Firefox 92 erschienen: Das sind die Neuerungen

Der Browser Firefox 92 ist ab heute verfügbar. Die wichtigsten Neuerungen in der Übersicht:

Sicherere Verbindungen: Firefox unterstützt ab sofort automatische Updates auf HTTPS, indem der Browser HTTPS RR als Alt-Svc Headers nutzt.

Bessere Performance bei Nutzung von Werkzeugen für Barrierefreiheit: Wird Mozilla Thunderbird nach Firefox aktualisiert oder installiert, wird die Performance von Firefox mit Screenreadern und anderen Werkzeugen für die Barrierefreiheit nicht mehr heruntergeschraubt.

Zudem können deutschsprachige Firefox-Nutzer und -Nutzerinnen ab sofort auf kuratierte Inhalte zugreifen, die über den in Firefox integrierten Dienst Pocket bereitgestellt werden. Die sogenannten Pocket Collections sind Inhalts-Sammlungen zu gesellschaftlich relevanten Themen, die von Personen des öffentlichen Lebens ausgesucht und eingeordnet werden. Unter unseren Beiträgen hier im Blog habt ihr auch einen Pocket-Button zum Speichern, des Weiteren könnt ihr dies ja auch über die Firefox-Integration des Dienstes machen. Absolut gutes Tool…

Ebenso können Mac-Benutzer die macOS-Freigabeoptionen jetzt über das Firefox-Menü Datei aufrufen. Zu guter Letzt: Mozilla hat Sicherheitslücken geschlossen.

Changelog

New
More secure connections: Firefox can now automatically upgrade to HTTPS using HTTPS RR as Alt-Svc headers.

Full-range color levels are now supported for video playback on many systems.

Mac users can now access the macOS share options from the Firefox File menu.

Support for images containing ICC v4 profiles is enabled on macOS.

Fixed
Firefox performance with screen readers and other accessibility tools is no longer severely degraded if Mozilla Thunderbird is installed or updated after Firefox.

macOS VoiceOver now correctly reports buttons and links marked as ‘expanded’ using the aria-expanded attribute.

An open alert in a tab no longer causes performance issues in other tabs using the same process.

Various security fixes

Changed
The bookmark toolbar menus on macOS now follow Firefox visual styles.

Certificate error pages have been redesigned for a better user experience.

Continuing work to restructure Firefox’s JavaScript memory management to be more performant and use less memory.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Als Mozilla das erste mal mit „Pocket“ um die Ecke kam, bin ich eine Zeitlang auf Chrome ausgewichen, weil das so penetrant genervt hat. Kann sowas nicht ein optionales Plugin sein? Warum müssen immer mehr Dienste in den Browser eingebaut werden? Das ist doch nicht die Idee hinter einenm schlanken, schnellen Browser plus Plugins, sondern das Gegenteil davon.

    • Browser haben generell an Bloat zugelegt. Zumindest kann man bei Firefox mit Strikt Mode, Privacy Badger und uBlock Origin das Tracking und Fingerprinting abstellen.
      Das kann Chrome nicht, da ist Tracking Teil des Geschäftsmodells.

    • Ebenso. Als Firefox anfing irgendwelche Dienste, dich ich als Separat erachte, hinzuzufügen, war ich weg. Da brauchte man erstmal mehrere Config-Einstellungen, um all den Ballast wieder zu deaktivieren.

    • Wie kann ein Button den man ignorieren oder sogar ausblenden kann nerven? Die Anbindung an Pocket kann man auch kaum als Bload bezeichnen. Die Ressourcen die man dafür braucht sind minimal und die Integration erlaubt einfachere Anmeldung beim Dienst. Sorry, aber das ist einfach nur stumpfes Bashing und kaum glaubwürdig.

  2. Waren das noch Zeiten, als man sich auf neue Versionen von Firefox freute. Heute sind das für mich nur noch Randnotizen zu einem Browser meiner Vergangenheit.

  3. Finde es komisch das so viele Leute auf Datenschutz und Privacy Wert legen, dann aber mit Chrome oder Edge unterwegs sind. Selbst mit den diversen Erweiterungen sind diese eine schlechtere Wahl als Firefox wenn es um diese Themen geht. Selbst die Leistung ist bei den beiden nicht wirklich besser…..

    • Firefox hat es sich halt nachhaltig bei den Nutzern verscherzt durch diverse Fehlentscheidungen von Mozilla und der Tatsache, dass der Browser über längere Zeit technisch Chrome weit unterlegen war.

      • Ok, gut ist aber Vergangenheit.
        Kleines abschleckendes Beispiel gegen Chrome:
        https://nitter.ggc-project.de/mbanzi/status/1434482893024382976

        • Natürlich abschreckendes

          • Was genau soll daran „abschreckend“ sein? Das ein Browser auflistet worauf er zugreifen kann? Das er irgendetwas logged?
            Echt jetzt? Vielleicht erschrecken die Leute auch, dass ihr Betriebssystem tatsächlich weiß, was alles in ihrem Computer eingebaut ist und was alles angesteckt wird…

            Langsam frage ich mich wirklich, was da mit den Leuten los ist – wieso denken einige ihre Programme würden Hexenkraft nutzen um Hardware-Anschlüsse zu erkennen…

            • RegularReader says:

              Ich frage mich auch was mit den Leuten los ist, dass sie alles hinnehmen was die Programme so treiben.
              Was ist denn die technische Notwendigkeit, die angeschlossene Hardware in der Vergangenheit samt IDs mitzuloggen? Für den aktuellen Betrieb sollte ja wohl die aktuelle Hardware reichen.

              • Faulheit und Macht der Gewohnheit. Sind aber auch viele Hater. Anders lässt sich nicht erklären warum manche bei jeder winzigen Änderung den Browser den sie angeblich immer verwendet haben plötzlich als unbrauchbar einstufen. Die Kommentare hier zu diesem Release sagen ja schon alles.

                Tja, und jetzt wo Google die Marktmacht hat, können sie auch sowas wie Flok aufbauen, Zweifelhafte Webstandards wie diese USB-Anbindung durchdrücken,… Ist jedem egal, solange alles scheinbar funktioniert. Deshalb kann sich auch der neue Edge einfach alle Benutzerdaten krallen, sich selbst als Standard definieren und alle finden es gut.

                Legen wir einfach aus blanker Faulheit das Web in die Hände eines Datenhändlers, der sein Geld mit Werbung verdient. Was kann da schon schief gehen?

              • > Was ist denn die technische Notwendigkeit, die angeschlossene Hardware in der Vergangenheit samt IDs mitzuloggen?

                Es wird nicht geloggt, sichtbar sind lediglich USB-Devices, die seit dem Browserstart verbunden wurden. Damit kann ein Seite ohne viel Heckmeck USB-Geräte verwenden.
                https://web.dev/usb/

                Das kann man natürlich auch gut zum Fingerprinting missbrauchen. Darum gibt’s das und ein paar andere hardwarenahe APIs in Safari garnicht erst.

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