Firefly Cube: Smarter Dekowürfel für Kaffeeliebhaber

Man kann die Vor- und Nachteile von Kaffeekapseln ellenlang debattieren: So streitet man sich um die Umweltverträglichkeit der Aluminium- und Plastikkapseln, welche daheim für Cappuccino, Espresso und Latte Macchiato sorgen. Der deutsche Hersteller FireflyBase hatte nun die Idee die Aufbewahrung der Kapseln etwas smarter zu gestalten: Via Crowdfunding möchte man den Firefly Cube finanzieren, der mit dekorativem Äußeren euren Kapselbestand verwalten kann.

Dazu muss ich sagen: Die Smart-Home-Fans hier im Blog sind Benni, Caschy und Sascha. Ich selbst bin da ziemlich oldschool, denn bei den meisten Smart-Home-Gerätschaften beschleicht mich allzu schnell das Gefühl, dass das Hantieren damit mein Leben eher verkompliziert als vereinfacht. Nun mag das aber auch daran liegen, dass ich in einer Mietwohnung lebe, wo man nicht allzu schnell den Überblick verliert. Trotzdem haben sich bei mir natürlich allerlei andere Technikprodukte angesammelt – von der Nvidia Shield Android TV über die PlayStation 4 Pro bis hin zu einer Nespresso-Machine.

Das letztere mal am Rande Gegenstand eines Blog-Beitrags werden würde, hätte ich wiederum weniger vermutet. Bevor ihr mich übrigens als Umwelt-Lümmel brandmarken wollt: Ich trinke auch stinknormalen Filterkaffee, den ich sogar meistens beim Kleinröster kaufe. Manchmal nehme ich aber auch Kaffee im Angebot bei Amazon oder im Supermarkt um die Ecke mit – mal ganze Bohnen, mal gemahlen. Auch was Kaffeekapseln betrifft, quillt bei mir der Schrank beinahe über, so dass ich für den Firefly Cube, trotz Deko-Nachlässigkeiten in meiner Bude, vermutlich kein so schlechter Tester bin.

Doch was macht das Ding denn nun genau? Auf den ersten Blick zunächst nicht so viel: Man zimmert die Basis an die Steckdose und dann erstrahlt der Cube mit einer dekorativen Beleuchtung. Oben könnt ihr den abnehmbaren Würfel aus Plexiglas aufklappen, Kapseln reinfüllen, schließen und fertig. Doch es steckt natürlich etwas mehr dahinter, als dass man mit der Hilfe des beleuchteten Würfels in der Morgendämmerung leichter seine Kaffeekapseln grabschen kann.

Für die weitere Einrichtung benötigt man nun die Firefly-App, welche ich fürs Antesten direkt vom Hersteller in einer Beta-Version erhalten habe. So kann der Firefly Cube ein eigenes Wi-Fi-Netzwerk erstellen, mit dem man dann wiederum sein Smartphone oder Tablet verbindet.  Nun möchte der Würfel ja gerne bei euch ins Netz: App starten, Würfel mit dem Router verbinden, Passwort eingeben und er ist drin. Ihr dürft dem Würfel in der App dann auch einen eigenen Namen verpassen – z. B. „Meine Kaffeebar“.

Hätte man auch über Bluetooth lösen können? Stimmt, war auch mein erster Gedanken. Allerdings hat diese Methode den Vorteil, dass man auch von unterwegs aus sehen kann, was sich im Würfel so tummelt. Doch dazu gleich mehr. Bevor die Verbindung komplett ist, muss allerdings noch ein letzter Schritt vollzogen werden: An der Unterseite des Firefly Cube sitzt ein QR-Code, welchen man über die App scannt. Anschließend ist die Vernetzung dann komplett.

Da durch Wi-Fi statt Bluetooth nun keine Grenzen gesetzt werden, kann man auch unterwegs sehen, wie viele Kaffeekapseln im Firefly Cube liegen. Kann natürlich hilfreich sein, wenn man Nachschub einkauft, vielleicht mehrere von den Cubes besitzt und nicht mehr weiß, welche Kapselsorte man noch wie oft auf Lager hat. Apropos Lager: Neben der Füllmenge im Würfel selbst, ist es auch möglich Kapseln als Lagerbestand zu vermerken, die anderweitig zuhause aufbewahrt werden. Beispiel: Der Würfel ist proppenvoll mit Lavazza Lungo Avvolgente, ihr habt aber trotzdem noch drei Packungen mit insgesamt 30 Kapseln anderweitig rumstehen – das gebt ihr dann eben als Reserve an.

