon bekommt).

  14. Mit der GEMA von knapp 18 Euro monatlich ist mein Bedarf an Zahlung abgedeckt. Also kommt Musik aus dem Radio, Filme aus dem Fernsehgerät und Hörbücher werden einzeln gekauftt, da ich die selten höre. Filme sehe ich dann eben 1-2 Jahre nach dem Film- bzw. DVD-Start, dann kommen diese eh ins Fernsehen. Allerdings habe ich auch schon einige DVD-Filme gekauft weil ich die sehen wollte, ich schätze so 20.

  15. hm wäre mir max 20,- Euro im Quartal wert, man hat schon genug andere Ausgaben für wichtige Sachen…

  16. Da Easy Mitch says:

    Ich halte nichts von diesen „Kulturflatrates“, ich finde schon den Begriff unpassend. Kultur wird gelebt, nicht konsumiert.

    Ich tue mir auch schwer den Wert von Medien pauschal festzulegen. Es gibt CDs, die sind mir keine 5 Euro wert, ein andermal freue ich mich wenn ich für 40 Euro ein seltenes Bootleg ergattern kann. Es kommt eben immer drauf an.

    Ich kaufe trotz der Verfügbarkeit diverser Streamingdienste nach wie vor CDs oder MP3-Alben nur selektiv. Ich muss keinen Zugriff auf zig Millionen Songs haben, wenn ich selbst schon tausende selbst ausgewählte daheim habe und diesen Monat nur 2, 3 interessante CDs rauskamen. Dann kaufe ich mir halt die, auch wenn mich das vielleicht ein bisschen mehr als eine „Kulturflatrate“ kostet. Nächsten Monat kommt vielleicht keins raus. Oder ich verteile die Käufe, muss nicht jedes Album gleich zum Release haben.

    Dafür kann ich die dann aber auch hören, wann ich will, wo ich will, wie oft ich will, worauf ich will, in welchem Format ich will. Ich mag diese Freiheit, die mir ein Streamingdienst einfach nicht bieten kann.

    Das gilt analog natürlich auch für Filme.

  17. ich höre eigentlich kaum musik, oder hörbucher.
    aber fürs legale downloaden von den neuesten US Serien (oder von UK) wäre ich schon bereit, zwischen 20 – 30 Euro im Monat zu löhnen. (für die ganzen asiatischen Schnulzen und Dramen, dich ich für meine Family downloade, würde ich aber keine cent zahlen XD)

  18. Filme: 15€ – Abo. In guter Quali und auch ältere Serien. Aber nur Streams! Dieses Lovefilm-DVD-hin-und-her-verschicken finde ich blöd.

    Musik: nur „on demand“ – ohne Abo. Bin Gelegenheitsnutzer. Durchschnittlich 5 € im Monat.

    wie Hotti bereits sagt darf man sein Zwangs-GEZ-Abo nicht vergessen.

  19. Es gibt in Deutschland schon eine „Kulturflatrate“. Sie wird eingezogen von der GEZ und überschreitet nicht mal die 20 Euro. Im Ernst: Die öffentlich rechtlichen stellen einen rießigen Pool an Hörspielen, Reportagen und sogar Musik kostenlos als MP3 ins Netz. Bis ich das alles durchgehört habe, ist die Rundfunkgebühr abgeschafft. 😉

  20. Schein so, als denken viele an die GEZ. 😉

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