Fans von RSS-Feeds haben es seit der Einstellung des Google Readers gar nicht so leicht. Schaut man sich um, dann gibt es gar nicht so viele brauchbare Dienste und Apps mehr. Und selbst Mozilla wird beim Firefox die dynamischen Lesezeichen entfernen, mit denen man schnell schauen konnte, was in Sachen RSS auf diversen Seiten passierte. Wird wohl nicht so häufig genutzt, sagt man bei Mozilla.
In die Bresche spring die Erweiterung Livemarks. Kurios: Die wurde vor zig Jahren als Foxish erstellt, um Google Chrome das Erkennen von RSS-Feeds beizubringen. Nun kann man den Rewrite namens Livemarks im Firefox installieren und eben so seine Feeds lesen.
Wobei man natürlich festhalten darf, dass diese Art des Lesens nicht wirklich sinnvoll ist, wenn man viele Seiten via RSS verfolgt. Ich weiss, dass vereinzelte Nutzer unseren Feed (Gesamtanzahl an RSS-Lesern bei Feedly: 45.000) via Firefox Live Bookmarks lesen, aber das dürften auch nicht die Hardcore-Nutzer mit 50+ Feeds sein. Dennoch sollten diese eben die Livemarks im Hinterkopf behalten, wenn Mozilla den Knopf drückt und die Funktion entfernt.