Wozu? Weil der Firefly Cube euch an Nachbestellungen per Push-Nachricht erinnern kann, wenn euch die Kapseln ausgehen. Ergibt aber natürlich nur dann Sinn, wenn ihr nicht im Schrank eh noch 1.000 Kapseln stehen habt. Übrigens verrechnet der Cube automatisch: Ist im Würfel wieder Platz und ihr füllt meinetwegen aus der Reserve 15 Kapseln nach, dann zieht der Firefly Cube diese 15 Kapseln vom externen Lager ab. Da müsst ihr also manuell nur etwas eintragen, wenn ihr nachgekauft habt. Passenderweise könnt ihr euch in der App auch gleich eine Einkaufsliste anlegen. Ihr könnt sogar in einer Grafik den Verlauf eures Kapselverbrauchs betrachten.

Wie unterscheidet der Würfel aber nun die verschiedenen Kapselsorten? Schließlich gibt es für Nespresso-Maschinen nicht nur eine ganze Bandbreite an Originalkapseln, sondern auch etliche Produkte von Drittanbietern von Dallmayr über Mövenpick bis hin zu Discounter-Eigenmarken wie von Aldi und Lidl. Ab Werk sind schon etliche Anbieter und Kapselsorten vorangelegt – insgesamt 10 Anbieter – auch andere Systeme als Nespresso wie Tassimo, Nescafé Dolce Gusto und Cafissimo. Jene erkennt der Firefly Cube dann korrekt.

Falls ihr eine Sorte nutzt, die bei den vorgespeicherten fehlt, könnt ihr sie als Artikel selbst anlegen. So verfuhr ich mit meiner Stammsorte Lavazza Lungo Avvolgente – auch eigene Bilder kann man hinzufügen. Beim ersten Mal müsst ihr dann die Anzahl an Kapseln manuell angeben, damit die Waage sich darauf einstellen kann. Anschließend wird eure neu angelegte Sorte genau so behandelt wie die vorgespeicherten.

Kapseln mischen dürft ihr aber nicht: Dann erkennt der Firefly Cube die Stückzahl nämlich aufgrund des jeweils unterschiedlichen Gewichts nicht korrekt. Sprich: Ihr könnt nicht in einem einzelnen Firefly Cube den bereits erwähnten Lavazza Lungo Avvolgente mit Nespresso Lungo Envivo vermischen. Dann bräuchtet ihr zur Verwaltung also zwei separate Firefly Cubes. Das könnte wiederum ins Geld gehen: Laut Hersteller soll es bei Kickstarter zum Start der Kampagne für Early Birds einen Preis von 49 Euro pro Würfel geben. Danach werden 59 Euro anfallen. Dafür könnte man schon eine Menge Kaffeekapseln und unsmarte Aufbewahrungsbehälter kaufen – etwa Glasbehältnisse.

Was fiel mir beim Ausprobieren auf? Anfangs zählte der Firefly Cube bei mir verkehrt: Etwa war der Würfel ratzekahl leer, angeblich sollte sich aber eine einsame Kapsel im Inneren befinden. Da traute ich lieber meinen Augen als der App und tarierte die integrierte Waage neu. Das geschieht, indem man neben dem Stecker einen kleinen Schalter mit einer Nadel hereindrückt. Zunächst rechnete der Cube immer noch zu viele Kapseln ein, eine zweite Austarierung behob das Problem aber restlos.

Ich habe dann natürlich ziemlich eifrig bzw. wie ein Neurotiker Kapseln hin- und hergeschaufelt, verschiedene Sorten eingelegt, um nach dem ersten Fehler zu checken, ob nun wirklich immer die korrekte Kapselanzahl erfasst wird. Und siehe da: Die Anzahl stimmte stets. Dabei entschied ich mich aus Spaß mal für eine Beleuchtung in Knallrosa. Falls euch das Gefunzel nervt, könnt ihr die Beleuchtung aber auch ausschalten. Am Strom muss der Cube natürlich trotzdem hängen, da sonst die Wi-Fi-Verbindung flöten geht. Und dann hätte es sich damit, über die App den Kapselstand zu kontrollieren.

