
Firefox-Nutzer können aktuell eventuell über ein Problem stolpern. Scanner nutzen eine Schwachstelle aus, um den Browser lahmzulegen. Aber es gibt eine recht einfache Lösung, das Problem wieder aus der Welt zu schaffen, bis Mozilla es gefixt hat – daran wird aktuell gearbeitet. Doch von vorne: Beim Besuch einer manipulierten Webseite bekommt man den fast schon typischen Hinweis, dass man keine legale Windows-Version nutzt und deshalb der Computer aus Sicherheitsgründen blockiert werde – man solle sich an eine bestimmte Nummer wenden, um das Problem zu lösen.
Sollte man natürlich nicht, aber es sieht so aus, dass man die Seite nicht einfach schließen kann, es werden Login-Daten für die Webseite abgefragt. In Dauerschleife. Problematisch könnte es dann werden, wenn man die automatische Herstellung von Tabs aktiviert hat, standardmäßig ist diese deaktiviert. Schließt man den Browser (Force Close) und öffnet ihn wieder, wird ja auch dieser Tab wieder geladen.
Aber selbst das ist nicht weiter schlimm. In diesem Fall trennt man einfach die Internetverbindung, öffnet den Browser und schließt entsprechenden Tab, der ohne Internetverbindung nicht geladen wird. Heißt also, dieser ausgenutzte Fehler ist zwar ärgerlich, aber richtet nicht wirklich Schaden an. Ein Fix wird von Mozilla in einer der nächsten Versionen in Aussicht gestellt, Firefox 71 oder Firefox 72 soll das dann unterbinden.
Wichtig ist eben, aber das wisst ihr sicherlich, dass man sich nicht auf solche Nachrichten einlässt, also keinesfalls irgendwelchen Kontakt aufnimmt, egal ob über Telefon oder anders. Spannend ist hier allerdings, dass sich die Methode anscheinend auch in normalerweise „korrekte“ Werbenetzwerke eingeschlichen hat, so berichtet ein Nutzer in den Kommentaren bei Ars Technica, dass er beim Klick auf einen Link in Google News entsprechend umgeleitet wurde. Seid ihr schon über den Bug gestolpert?