
Noch einmal Firefox-News. Wir berichteten bereits darüber, dass Firefox die Möglichkeit des Sideloadings von Erweiterungen einstellen wird. Aber es kommt noch eine weitere, durchaus praktische Änderung auf die Nutzer zu. Bereits im April hat Mozilla damit experimentiert, Benachrichtigungs-Pop-Ups zu unterbinden. Während diese nämlich in bestimmten Fällen ganz nützlich sein können, sind sie das in den meisten Fällen nicht, sie tragen eher dazu bei, dass sich der Nutzer gestört fühlt. Oder sie werden gar dafür verwendet, um Spam zu verteilen.
Ab Januar 2020, mit dem Release von Firefox 72, werden diese Pop-Ups standardmäßig in Firefox blockiert. Stattdessen gibt es ein kleines Icon in der Adressleiste. Bei erstmaligem Besuch einer Seite, also dann, wenn solche Pop-ups normalerweise angezeigt werden, wird dieses Icon dann auch wackeln, so soll der Nutzer darauf hingewiesen werden, ohne sein Surferlebnis unterbrechen zu müssen. Erst wenn der Nutzer das Icon anklickt, wird auch das Pop-up eingeblendet.
Heute ist es so, dass man diese Pop-ups in den meisten Browsern schon deaktivieren kann, zu finden in den Einstellungen, wo man auch die Berechtigungen für einzelne Seiten festlegen kann. Mozilla wird aber der erste Anbieter sein, der jene Benachrichtigungs-Pop-ups standardmäßig unterdrückt, da sie eben mehr Fluch als Segen für die meisten Nutzer sind.
Ihr kennt das sicher von euch selbst, besucht man eine Seite, fragt die meist schon direkt nach Ankunft, ob man denn nicht Benachrichtigungen der Seite erlauben möchte. Bei mir löst das ein genervtes Nein aus, die Seite hat somit nichts davon, selbst wenn ich die Benachrichtigungen eigentlich haben wollen würde – das weiß ich ja aber beim Erstbesuch noch gar nicht.
Mal sehen, ob andere Browser ähnliches veranstalten. Wie bereits erwähnt, man kann in den meisten Fällen sämtliche Benachrichtigungen unterdrücken, nur muss man dazu eben selbst aktiv werden. Das machen allerdings die wenigsten Nutzer.