Das ist dann eben auch ein Nachteil bei der Aufstellung: Es muss immer eine Steckdose in der Nähe sein und das Kabel des beiliegenden Netzteiles ist mit einem Meter auch nicht übermäßig lang. Da aber ein Standard-Micro-USB-Port an der Basis sitzt, kann man sich natürlich selbst behelfen und andere Netzteile / Kabel verwenden. Zweiter Kritikpunkt meinerseits: Die matte Plastikbasis geht von Optik und Verarbeitung in Ordnung, der Würfel aus Plexiglas zerkratzt aber leicht. Sehr ihr auch auf meinen Fotos, obwohl ich sehr vorsichtig herumgewienert habe. Man kann den Plexiglaswürfel aber laut FireflyBase auch durch ein anderes Behältnis ersetzen – muss einfach neu tarieren. Zu schwer darf der Ersatz jedoch nicht sein, denn die maximale Belastung der Base beträgt 500 Gramm.

Insgesamt empfinde ich den Firefly Cube als coole Idee: Die App sieht zwar schnörkellos aus, funktioniert aber bereits in der Beta fehlerfrei und der Würfel ist ein dezenter Dekoartikel, den man sicher gut in seine eigene Kaffeebar einbinden kann. Dass man die Beleuchtung selbst konfigurieren oder komplett abschalten kann, ist super. Günstig ist der Firefly Cube aber auch wieder nicht, da muss man als Käufer jedenfalls wirklich viel Gebrauch von den smarten Funktionen machen, um von der Investition etwas zu haben. Und eigentlich wäre es optimal für Kaffee-Vieltrinker gleich mehrer Cubes über die App zu verwalten und so einen Überblick über sein Kapsel-Sammelsurium zu behalten. Das ist über die App problemlos möglich, geht dann direkt ins Geld bei den Preisen der Cubes.

Die Auslieferung der ersten Firefly Cube soll übrigens noch vor Weihnachten 2017 geschehen, wenn bei Kickstarter alles glattgeht. Starten soll die offizielle Kampagne im September 2017. Was haltet ihr denn von dem Konzept?

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

20 Kommentare

  1. Kaffeeliebhaber und Kapseln in einem Satz… Mutig!

  2. @Leo: Recht hast Du… 😉

  3. Wir sind schon ein lustiges Völkchen. Niemand hat genug Geld um 30€ pro Kilo für fair gehandelten Kaffee auszugeben. Aber wir zahlen 90€ pro Kilo, wenn der Kaffee in lustigen Kapseln aus Aluminium daher kommt.

  4. André Westphal says:

    @ Leo

    Ich weiß schon was du meinst, wobei es ja immer auf den Kaffee drauf ankommt: Ein echter Espresso-Liebhaber, wird z. B. auch nie einen Vollautomaten anfassen und immer ne Siebträgermaschine nehmen.

    Ich selbst hab ne French Press, eine Maschine für Filterkaffee mit Schwallbrühverfahren und halt eine Nespresso-Maschine. Das deckt dann meine unterschiedlichen Geschmäcker ganz gut ab. Eine Siebträger würde sich für mich z. B. nicht lohnen, da ich keinen puren Espresso trinke, sondern dann eh nur Latte Macchiatto.

    Geschmacklich sind die Nespresso ziemlich gut meiner Ansicht nach und liegen mit den günstigen Vollautomaten gleichauf. Dass das mit den Kapseln und der Entsorgung so eine Sache ist, weiß man natürlich. Aber das kann man halt von tausend Themen behaupten, wenn man etwa auch nicht unbedingt ein Fairphone nutzt genau so von jedem Smartphone.

    Ich kauf auch gerne Kaffee beim lokalen Röster um die Ecke – aber auch mal Nespresso-Kapseln oder Kaffee im Supermarkt. Kommt immer auf die Laune an und was ich mir davon verspreche.

    Den meiner Ansicht nach aromatischsten Kaffee macht bei mir die French Press :-).

  5. @André Westphal

    Wenn es auf die Laune ankommt hat man nicht wirklich ein Umweltbewusstsein und ein Kaffee Liebhaber schon gar nicht eher ein Hipster.

  6. …benutze auch sowas, bzw. alte Proteinmüsli Transparenszgefäße von der Firma Layenberger, über den Deckel klebe ich schwarzes Duckttape und schreibe mit weißen Stift ggf. im Casey Neitat DIY Style den Inhalt drauf

  7. Deliberation says:

    „Da die Bluetooth-Reichweite nun keine Grenzen setzt“ – meinst Du nicht eher „Da die WLAN-Reichweite nun keine Grenzen setzt“?

