FedEx SameDay Bot: Autonomer Lieferroboter wird dieses Jahr getestet


Transportlogistik ist ein super spannendes Thema, wenn man sich einmal ein bisschen damit beschäftigt. Seit Jahren werden mehr und mehr Pakete verschickt, oftmals hat man aber den Eindruck, dass Zustellunternehmen eher so agieren, als wäre dies eine Ausnahme und das schon wieder von selbst weggehen werde. Wird es aber nicht, im Gegenteil, deshalb müssen neue Optionen her, denn der Kunde wartet bekanntlich nicht gerne lange auf ein Paket.

FedEx hat nun einen autonomen Lieferroboter vorgestellt, der für Zustellungen am selben Tag eingesetzt werden soll, den FedEx SameDay Bot. Dabei geht es aber nicht nur um Pakete, sondern auch Essenslieferungen können so erfolgen. Als Partner hat man sich AutoZone, Lowe’s, Pizza Hut, Target, Walgreens and Walmart geschnappt, das deckt in den USA schon gut was ab.

Der Robo wird sich auf Gehwegen und eben der Straße bewegen, setzt dabei auf den iBot auf, einem Mobilitätsgerät für Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Diese „Zweitverwertung“ soll gleichzeitig dafür sorgen, dass der iBot zugänglicher für Menschen wird, die direkt auf Unterstützung angewiesen sind, um mobil zu sein.

Der FedEx SameDay Bot erkennt Personen und ist auch mit LIDAR ausgestattet, dem gleichen Radarsystem, das auch in autonomen PKWs auf der Straße zum Einsatz kommt. Getestet werden soll der Lieferroboter diesen Sommer in ausgewählten Regionen, was aber auch Gegenstand einer Zulassung durch die Städte ist. In ersten Tests wird der Roboter dann außerdem nur zwischen FedEx-Lagern verkehren.

Details zum FedEx SameDay Bot gibt es auch auf dieser Seite. Das sieht schon ganz nett aus, wenngleich man so etwas auch von anderen Zustellern schon gesehen hat. Spannend wird hier eher sein, wann solche Roboter tatsächlich einmal Waren liefern, so ganz ohne Zusteller und Testszenario, sondern eben als Normalität.

 

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Meine Vermutung: Die Dinger können nach dem bisherigen Stand der (Akku-)Technik einfach nicht so flexibel agieren, wie ein menschlicher Bote. Schön, das die Speditionen jetzt sowas testen wollen. Das ist immerhin ein Anfang.
    Gefühlt würde ich einem Rohrpostsystem (Magazin zum Befüllen am Stadtrand, [viele] Packstationen in den Stadtteilen, mit Benachrichtigung an den Empfänger zur Abholung der Sendung zu einer ihm genehmen Zeit, möglicherweise noch Auswahl einer bevorzugten Packstation) eine größere Effektivität zurechnen.
    Und die Sendungen, die nicht in das System rein passen, werden weiter manuell zugestellt. Auf der Tour können die Zusteller auch die Sendungen einsammeln, die seit x Tagen nicht aus den Packstationen abgeholt wurden.
    Müsste natürlich ein Rohrsystem für alle Speditionen sein. Nur Einsammeln nicht abgeholter Sendungen erfolgt von der ursprünglich zustellenden Spedition.

    *träum* In der Zukunft… Tiefgarage unterm Wohnblock Dank Boring Company direkt angebunden (https://www.youtube.com/watch?v=u5V_VzRrSBI)… aus dem „Auto“ aussteigen, eben noch das zugestellte Paket aus der Rohrpost nehmen und nach oben gehen. Das Wohngebiet ist mittlerweile autofreie Zone, gleicht eher einem Park mit vielen Grünflächen, man darf eRoller ohne Regulierung fahren, weil die Menschen sind freundlich zueinander, man respektiert sich, nimmt Rücksicht…
    *seufz* Wäre auch zu schön um wahr zu sein…

    • Ach jeh …
      Ich weiss nicht ob ich Lachen oder dich Bedauern soll.
      Neeee…. Ich bedauere und lach über dich und hoffe du bleibst weiterhin alleine mit deiner Puppe.

  2. So wie die „Lieferdrohne“ wird jetzt die nächste Sau durchs Dorf getrieben.

    Wer auch immer sich so etwas ausdenkt und der Meinung ist dass es Praktikabel
    oder durchführbar wäre, hat keinerlei Ahnung vom Leben.

    Wobei ich aber dafür plädieren würde, Manager grundsätzlich durch Algorithmen zu ersetzen.
    Beide sind manipulierbar durch Dritte.

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