Die Veröffentlichung von Firefox 72 steht vor der Tür. Da wird es dann ein paar Neuerungen geben. Zwar konnte man schon mit dem Vorgänger das Erheben von Telemetriedaten unterbinden, allerdings wird man bei Mozilla mit Firefox 72 dafür sorgen, dass dies noch einmal besser gelöst ist. Mozilla erhebt anonymisiert Daten von Nutzern, um die eigenen Dienste zu verbessern. Nutzer, die dieses nun gar nicht wollen und Daten gelöscht wissen wollen, können nun besser gegensteuern. Eine Idee, die Mozilla nicht alleine hatte, sondern sicher auch dem California Consumer Privacy Act (CCPA) (vergleichbar mit dem GDPR in Europa) geschuldet ist.
In der Regel sammelt der Firefox bereits sehr wenige Daten. Der Großteil der Daten, den Mozilla erhält, soll helfen, die Leistung und Sicherheit von Firefox zu verbessern. Diese Telemetriedaten sagen Mozilla nichts über die Webseiten, die Anwender besuchen oder die sie durchsuchen; man wisse nur allgemeine Informationen, wie z. B. dass ein Firefox-Benutzer eine bestimmte Anzahl von Tabs geöffnet hatte und wie lange seine Sitzung dauerte.
In Kurzform zur Neuerung: Die Neuerung sorgt dafür, dass Firefox-Nutzer bereits erhobene Daten auch löschen können. Dies soll aller Voraussicht nach am 7. Januar der Fall sein. Nutzer können dann einen Blick in die Einstellungen unter Datenschutz und Sicherheit werfen, dort findet man den „Datenerhebung durch Firefox und deren Verwendung“.