  8. Deliberation says:

    Und was das Konzept anbetrifft: für meinen Haushalt wäre das nichts, denn wenn das Einlegen unterschiedlicher Kapseln das Tool bereits aus dem Tritt bringt, ist es in meinen Augen eine nette technische Spielerei, jedoch noch nicht alltagstauglich. Denn eines der Features des Nespresso-Systems ist ja gerade die Auswahl an unterschiedlichen Sorten. Insofern habe ich auch nie weniger als acht verschiedene Sorten in einer Glasschale, die neben der Maschine steht. Was mich dabei besonders irritiert: selbst der Hersteller zeigt den Cube auf Produktfotos stets mit unterschiedlichen Kapseln befüllt:

    https://fireflybase.de/

    Habe ich da was nicht verstanden?

    Zudem ist mir nicht klar, wie die Pflege erfolgen soll. Die Glasschüssel stelle ich immer wieder mal in die Geschirrspülmaschine. Was mache ich aber mit einem dreckigen Fireflycube?

  9. Ganz toll, von der Alu sache fang ich erstmal gar nicht an….@Uwe: du hast es auf den Punkt gebracht.
    Ein bunt schillernder Cube der den “ Lagerbestand “ verwaltet… wow, damit ich von unterwegs gucken kann wieviele Kapseln von welcher Sorte ich noch habe….ein Blick daheim in die Dose(n) tut es auch, dafür eine App zu brauchen die mir sagt, schnell Kapseln kaufen, na ja.. Trotzdem, selbst dafür werden sich Nutzer finden….

  10. „So streitet man sich um die Umweltverträglichkeit der Aluminium- und Plastikkapseln“

    Eigentlich nicht. Die Millionen von diesen energieaufwendig hergestellten Aluminiumkapseln, die täglich in den Müll wandern, sind für die Umwelt eine Katastrophe.

  11. Die Android App ist wirklich super schön. Ansonsten gilt aber wie gehabt: Crowdfunding Produkte von Kickstarter, IndieGoGo & Co sind schitte.

  12. André Westphal says:

    @ ShyAngel Den Zusammenhang von „Hipster“ und „unterschiedliche Kaffeesorten“, herzustellen, ist für mich zwar nicht schlüssig aber, nun gut ;-). Dann wäre meine Oma auch ziemlich hip. Zumal das mit Umweltbewusstsein so eine Sache ist: Hast du ein Auto – oder fährst du nur Fahrrad? Kaufst du nur auf dem Wochenmarkt ein oder züchtest selbst deine Tomaten? Besitzt du ein Fairphone? Vermeidest du unnötige Verpackungen? Und, und und… Ich kenne niemanden, der in allen Belangen der „Mega-Öko“ ist. Auf dem einen Gebiet ist der eine besonders umweltfreundlich auf dem anderen wieder nicht.

    @ Deliberation

    Ist vielleicht etwas ungünstig formuliert: Damit ist gemeint, dass die Bluetooth Reichweite keine Grenzen setzt, da eben kein Bluetooth benutzt wird. Weiß aber was du meinst, formuliere ich mal dezent um.

    Das Produktfoto zeigt unterschiedliche Kapseln, aber im Alltag musste dich auf eine Sorte beschränken. Sonst wird die Menge nicht mehr korrekt erkannt durch die Gewichtsunterschiede der Sorten – in einem Lungo ist mehr Kaffeemehl drin, als in einem Espresso.

  13. So ein Produkt hätte ich eher bei china-gadgets.de erwartet, aber das Teil ist doch wirklich Quatsch im Quadrat!

  14. @André Westphal

    Darum geht es nicht, aber zu behaupten der kaffee aus Kapseln wäre gut wenn man noch nicht einmal weiß was darin ist, zeugt wenig bis gar keiner Ahnung. Genauso sieht es mit dem fertig gemahlenen Kaffee aus dem Supermarkt aus und den ganzen Pads. Nachweislich wurde da schon viel Dreck darin entdeckt, der da überhaupt nichts zu suchen, aber lass dir ruhig den „guten“ Kaffee schmecken,

  15. Deliberation says:

    @André: genau das meine ich ja. Das Produktfoto des Herstellers suggeriert einen Zustand, in dem die Vorteile des Cubes gar nicht mehr existieren. In diesem Zustand ist das Produkt nur ein teurer Behälter für Kapseln.

