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Firefox: Plugin-Blockade ab 1. April

Um ein besseres und sicheres Web zu gewährleisten, wird auch Firefox von der automatischen Ausführung von Plugins Abstand nehmen. Nachdem man viel diskutiert und ausprobiert hat, hat man sich zum Schritt entschieden, die meisten Plugins nicht mehr standardmäßig zu aktivieren. Stattdessen sollen die Nutzer selbst beim Besuch von Seiten entscheiden, welche Plugins sie starten wollen – Mozilla nennt diese Funktion Click-to-play. Mozilla möchte Webseiten-Betreiber ferner ermutigen, auf den Einsatz von Plugins zu verzichten.

Allerdings will man bei Mozilla nicht pauschal alle Plugins blocken, es gibt eine Whitelist, auf der verschonte Plugins zu finden sind. Eine Ausnahme ist Flash, dieses wird bei Mozilla nicht geblockt, da es sehr verbreitet ist, aus Sicherheitsgründen wird aber nur dann Flash ausgeführt, wenn auf Nutzerseite die aktuellste Version vorhanden ist. Bis zum 31. März haben Plugin-Autoren Zeit, ihre Plugins in die Whitelist einzupflegen, danach wird der Großteil der Plugins nicht mehr out-of-the-box funktionieren, stattdessen kann man auf Seitenbasis – auch dauerhaft – einzelne Plugins aktivieren. Der erteilte Whitelist-Status wird für vier finale Firefox-Releases gewährt, danach müssen Entwickler wieder vorstellig werden.

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