
Damals die Werbung in den Seitenvorschlägen? Ärgerlich, aber nun ja. Die Verzahnung von Pocket? Mmmmhh. Das Sammeln von Nutzerdaten mit Cliqz? Kam bei den meisten auch nicht gut an.
Keine Daten sammelte man die Tage, man verschreckte aber die Nutzer. Zahlreiche Anwender recherchierten in den letzten Tagen nach, ob sie sich Malware eingetreten haben oder ihr Firefox irgendwie kompromittiert wurde. Schuld war eine von Mozilla experimentell eingeschleuste Erweiterung namens Looking Glass.
Sie ist für ein Augmented-Reality-Spiel aus dem Mr.Robot-Universum gedacht, welches Mozilla wohl den Nutzern durch einen Deal mit NBC untergejubelt hat. Standardmäßig war die Erweiterung nicht aktiv, sammelte auch keine Daten. Sie war einfach nur da und vverunsicherte Nutzer, die keine Antwort fanden.
Mittlerweile hat sich Mozilla zu Wort gemeldet und versucht zu beschwichtigen, doch selbst Mitarbeiter sind über die Aktion sehr erbost:
How can we claim to be pro-privacy while surreptitiously installing software on people's computers?
More importantly, how did management not see this as a problem?
— Some(@steveklabnik) (@steveklabnik) December 15, 2017
(?°?°??? ???) pic.twitter.com/OiWIREd2OO
— Some(@steveklabnik) (@steveklabnik) December 15, 2017
Mittlerweile hat Mozilla reagiert. Die Erweiterung befindet sich nun im Store, des Weiteren hat man einen FAQ-Beitrag zur Erweiterung veröffentlicht. Dinge, die man vorher hätte machen müssen. Bei den wirklichen Hardcore-Usern, die Firefox auch wegen Mozillas Außendarstellung und Überzeugung nutzen, hat man wohl Sympathiepunkte verloren.