    @WK: mal davon abgesehen, dass die Kapseln nicht in den Müll, sondern in den gelben Sack gehören und damit in den Recycling-Kreislauf kommen. Und mal davon abgesehen, dass Nespresso die Rücknahme inklusive Recycling der Kapseln anbieten, ist Deine Behauptung schlichtweg ein „urban myth“. Oder, wie jemand mal treffen geschrieben hat „nur weil man den ungeprüften Unsinn anderer ständig wiederholt, wird er nicht wahr“.

    Hier mal ein interessantes Rechenbeispiel:

    https://ello.co/hermes3s/post/tbkstxyywhalxnssigxsnw

    Aber wie ich immer sage, wenn man sich über „hier dubbeliges Thema der Wahl eintragen“ aufregen kann (in diesem Fall eigentlich darüber, dass die Leute zu faul zum überlegen und letztlich für Recycling sind), dann ist das ein Indiz dafür, dass es uns super gut geht. Und das ist ja auch was.

  16. André Westphal says:

    @Deliberation

    Toller Post, vielen Dank – auch für den Link :-). Deswegen schrieb ich im Beitrag eben auch, dass das mit der Umweltverträglichkeit der Kapseln umstritten ist – so eindeutig ist das halt alles nicht. Bei mir wandern die Kapseln halt in den gelben Sack – man kann sich trotzdem drüber streiten, ob ein einfacher Filterkaffee nicht eine bessere Bilanz liefert. Allerdings ist das auch alles eine Frage der Maße: Ich trink in der Woche vielleicht 3 Kapseln, mal sind es natürlich mehr, es gibt auch Wochen, da nutz ich die Maschine gar nicht.

    Ist genau wie mit dem Autofahren: Wenn jemand einen Sportwagen hat, den aber nur einmal die Woche zum Vergnügen fährt und sonst auf dem Fahrrad sitzt, agiert der trotzdem umweltfreundlicher als der andere mit seinem Smart, der damit auch 2 Minuten zum Nachbarn um die Ecke kurvt :-D.

  17. „Was haltet ihr denn von dem Konzept?“
    Von einem mittel- bis sehr häßlichen Plastewürfel, der mir, weil ich zu blöd, oder zu blind, oder zum faul zum gucken bin, meine „sowas von 1986“ überflüssigen Kapseln zählt?
    Ja, das muss ich jetzt aber echt schwer überlegen.

  18. ich finde das immer Lustig das es Leute geben die kein Pfund Kaffe für 5€ kaufen da zu Teuer aber Kaffeekapseln wo das Pfund dann 80€ kostet aber gut wir sind halt Faul.

  19. Ich glaube, dass die Firma nicht weit genug gedacht hat.
    Sinnvoll ist das meiner Meinung nach nur, wenn es ein System ist für viele verschiedene Produkte die ich ständig brauche. Eine Art Speiss Verwaltung. Verschiedene Boxen mit verschiedenen Größen mit Gewichtsabnahme Und Oder Stückzähler anhand von längen Messungen via z.B. Laser.
    Dadurch könnte man auch nach der Arbeit einfach einkaufen fahren und weiß von den Standard Sachen wie viel noch zu Hause ist.
    Aber das muss wesentlich besser durchdacht sein und es muss sich meiner Meinung nach auszahlen, dass ich das Ding am Strom hängen hab.

  20. Es gibt inzwischen eine Produktfamilie als PoC, die unterschiedliche Inhalte aufnehmen, verwalten und nachbestellen kann. Weitere Fragen beantwortet gerne info@fireflybase.de.
    Vielen Dank für die Kommentare natürlich … und man kann neben den Kaffekapseln natürlich auch alles andere in den Boxen aufbewahren…und der Cube kann gegen jegliches Gefäß eurer Wahl getauscht werden…auch gegen die Glasschüssel, die danach in den Geschirrspüler wandert. Wer lieber eine nicht-transparente Box nutzt, um den Inhalt vor neugierigen Augen zu verbergen und dennoch (über die APP) den Zustand zu kennen (Typ, Bestand, Konsumverlauf) kann dies natürlich ebenso tun. Das echte Potenzial entfaltet sich, wenn man nicht EIN Produkt sondern eine Vielzahl von Produkten in unterschiedlichen Behältern aufbewahrt. Nie wieder zufällig feststellen müssen, dass mir ein wichtiger Artikel im Haushalt fehlt.

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